340 Euro für ein Mini-Notebook? Das klingt verlockend und dürfte den Trend zum Zweit-Notebook stärken. Wir haben uns die Linux-Version Acer Aspire One A150L organisiert. Die Konfiguration macht keinen Hehl aus dem Verwendungszweck: Surf-Maschine und Datenspeicher.
Acer Aspire One: Sehr robuster Deckel - Beim Fallen würde es dennoch zerbrechen
Konfiguration Aspire One A150L
Anzeige: 8.9" CrystalBrite TFT (Spiegelnd)
mit LED Backlight (1024 x 600)
Prozessor: Intel Atom N270 (1.6GHz)
Speicher: 120 GByte Festplatte, 1024 MByte RAM
Acer Crystal Eye Webcam, 3h Akkulaufzeit
Linux Betriebssystem Linpus Linux Lite v1.0.3.E
Acer Aspire One: Im Vergleich zum Asus G70 (17-Zoll)
Wir wollen in diesem Artikel die wichtigsten Fragen der Kaufentscheidung beantworten:
Kann ich mich damit an der Bar sehen lassen? (Optik, Verarbeitung) Wie lange kann ich es im Park benutzen? (Laufzeit, Anzeige) Reicht mir die günstige Linux-Version mit 120 GB Speicher? (Anwendung) Kann ich meine Programme installieren? (Linux System) Was kann ich anschließen? (Anschlüsse) Soll ich es kaufen? (Fazit)
In Sachen Optik hat Acer ganz tief in die Trick-Kiste moderner Designs gegriffen. Die Arbeitsumgebung in mattem blau ist schlicht. Hier stören keine Medien-Tasten oder grell aufblinkenden Status-Lämpchen die Aussicht.
Die Anzeige wird von einem glänzend schwarzen Rahmen eingefasst. Der Rahmen wirkt etwas groß, könnte aber Acer später erlauben, ein 10-Zoll Display mit demselben Barebone an zu bieten. In den aktuellen Versionen sorgt die starke Einrahmung für ein mechanisch sehr verwindungssteifes Display.
Selbst die Deckel-Oberseite biegt erst bei hohem Druck ein. Das Aspire One kann bedenkenlos mit einer Hand am Deckel angefasst und gehoben werden. Diese Eigenschaften finden die Tester nicht einmal bei teureren Sony Vaio Mini Notebooks vor. Dicker Pluspunkt für das Aspire One.
Der Druckpunkt ist deutlich zu spüren. Besonders gut gefällt die Anordnung der Strg-Taste unten links und die schön groß geratene-Shift und Enter-Taste. Große Hände haben so eine Chance auf Eingewöhnung.
Das Touchpad irritiert anfangs wegen der seitlich angebrachten Maus-Tasten. Doch auch hier setzt bald die Gewöhnung ein. Richtig störend empfanden die Tester den haptisch nicht erfassbaren Übergang von Scroll-Bereich (optisch nicht gekennzeichnet, rechts im Touchpad) zur rechten Maus-Taste. Oft will der Nutzer nur scrollen, landet aber auf der Maustaste.