Das Acer Aspire 1694WLMi ist ein dank schneller 2,0-GHz-CPU, einem Gigabyte RAM und schneller X700-Grafik mit 256 MByte Video-RAM ein echter Leistungsbolide. Die Gesamtleistung des Aspire 1694WLMi ist in allen Benchmarks sehr hoch, für
Acer Aspire 1694WLMi: Ein schlankes Design, dass die 3 Kilogramm des...
übliche Büro- und Grafikarbeiten sollte stets Leistung im Überfluss vorhanden sein. Dank seiner starken ATI Mobility Radeon X700 und der schnellen Kernkomponenten ist das Acer Aspire 1694WLMi aber auch für Spieler interessant.
Das Lüftergeräusch bis auf den Betrieb in reinen Officeapplikationen recht dominant, doch bleibt die Erwärmung an der Geräteoberseite in akzeptablem Rahmen. Unter Volllast und im Spielebetrieb wird der dann recht schrill pfeifende Lüfter aber unangenehm. Bei hohen Außentemperaturen und gleichzeitig anliegender Volllast darf man sich über eine fühlbare Temperaturentwicklung im Bereich des Touchpads und im mittleren und rechten Tastaturbereich nicht wundern. Im Vergleich zum Gericom 1st Supersonic ist das Acer Aspire in dieser Hinsicht aber ein ausgesprochener Waisenknabe.
Der große Nachteil des Acer Aspire 1694WLMi ist sein 15,4-zölliges Display, das im Vergleich zu Konkurrenzprodukten seiner Klasse ausgesprochen dunkel ist
...stärksten Vertreters der Aspire-169x-Serie vergessen lässt.
und jede kleine Lichtreflexion widerspiegelt, dafür aber recht farbbrillant und kontrastreich ist. Empfindliche Augen werden durch die geringe Grundhelligkeit und die heftigen Spiegelungen sehr schnell ermüden. Die horizontale Blickwinkelabhängigkeit ist recht gering, vertikal laufen die Kontraste aber blitzschnell zu.
Für einen Preis von derzeit knapp über 1.400 Euro bietet das Acer Aspire 1694WLMi eine erstklassige Gesamtleistung und setzt sich an die Spitze in der 15,4-Zoll-Klasse. In Sachen 3D-Spieleleistung muss sich das Acer Aspire 1694WLMi aber den Widersachern mit den deutlich schnelleren Geforce-Go-Grafikkarten 6600/6800 von Nvidia geschlagen geben. Wer großen Wert auf Auflösung und Helligkeit beim Display legt, sollte zudem auch einen Blick auf Geräte mit 17-zölligen LCDs werfen, da derlei Notebooks zum Teil auch schon für unter 1.500 Euro zu haben sind.
Solides Kunststoffchassis und 4-Wege-Scrolltaste
Exakt 3 Kilogramm Lebendgewicht stemmte das Acer Aspire 1694WLMi beim Wiegen auf die Digitalwaage. Damit zählt das 1694WLMi natürlich nicht zu den leichtgewichtigen 15,4-Zoll-Notebooks. Das Chassis besteht aus schwarz- und silberfarbenen Kunststoffelementen, die sauber verarbeitet
Acer Aspire 1694WLMi: Durchschnittliche Tastatur ohne besondere Schwächen.
sind und einen verwindungssteifen Eindruck hinterlassen. Lediglich die Deckelkonstruktion unseres Testgerätes federt schon bei geringen Erschütterungen und nach dem Neigen oder Kippen einige Sekunden nach. Mit etwas Druck auf den Deckel produziert man zudem recht schnell Störungen auf der vorderen LCD-Seite – also Vorsicht im Reisegepäck. Die Arretierung der Deckelscharniere selbst ist aber sehr straff, was beim Verstellen der Displayneigung gar eine Mitbewegung der oberen Gehäuseschale vor dem Display provoziert. Im direkten Vergleich zum Gehäuse des parallel getesteten Gericom 1st Supersonic PCI E wirkt das Chassis des Acer Aspire 1694WLMi etwas hochwertiger und dank der abgerundeten Formen auch eleganter.
Die 89 Einzeltasten des Acer Aspire 1694WLMi sitzen fest auf der Unterkonstruktion, die Tastenkappen selbst vermitteln einen stabilen Eindruck. Der Tastenanschlag ist haptisch angenehm, beim Druckpunkt würden Vielschreiber aber einen etwas deutlicher fühlbaren Anschlag bevorzugen. Die Leer-,
Acer Aspire 1694WLMi: Die 4-Wege-Taste setigert den Komfort für Office-User.
rechte Shift-, Enter- und die Rück-Taste trüben den durchaus positiven Gesamteindruck der Tastatur des Aspire 1694WLMi zwar etwas durch lauteres Klappern, dafür wird das klassische Tastaturlayout den Anwender von Anfang an intuitives Tippen erlauben. Bei den rechten Cursortasten bietet das 1694WLMi zwei weitere Tasten, die ein Euro- und ein Dollarsymbol bereitstellen – bei vielen anderen Notebooks finden sich an dieser Stelle nur Blindabdeckungen. Das Acer Aspire 1694WLMi verfügt über ein breites, großflächiges Touchpad, dessen Scroll-Leisten aber nicht optisch und haptisch markiert sind. Der Mauszeiger spricht bereits in der Treiberstandardeinstellung recht sensibel an und folgt präzise dem Mausfinger. Die Erwärmung der Padfläche bei hoher Leistungsabgabe fällt im direkten Vergleich zum Gericom 1st Supersonic PCI E viel geringer aus. Neben den beiden schmalen Padtasten mit schön kurzem Hub, aber deutlich vernehmbarem Schaltgeräusch, bietet das Aspire 1694WLMi eine 4-Wege-Scrolltaste, die zwischen den beiden Touchpadtasten liegt. Damit lässt sich beispielsweise in umfangreichen Tabellenkalkulations-Dokumenten schnell und präzise hin- und her navigieren.
Zusatztasten zur bequemen und einfachen Steuerung oft benötigter Systemfunktionen erleichtern die Bedienung des
Acer Aspire 1694WLMi: Sinnvolle Zusatztasten für Sotware-Schnellstarts.
Notebooks im Alltag ungemein. Das Acer Aspire 1694WLMi bietet hierfür an der Frontseite zwei breite, transparente Zusatztasten zum schnellen An- und Abschalten von Bluetooth (sofern ab Werk vorhanden) und Wireless LAN an. Unbedarfte Anwender könnten diese Tasten anfangs aber auch für reine Status-LEDs halten, die nach Aktivierung der entsprechenden Funktion hell leuchten. Vor dem Display und neben dem Netzschalter finden sich weitere vier Schnellstartasten für die Mail- und Webbrowser-Applikation, sowie den eManager. Eine vierte Taste ist zusätzlich individuell programmierbar. Die davon links angeordneten recht klein geratenen Status-LEDs bieten ein schlechten Ablesekomfort.
Leistungsbolide mit flotter Festplatte
Das Acer Aspire 1694WLMi bietet dank aktueller 915PM-Chipsatztechnologie von Intel (Alviso) und sehr schneller Kernkomponenten Leistung im Überfluss. Eine starke Pentium-M-760-CPU mit 2 GHz Takt und 2 MByte Second-Level-Cache sorgt in Zusammenarbeit mit der üppigen Hauptspeicheraustattung von 1.024 MByte für mächtig Dampf
Acer Aspire 1694WLMi: Ein sattes GByte RAM garantiert entspanntes Arbeiten.
unter der Haube. Die beiden flotten und 512 MByte grosßen DDRII-533-Speichermodule arbeiten dabei im ebenfalls leistungsfördernden Dual-Channel-Modus. Allerdings muss beim weiteren Aufrüsten des RAMs zumindest eines der beiden Module in den zwei Speicherslots an der Geräteunterseite weichen. Doch auch ohne derlei Tuningambitionen überzeugt das Acer Aspire 1694WLMi bei umfangreicher Bild- und Fotobearbeitung sowie intensivem Zocken aktueller 3D-Spiele wie beispielsweise Battlefield 2 (BF 2) mit einer sehr hohen Performance. Wer trotzdem selbst Hand anlegen will, braucht nicht wie beim Gericom 1st Supersonic PCI E Angst vor Garantiesiegel an den Wartungsdeckeln haben – an unserem Testgerät fanden sich keine.
Eine riesige 100-GByte-Festplatte, eine Momentus 4200.2 Modell ST9100822A von Seagate, bietet im Acer Aspire 1694WLMi Massenspeicher satt. Aber auch bei den Leistungswerten überzeugt die 2,5-zöllige Notebookfestplatte. Trotz der Typenbezeichnung Momentus 4200.2 bietet die ST9100822A eine nominale Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 U/min. Seagate sieht die Festplatte als Antwort auf die von der Konkurrenz
Acer Aspire 1694WLMi: Die 5.400er Festplatte ist angenehm schnell.
angebotenen "echten" 4.200er Festplatten an. Obwohl schneller rotierend ist sie durch ineffizientere Cache-Verwaltung und Weglassen bestimmter Algorithmen zur Leistungsverbesserung bei Lese- und Schreibvorgängen in der Tat künstlich dergestalt beschnitten, dass sie nur ein von Seagate so genanntes 4.200-RPM Performance Level erreicht.
Für den Kunden, der hier eine 4.200er Festplatte erwartet, ist das aber nicht von Nachteil. Schließlich ist die Festplatte trotz aller Beschneidungen schneller als die allermeisten "echten" 4.200er HDDs. In den Dateitransfer-Benchmarks kann die ST9100822A beispielsweise der flotten Samsung SpinPoint M40 MP0804H im Xeron Sonic Screen X70 durchaus Paroli bieten. Unter SiSofts Sandra messen wir einen gewichteten Mittelwert (zwei Partitionen C:/D:) von rund 17,85 MB/s. Unseren Testdatenmix von 4,37 GByte kopiert die Momentus 4200.2 (ST9100822A) innerhalb der Festplattenstruktur ebenfalls mit flotten 8,5 MByte/s beim wahlfreiem Zugriff. Damit liegt die Seagate-Platte mit der Spinpoint M40 bei SiSofts Sandra etwa gleichauf, beim praktischen Datentransfer muss sich die Momentus 4200.2 aber den rund 10,3 MByte/s der M40 geschlagen geben. Subjektiv profitiert der Anwender von einer im Vergleich zum Gericom 1st Supersonic PCI E zügigeren Ladegeschwindigkeit bei großvolumigen Dateien. Sowohl zum Spielen umfangreicher Spieletitel wie beispielsweise Battelfield 2 (BF2) als auch für Sicherungs- und Kopieraufgaben erscheint die ST9100822A als guter Kompromiss zwischen Performance und Geräusch- und Temperaturentwicklung.
Das Acer Aspire 1694WLMi integriert aber natürlich auch ein optisches Laufwerk. Der 8fache DVD-Brenner, der auch DL-Medien beschreibt, stammt von Matshita und trägt die Modellbezeichnung UJ-845D. Besonderheit: Das UJ-845D
Acer Aspire 1694WLMi: Das Notebook integriert ein seltenes Slot-In-Laufwerk.
arbeitet als Slot-In-Laufwerk, es verfügt also über keinen ausfahrenden Laufwerksschlitten. Stattdessen wird die CD und/oder DVD wird über einen Schlitz ins Laufwerk eingezogen. Ob der Anwender dies als Vorteil (kein labberiger CD-/DVD-Schlitten) oder als Nachteil (Klemmen des Mediums beim Einziehen und Auswurf mit höherer Beschädigungswahrscheinlichkeit im Dauerereinsatz) wertet, bleibt den persönlichen Vorlieben vorbehalten. Beim Datentransfertest unserer Test-DVD erreicht das UJ-845D jedenfalls nur durchschnittliche Werte. SiSoft Sandra's Drive-Index konstatiert dem UJ-845D nur 4.491 KB/s. Auch bei unserem DVD-Transfertest zur Festplatte erreicht das UJ-845D einen ähnlichen Wert von 4.421,9 KByte/s.
Klasse 3D-Spiele-Leistung
Bei der Grafikleistung haben wir das Acer Aspire 1694WLMi, das mit einer ATI Mobility Radeon X700 und satten 256 MByte eigenem Video-RAM daherkommt, direkt mit dem Gericom 1st Supersonic PCI E verglichen. Das 1st Supersonic PCI E vertraut auf eine Geforce Go 6600 mit 128 MByte Video-RAM aus dem Hause Nvidia. Natürlich
Acer Aspire 1694WLMi: Alle Geräteschächte können einzeln geöffnet werden.
sollte man nicht vergessen, dass das Acer Aspire 1694WLMi eine noch schnellere CPU (2,0 statt 1,86 GHz) und eine leistungsfähigere Festplatte integriert. Zudem erschweren noch einige andere Parameter wie beispielsweise geladene und speicherresidente Programme einen exakten Vergleich. Um den Unterschied zwischen den beiden Grafikkartenboliden selbst abzuschätzen, wäre eine gleiche Modellplattform ehedem besser geeignet. Aber, wir konnten es uns trotzdem nicht verkneifen, die beiden Notebooks einmal direkt nebeneinander zu begutachten. Beide Modelle laufen daher einmal in der jeweiligen Herstellerauslieferung, also nach einem kompletten Recovery, und einmal mit den jeweils aktuellsten Grafikchiptreibern.
Aktuelle 3D-Spiele wie die Demos von Battlefield 2, Doom 3, Far Cry und Half Life 2 lassen sich subjektiv mit beiden Notebooks bei guter Auflösung, Qualitätsstufe und Geschwindigkeit spielen. Wenn nicht gerade intensiv Gebrauch von Antialiasing (AA, Reduzierung des Treppeneffekts) gemacht wird, ruckelt bei beiden Kandidaten nichts – von den Nachladeeffekten des Speicher fressenden Battlefield 2 einmal abgesehen. Diese sind beim Acer Aspire 1694WLMi
Acer Aspire 1694WLMi: Dicke Heatpipes, aber nur ein sehr kleiner Kühlkörper.
dank der schnelleren HDD subjektiv geringer. Im direkten Vergleich zur Grafikleistung der Geforce Go 6600 (äquivalente Treibereinstellung) des Gericom 1st Supersonic PCI E kann die Mobility Radeon X700 des Acer Aspire 1694WLMi bei der Treibereinstellung Optimale Qualität nicht mithalten. Die X700 liefert beim 3DMark 2001 mit Treiberversion 6.14.10.6521 in der Qualitätsstufe Optimale Qualität (OQ) 10.663 Punkte (1st Supersonic PCI E: 14.661). Beim 3DMark2003 lieferte die X700-Grafik bei der OQ-Einstellung 3.013 Punkte (1st Supersonic PCI E: 6.079). Beim 3DMark2005 schmilzt der Leistungsvorsprung der Geforce Go 6800 aber deutlich ab. Die X700 bringt es auf 2.059, mit Treiberversion 8.162.0.0 etwas bessere 2.192 Punkte. Bei der Geforce Go 6600 waren es in diesem Testpunkt 2.506 Punkte. Im AquaMark3 Triscore generierte die X700-Grafik ein Gesamtergebnis von 33,1 fps bei Optimaler Qualität (1st Supersonic PCI E: 46,07 fps).
Bemerkenswert: In der Treibereinstellung Optimale Qualität sinken die erreichten Punktwerte der X700-Grafik des Acer Aspire 1694WLMi bei Verwendung der Treiberversion 8.162.0.0 im 3DMark2001 und -03 etwas ab. Dafür steigt die fps-Rate im Aquamark3 geringfügig von 33,1 auf 33,7 fps und im 3DMark05 die Werte von 2.059 auf 2.192 Punkte.
Ein ähnliches Bild hinsichtlich der Treiberrevision ergibt sich für das Acer Aspire 1694WLMi und der X700 auch in der Treibereinstellung Optimale Leistung. Die
Acer Aspire 1694WLMi: Im Gegensatz zum Gericom stören keine Garantiesiegel.
Unterschiede sind bei den Benchmark-Ergebnissen eher marginal, allerdings treten diverse Anzeigefehler wie beispielsweise eine fehlerhafte Texturwidergabe bei Battlefield 2 in unserem Kurztest nicht mehr auf. Leistungsmäßig liegen die Mobility Radeon X700 und die Geforce Go 6600 bei der Treibereinstellung Optimale Leistung (OL) respektive Hohe Leistung (HL) bei der Nvidia Geforce Go 6600 recht nahe beieinander. Mit der Treiberversion 8.162.0.0 liefert das Acer Aspire 1694WLMi mit X700 immerhin eine Frame-Rate von 48,6 fps (1st Supersonic PCI E, Geforce Go 6600: 46,21 fps). Im 3DMark2001 liegt die Punktzahl bei sehr hohen 18.031 Punkten, das Gericom 1st Supersonic PCI E liefert hier „nur“ einen Punktewert von 14.633. Mit Treiberversion 6.14.10.6521 trifft sich das Aspire 1694WLMi mit dem 1st Supersonic PCI E exakt bei 6.138 Punkten, mit dem aktuelleren Grafiktreiber liegt der Wert für die X700-Grafik etwas höher, bei 6.454 Punkten. Im 3DMark05 und mit der Einstellung Optimale Leistung (OL) hat die X700 mit 2.840 Punkten aber wieder etwas die Nase vorn (1st Supersonic PCI E: 2.600).
Unterm Strich stellen wir aber subjektiv bei der Grafikleistung am Notebookdisplay beider Kontrahenten keine eklatant wahrnehmbaren Unterschiede fest, wenn auf intensiven Gebrauch von AA-Optimierung verzichtet wird. Sowohl das Acer Aspire 1694WLMi als auch das 1st Supersonic PCI E bieten ordentlich Spielespass. In den Benchmarks und
Acer Aspire 1694WLMi: Schade - auch das Acer hat noch keinen DVI-Anschluss.
den überprüften Spieledemos fällt die ATI Mobility Radeon X700 aber bei aktiviertem Antialising im Vergleich zur Nvidia Geforce Go 6600 deutlich ab. Nur zum Teil gelingt es der X700 dank des im direkten Vergleich verdoppelten Videospeichers von 256 MByte bei höheren Auflösungen wieder etwas Boden gutzumachen. Verzichtet man auf Qualität zu Gunsten einer optimalen Leistungseinstellung, dann sind sich beide Kontrahenten in etwa ebenbürtig. An die Leistungen der Geforce-6800-Grafikkarten kommen aber beide Modelle nicht heran. Auf vergleichende Aussagen zur Mobility Radeon X800 verzichten wir, da wir bisher noch keine einziges Notebook mit diesem Grafikchip in den Händen hielten.
Störende Geräuschentwicklung
Bei der Geräuschentwicklung des Acer Aspire 1694WLMi müssen angesichts der sehr hohen Gesamtleistung naturgemäß Abstriche hingenommen werden. Aber anders als das parallel getestete 1st Supersonic PCI E erwärmt sich das Aspire
Acer Aspire 1694WLMi: Das kleine Netzteil dürfte keine Belastung darstellen.
1694WLMi bei alltäglichen Office- und Fotoprogrammen nicht sehr stark. Zwar schaltet sich der CPU-Lüfter des Acer Aspire 1694WLMi auch bei geringer Auslastung regelmäßig und deutlich vernehmbar störend zu, allerdings erfolgt dies in unseren Tests unter OpenOffice Writer und Calc bei einer Umgebungslufttemperatur von rund 23 Grad nur dann, wenn im Acer ePower Management die CPU-Leistung auf vollen 100 Prozent respektive 2,0 GHz steht. Eine Reduzierung der CPU-Leistung ist bei alltäglicher Tipparbeit im Schreibprogramm durchaus vertretbar und reduziert den Geräuschlevel des Lüfters erheblich. Das Lüftergeräusch wird natürlich jeder Anwender individuell unterschiedlich beurteilen. Die Testredaktion störte aber weniger das Lüfterverhalten selbst als vielmehr das schrille und hohe Laufgeräusch des CPU-Lüfters. Kommt der Lüfter bei höherer Leistungsabgabe des Acer Aspire 1694WLMi einmal auf Touren, dann wird es auch bei einem erhöhten Umgebungsgeräuschpegel während normaler Büroarbeitsstunden schnell ungemütlich, da der pfeifende Unterton ins Mark dringt. Ein anderer Lüfter würde dem Acer Aspire 1694WLMi viel besser zu Gesicht stehen.
Bei der Temperaturentwicklung hält sich das Acer Aspire 1694WLMi aber trotz der starken Kernkomponenten überraschend
Acer Aspire 1694WLMi: Der Akku liefert genug Power für 3,5 Stunden im Office.
zurück. Die Geräteoberschale bleibt im Bereich der Tastatur und der Handballenauflagen bei Officearbeiten handwarm. Die Geräteunterseite im Bereich des Windowsaufklebers auf dem Wartungsdeckel der Speichermodule erwärmt sich zwar spürbar, wird aber nicht heiß. Bei intensivem Grafik- und Spielebetrieb ändert sich das Temperaturverhalten aber abrupt. Die Geräteunterseite wird erwartungsgemäß ziemlich heiß, auch das Touchpad und die Tastatur zeigen eine deutlich fühlbare Erwärmung. Vom extremen Temperaturverhalten des Heißsporns Gericom 1st Supersonic PCI E ist das Acer Aspire 1694WLMi aber meilenweit entfernt. Lediglich beim Lüftergeräusch unter Volllast nehmen sich beide Kontrahenten wenig.
Acer Aspire 1694WLMi: Die An-/Aus-Taste für die Wirelesse-Geräte ist beleuchtet.
Viel Power kostet Akkulaufzeit – natürlich. Im Falle des Acer Aspire 1694WLMi überrascht uns der Notebookbolide aber mit einer für seine Leistungsklasse überraschend guten Akkulaufzeit von 3 Stunden und 37 Minuten. Bezieht man die starken Kernkomponenten, die leistungsstarke Grafikkarte und den üppigen Speicherausbau mit in die Betrachtung ein, dann kann der Anwender mit der Mobilität des Acer Aspire 1694WLMi absolut zufrieden sein, die sich zum Großteil aus dem niedrigen Energieverbrauch des leuchtschwachen Displays herleiten lassen dürfte. Da bietet so manches schwächere Notebook eine deutlich geringere Akkulaufzeit. Die Akkuausdauer lässt sich zudem mit den Acer Softwaretools sicherlich noch zusätzlich verbessern.
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Kategorie: Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll
Testergebnis
Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll Acer Aspire 1694WLMi (ZL3)