Zur Startseite
HomePraxis > Ubuntu
PRAXIS Ubuntu
Praxisbericht Linux
von AndreasK am Mo, 17.10.2011 15:39 Uhr


Einleitung
Der vorliegende Bericht soll tatsächlich ein Praxisbericht im wahrsten Sinne des Wortes werden. Ich werde einfach darüber berichten, wie ich eine Linux-Distribution auf dem Notebook installieren werde, das mir ein Bekannter, der als Koch arbeitet, gab, da ich ihm noch einen Gefallen schulde. Denn mein Bekannter hat stets wenig Zeit. Er hat zwei Teilzeitstellen in zwei verschiedenen Städten inne, die gut hundert Kilometer auseinander liegen - und muss daher immer hin und her pendeln. Er gab mir seinen lahmen Vista-Laptop und bat mich, ihm doch dieses tolle und schnelle Linux zu installieren, von dem ich immer schwärme. Denn ich selbst benutze auch Linux - allerdings auf einem alten Pentium IV-Desktop-Rechner, den ich vor einigen Jahren aus Teilchen, die ich aus dem Wertstoff holte, wo meine Mutter als Sortiererin arbeitete, zusammenbaute und der Unmengen an Strom verzehrt und auch als Heizung Verwendung finden könnte. Wer mich auf meinem Weg durch diesen Praxisbericht begleiten möchte, wird möglicherweise mehr über mich erfahren als über Linux. Darüber, wie umständlich ich mich ausdrücke, wie wenig ich doch im Grunde über Linux weiß. Doch im Grunde spricht das nicht gegen mich, sondern für Linux. Denn obwohl ich kein Experte in Sachen Linux bin, benutze ich nun schon seit Jahren Linux in verschiedenen Distributionen (auch solche, von denen gesagt wird, sie seien nur für Linux-Experten geeignet) und hatte noch nie Probleme. Daher richtet sich die folgende Einführung in die Linux-Welt an Leser, die sich mit Linux noch nicht gut auskennen - die möglicherweise Angst vor Linux haben, z.B. Angst, dass ihre Kompetenz nicht dazu ausreicht, dieses faszinierende Betriebssystem zu bedienen - die jedoch dennoch mit dem Gedanken spielen, auf ihrem Notebook (denn wer hier gelandet ist, sucht gewöhnlich Infos zum Thema Notebook) Linux zu installieren bzw. sich ein Notebook mit Linux bzw. ohne Betriebssystem zu kaufen - sich aber noch nicht ganz sicher sind...

Mein Bekannter, der Koch, äußerte mir gegenüber also den Wunsch, dass ich doch bitte für ihn Linux auf sein Notebook installieren möge. Daraufhin fragte ich ihn, an welche Distribution er denn gedacht habe. Er zeigte sich verblüfft, denn er wusste nichts mit diesem Wort anzufangen. Ich erklärte ihm, dass es DAS Linux eigentlich so nicht gibt, jedenfalls für den durchschnittlichen Nutzer, sondern dass es viele viele Distributionen gibt, die alle andere Namen tragen. Doch diese Namen bezeichnen nicht den Kern des Betriebssystems, sondern die Distribution, d.h. die Zusammenstellung von Linux-Programm-Paketen. Mein Bekannter, der Koch, fragte mich, welche Linux-Distribution denn für ihn, für seine Zwecke und seine Kenntnisse die beste Distribution sei. Ohne lange zu überlegen, nannte ich - mit Blick auf den nicht mehr ganz neuen Laptop meines Bekannten - Ubuntu. Nicht, da es für ihn tatsächlich die beste Distribution gewesen wäre, sondern da ich bis dahin mit Ubuntu die größten Erfolge erzielt hatte. Ich kann mich an aus Schrott zusammengebaute Geräte erinnern, auf denen ich andere Distributionen installieren wollte - und sich diese Tätigkeit nur als Zeitverschwendung herausgestellt hatte, da z.B. die Grafikkarte viel zu alt war. Doch mit Ubuntu hatte ich noch nie Probleme.


Auf der nächsten Seite: Weder Word noch Photoshop...


 


Kommentare zum Artikel ( 0 Antworten )
Zur Diskussion im Forum



BILDGALERIE

PRAXIS
Dienstag, 20.08.2013
Freitag, 17.05.2013
Donnerstag, 11.04.2013
Donnerstag, 03.01.2013
Dienstag, 20.11.2012
Donnerstag, 25.10.2012
Donnerstag, 27.09.2012
Montag, 25.06.2012
Freitag, 06.04.2012
Donnerstag, 05.04.2012
Samstag, 10.03.2012
Montag, 06.02.2012
Samstag, 28.01.2012
Mittwoch, 11.01.2012
Freitag, 23.12.2011
Donnerstag, 15.12.2011
Sonntag, 11.12.2011
Mittwoch, 30.11.2011
Samstag, 26.11.2011
Montag, 14.11.2011
Montag, 31.10.2011
Samstag, 29.10.2011
Dienstag, 18.10.2011
Montag, 17.10.2011
Seite 1 von 7: 
1
...