Die Anforderungen an eine externe Festplatte für den mobilen Einsatz an Notebooks sind schnell aufgezählt: Kompakt, leicht, schnell und robust soll die Harddisk sein und dabei auch noch ordentlich Speicherplatz zu bezahlbarem Preis bieten. Wenn die Festplatte zusätzlich leise arbeitet und wenig Strom verbraucht, ist sie perfekt.

Bild: Toshiba
Festplatten im 2,5-Zoll-Format sind bedeutend leichter, kleiner und
stromsparender als 3,5-Zoll-HDDs.
Aus der Masse externer Festplatten haben wir acht Modelle im 2,5-Zoll-Format von Adata, Buffalo, FreeCom, Seagate, Toshiba, Transcend und Verbatim ausgewählt. Diese Festplatten sind per se kleiner und damit leichter als ihre 3,5-Zoll-Pendants. Für den mobilen Einsatz sind sie also bestens geeignet. Als maximale Speicherplatzgröße legten wir 1 TB fest. Solche Festplatten bieten ordentlich Platz für eine umfangreiche Foto-, Musik- und Videosammlung oder Backups. Die Straßenpreise liegen fast durchgehend unter 100 Euro. Das ist eine Preisgrenze, die die meisten Nutzer für eine externe Festplatte nicht überschreiten wollen. Die günstigste Festplatte des Testfelds ist bereits ab etwa 70 Euro zu haben. Das entspricht einem Preis pro Gigabyte von etwa 7 Cent. Benötigt man mehr als 1 TB Speicherplatz, so muss man gleich tiefer in die Tasche greifen: 2-TB-Platten sind selten unter 100 Euro zu bekommen, die meisten tummeln sich im Preisbereich von etwa 150 Euro.
Alle 1-TB-Festplatten des Testfeldes waren mit NTFS- oder FAT32-Dateisystem vorformatiert. Sie können sofort an einem Windows-Rechner in Betrieb genommen werden. Mac-OS-X-Nutzer können ohne Zusatzsoftware nur lesend auf NTFS-Festplatten zugreifen. FAT32 formatierte Platten kann man unter Mac OS X dagegen auch beschreiben. Wer schon vor vornherein weiß, dass er die Festplatte ausschließlich unter einem einzelnen Betriebssystem einsetzt, formatiert sie für die Verwendung unter Windows auf NTFS und für Mac OS X auf Mac OS X Extended (HFS+), um keiner Dateigrößenbeschränkungen zu unterliegen. Mit zusätzlicher Software kann man HFS+-Festplatten auch unter Windows lesen und beschreiben.
Die Festplatten im Testfeld werden allesamt mit Backup-Software für Windows ausgeliefert. Hier kommen unterschiedliche, teilweise herstellerspezifische Lösungen zum Einsatz. Backups lassen sich mitunter auf Knopfdruck am Gerät starten. Den Schwerpunkt im Test legten wir allerdings auf die Leistung der Festplatten, nicht auf die mitgelieferte Software.