17“-Notebooks sind nicht nur für Spieler und hohe Multimedia-Ansprüche interessant. Auf diesen Trend reagiert Acer mit dem
Aspire 7720G-1A2G32Mi. Das Notebook richtet sich klar an Einsteiger.
Auch die verbaute Hardware spricht für diese Ausrichtung. Konkret heißt das: Ein
Intel Core 2 Duo T5250 (1,5 GHz) werkelt zusammen mit einer
Nvidia 8400M-GS und
2 GByte Arbeitsspeicher.
Besonders interessant ist die Festplattenausstattung. Das Acer Aspire 7720G verfügt über gleich
zwei 160 GByte Festplatten und hat somit eine Gesamtkapazität von 320 GByte Speicher. Allerdings sind die beiden Festplatten
nicht über einen Raid-Controller verbunden. Die zusätzliche Funktionalität eines Raid-Verbundes bleibt dem Käufer leider vorenthalten.
In Sachen Leistung genügen die Komponenten keinen höheren Ansprüchen. Dazu sind sie entweder zu veraltet oder zu schwach. Ob und für wen das Notebook dennoch taugt wird dieser Test zeigen.
Von außen bietet das Aspire 7720G-1A2G32Mi wenig Neues. Das Acer eigene
Gemstone Design kommt ein weiteres Mal zum Einsatz. Somit teilt sich das 7720G-1A2G32Mi alle Stärken, aber leider auch alle Schwächen mit Notebooks im gleichen Design.
Das Design überzeugt durch seine geschwungene Form und die glänzende Oberfläche. Gemstone-typisch ist der
klobige Eindruck des Notebooks. Dieser entsteht unter anderem durch die beachtliche
Dicke von 43 Millimetern.
Öffnet man den Deckel, präsentiert sich das Acer Aspire in gesetztem Grau und ohne viel Schnickschnack. Für ein 17“ Notebook typisch ist der
separate Nummernblock. Oberhalb der Tastatur befinden sich die Schnellstarttasten und Kontroll-Leuchten.
Wie die meisten Notebooks im Gemstone Design fällt das 7720G durch seine
instabile Tastatur auf. Diese gibt im Gebiet der Enter-Taste extrem stark nach. Auch in anderen Bereichen ist die Stabilität kaum besser. Durch das
dünne Plastik wirken die Tasten sehr leicht und billig. Bei jedem Tippen federt die Tastatur mit.
Einen guten Eindruck hinterlässt das Touchpad. Es ist ausreichend groß und lässt sich gut bedienen. Auch die Maustasten finden Anklang. Sie haben einen angenehmen Druckpunkt und eignen sich damit sehr für Doppelklick-Orgien.
Erfreulich ist auch die Verwindungssteifheit des
Gehäuses. Durch die relativ dicke Gestaltung ergibt sich eine
hohe Stabilität. Das gilt allerdings nicht für den Deckel. Dieser sitzt etwas locker und könnte mehr Steifheit vertragen. Gut gelöst ist der
Verschluss des Deckels. Er ist problemlos erreichbar und funktioniert
tadellos.