Das 15,4-zöllige WXGA-Breitbild-Display des Acer Aspire
1642WLMi ist von durchschnittlicher Qualität. In den Betrachtungstests nervt unsere Testredakteure vor allem das vehemente Spiegeln des LCDs, das durch die mäßige Grundhelligkeit von 129 cd/m² im Netz- beziehungsweise 130 cd/m² im Akkubetrieb nicht immer ausreichend überspielt werden kann. Die von uns ermittelte Helligkeitsverteilung liegt mit gut 22 Prozent Abweichung zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bildbereich leicht unter dem Durchschnitt und auch subjektiv erweist sich Display als recht homogen ausgeleuchtet. Einzig im Randbereich und in der Ecke rechts unten ist eine deutliche Abschattung des Bildes erkennbar.
Als recht kühl erweist sich die Farbwiedergabe des LCDs. Im Vergleich mit unserem Referenz-TFT wirken die Testbilder
insgesamt ein wenig kühl und blass, sind aber dennoch recht gefällig. Im Klassenvergleich erweist sich das WXGA-Display darüber hinaus als überdurchschnittlich blickwinkelabhängig. Das muss bei einem Office-Notebook aber nicht zwingend von Nachteil sein. Bei der Bearbeitung sensibler Dokumente können somit nicht gleich alle Nachbarn mitlesen.
Insgesamt kann dem WXGA-Display eine klassenübliche Leistung bescheinigt werden. Es lässt sich damit durchaus angenehm arbeiten, sofern man sich mit den starken Spiegelungen anfreunden kann.
Auf der Kommunikationsseite bietet das Acer Aspire 1642WLMi alle wichtigen Schnittstellen an. Für Verbindungen zu Drahtlosnetzwerken integriert das Centrino-Notebook Intels WLAN-Karte Pro/Wireless 2200BG, die die in Europa verbreiten B/G-Standards unterstützt. Im Unternehmensnetzwerk hält das Gerät über einen 100 MBit/s schnellen LAN-Anschluss von
Broadcom Kontakt. Als letzten Ausweg in einer möglichen Onlineeinöde bietet das Aspire 1642WLMi ein langsames 56K-Modem zur Verbindung ins Internet an und bedient so alle drei gängigen Kommunikationsmittel.
Weniger gut sieht es bei den restlichen Schnittstellen aus. Bis auf den üblichen VGA-Ausgang zur Ansteuerung externer Bildschirme, insgesamt drei USB-Anschlüssen und einem PCMCIA-Steckplatz hat Acer beim Aspire 1642 WLMi nämlich alles wegrationalisiert – ein Tribut an den geringen Preis. An der rechten Seite finden sich nämlich weitere Aussparungen für Firewire, einen praktischen Speicherkartenleser und einen S-Video-Ausgang – diese bleiben jedoch ungenutzt. Trotz dieser geringen Anzahl ist die Positionierung der Schnittstellen nicht sonderlich
geschickt gewählt, denn durch die Platzierung an der rechten Seite können sich Kabel vom LAN-Anschluss oder den USB-Ports schnell mit dem Kabel einer externen Maus verheddern und der Mausbedienung generell im Weg sein. Da der Lüfterausgang sich ebenfalls an der rechten Seite befindet, wird die Maushand unter Umständen auch noch durch den warmen Luftzug gestört. Einen der drei USB-Anschlüsse platziert Acer außerdem an der Frontseite. Ungewöhnlich, da die Kabel eines ein dort eingesteckten externen Gerätes fast zwangsläufig mit den Händen des Anwender kollidieren. Für den schnellen Anschluss eines USB-Sticks ist diese Position dagegen nicht unpraktisch.