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TEST Acer Aspire 1694WLMi (ZL3)
Leistungsbolide mit Spieleambitionen
von Ronald Tiefenthäler am Di, 06.09.2005



Ausreichend Schnittstellen, aber leuchtschwaches Display
Bei der Kommunikationsausstattung bietet das Acer Aspire 1694WLMi bis auf Gigabit-LAN nichts Außergewöhnliches. Drahtlos kann der Anwender auch unterwegs via Wireless LAN

Bild: Notebookjournal.de/RT
Acer Aspire 1694WLMi: Der Cardreader beschreibt alle gängigen Formate.
über den nächsten Hot-Spot im Internet surfen. Das WLAN-Modul kann auch ganz bequem und schnell an der Frontseite des Aspire 1694WLMi durch eine zusätzliche und hell leuchtende Schalttaste an- und abgeschaltet werden. Zusätzlich integriert das 1694WLMi eine kabellose Infrarotunterstützung zur drahtlosen Anbindung kompatibler Handys, Headsets und PDAs. Via Kabel geht es dank Gigabit-LAN auch schneller – ein entsprechend schnelles Netzwerk vorausgesetzt. Eine Bluetooth-Unterstützung bietet unser Testgerät allerdings nicht, optional gibt es das Acer Aspire 1694WLMi auch mit integriertem Bluetooth-Modul.

Einen 4in1-Kartenleser hat Acer dem 1694WLMi aber mit auf den Weg gegeben. Der Anwender kann damit die populären Formate Secure Digital (SD), MemoryStick (MS), MemoryStick Pro (MS-Pro) und MultiMediaCard (MMC) verarbeiten.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Acer Aspire 1694WLMi: Kabel müssen an der heißen Abluft vorbei - ungünstig.
Das Acer Aspire 1694WLMi bietet „nur“ drei USB-2.0-Schnittstellen, eine davon ist zudem an der Frontseite platziert. Das stört zumindest beim Anschluss einer Kabelmaus oder beim Einstecken eines USB-Speichersticks, wenn der Handballen versehentlich darauf drückt.

Das 15,4-zöllige Breitbilddisplay des Acer Aspire 1694WLMi spiegelt ähnlich stark wie das Pendant des Gericom 1st Supersonic PCI E. Allerdings muss der Anwender des Aspire 1694WLMi mit einer deutlich geringeren Grundhelligkeit als beim Gericom-LCD zurechtkommen. Die Grundhelligkeit beträgt bei unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung nur magere 90,9 cd/m² im Netzbetrieb und marginal höhere 91,6 cd/m² im Akkubetrieb. Die Bestwerte in einzelnen Sektoren lagen bei knapp 105 cd/m², das ist für ein Notebook dieser Leistungs- und Preisklasse definitiv unterdurchschnittlich.

Die geringe Grundhelligkeit unseres Testgerätes gepaart mit den heftigen Lichtreflexionen macht eine passable Bildbetrachtung bei hellerem Umgebungslicht praktisch unmöglich. Es reicht bereits ein Licht durchflutetes Fenster im Rücken des Anwenders, um verzweifelt einen anderen Neigungswinkel des Displays suchen zu müssen. Dafür entschädigt das leuchtschwache Breitbilddisplay mit tiefen und satten Farben, die Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln ist

Bild: Notebookjournal.de/RT
Acer Aspire 1694WLMi: Der USB-Slot ist in der Front ungünstig plaziert.
klassenüblich. Bei weißem Hintergrund erscheint die Ausleuchtung subjektiv noch recht homogen. Messtechnisch zeigt sich das LCD des Acer Aspire 1694WLMi jedoch auch in diesem Bewertungspunkt nicht als Musterknabe. Immerhin betrug die Helligkeitsabweichung zwischen hellster (Mitte Display) und dunkelster Bildstelle (rechte untere Ecke) satte 30,3 Prozent.

Die Farbenwiedergabe bei den begutachteten Referenzfotos zeigt beim LCD unseres Testgerätes einen leichten Drift in Richtung warmer Töne - die Gesichter in den Portait-Fotos wirken nicht ganz neutral, eher etwas gelb- und orangefarben. Allerdings nur einen winzigen Tick, von einer generellen Farbstichigkeit ins Gelbe hinein kann bei dieser Abweichung noch nicht reden. Ansonsten wirken die Farben gesättigt und natürlich. Die horizontale Blickwinkelabhängigkeit ist im direkten Vergleich zum Gericom 1st Supersonic PCI E etwas ausgeprägter, vertikal laufen die Kontraste aber blitzschnell zu.

Unterm Strich erscheint das LCD unseres Testgerätes nur ausreichend ausgeleuchtet. Die sehr geringe Grundhelligkeit des Panels in Verbindung mit den heftigen Lichtreflexionen lässt empfindliche Augen besonders schnell ermüden – das ist bedenklich. Spieler werden dies angesichts der brillanten Farben und beim Spielen in abgedunkelten Räumen noch

Bild: Notebookjournal.de/RT
Acer Aspire 1694WLMi: Das Display ist eines der dunkelsten jemals getesteten.
verschmerzen können, allerdings dürfte beim Zocken das deutliche Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung für Verdruss sorgen.

Auf Nachfrage beim Hersteller erhielten wir die Antwort, dass von Seiten Acer’s bisher kein nennenswertes Feedback in Richtung dunkles Display eingegangen sei. Im Zweifel werden wir auf das von Acer getätigte Angebot eines weiteren Testgeräts zurückkommen, als erstes werden wir aber mit unserem Leuchtstärkenmessgerät bewaffnet einige hiesige Elektronikgroßmärkte aufsuchen, um vor Ort an Verkaufsgeräten unsere Messung zu wiederholen. In Kürze wird es hierzu noch ein Update von unserer Seite geben.


Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:


 


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Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Acer Aspire 1694WLMi (ZL3)
gut
Test vom 28.06.2006



PRO KONTRA

sehr hohe Gesamtleistung
WLAN/Bluetooth via Zusatztaste an- und abschaltbar
präzises Touchpad mit 4-Wege-Scrolltaste
viel Arbeitsspeicher (1 GByte, DDRII-533)
hohe 3D-Spieleleistung (ATI Mobility Radeon X700 mit 256 MByte Video-RAM)
DVD-Brenner mit DL-Unterstützung
üppige 100-GByte-Festplatte
relativ geringe Erwärmung
4in1-Kartenleser
abschaltbares Touchpad
nachschwingende LCD-/Deckelkonstruktion mit etwas zu straffen Scharnieren
schlechte Firmwareversorgung des Matshita-DVD-Brenners
für alltäglichen Bürobetrieb zu lauter Lüfter
Lüfter bläst rechts ungünstig aus
Bluetooth nicht bei allen Modellen
leuchtschwaches 15,4-Zoll-Display
ein USB-Port ungünstig an der Front plaziert



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