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TEST Acer H6510BD / BenQ W1070
Meister Lampe – 3D-Full-HD-Beamer bis 800 Euro im Vergleich
von Marcel Magis am So, 19.05.2013



Einleitung, Design und Mobilität

Dem Lockruf des Heimkinos ist auch unsere Redaktion erlegen: Filmgenuss ohne störende, lärmbelästigende und sichtbehindernde Mitmenschen. Das ist die eine Seite. Die andere: Leicht sollte der Projektor sein, damit man ihn auch mal zu einer Präsentation oder zu Freunden mitnehmen kann. Im Pflichtenheft standen zudem Full-HD-Auflösung, eine gute Helligkeit ab 2000 Lumen sowie ein Preis bis 800 Euro. 3D-Fähigkeiten gibt es noch oben drauf. Unsere Kandidaten erfüllen diese Anforderungen und gehören gleichzeitig zu den derzeit meistverkauften Beamern: der Acer H6510BD und der BenQ W1070. Wir haben unsere Redaktion in ein kleines Heimkino verwandelt und getestet, wie Popcorn-tauglich die leichten Projektoren sind.

Acer H6510BD / BenQ W1070
Bild: notebookjournal.de
Starke Konkurrenten: Sowohl der Acer H6510BD wie auch der BenQ W1070 sind
erschwingliche mobile Beamer mit Full-HD-Auflösung und 3D-Fähigkeiten.

Als erstes kam der BenQ W1070 in der Redaktion an. Die Leistungsdaten: 2000 Ansi-Lumen, ein Kontrast von 10.000:1 und ein Gewicht von 2750 g. Der Acer H6510BD hat sogar 3000 Ansi-Lumen bei gleichem Kontrast und wiegt lediglich 2050 g. Wir testeten die Beamer in einem verdunkelten Raum sowie mit Umgebungslicht. Als Projektionsfläche dienten die nackte Raufasertapete sowie eine aufstellbare Projektions-Leinwand.


Angebote vom 19.05.2013

Acer H6510BD (getgoods.de) - 730 Euro
Acer H6510BD (redcoon.de) - 742 Euro

BenQ W1070 (amazon.de) - 794 Euro
BenQ W1070 (alternate.de) - 798 Euro



Design

Der BenQ W1070 besteht aus silberfarbenem und weißem Kunststoff, der auf der Oberseite glänzend lackiert ist. Das Objektiv schützt ein halbtransparenter Deckel, der durch ein Gummiband am Gerät fixiert ist. Daneben sitzt ein großer Infrarotsensor. Auf der Oberseite befindet sich wie beim Acer-Beamer eine Wartungsklappe, um die Lampe austauschen zu können. Dazu muss man eine Schraube lösen.

Über Geschmack lässt sich streiten, besonders edel wirkt das Gehäuse nicht, dafür etwas verspielt: BenQ setzt auf runde Ecken und eine leicht geschwungene Gehäuseform.

BenQ W1070
Bild: notebookjournal.de
Das Bedienfeld des BenQ W1070 benutzt man nur, wenn die Fernbedienung nicht zur
Hand ist.

Auf der Oberseite befindet sich ein Bedienfeld mit neun Tasten sowie dem Power-Button. Alle Tasten verursachen ein lautes Klickgeräusch. Der Hub ist lang und die Tasten schwabbeln etwas. In der Regel wird man auf die Fernbedienung zurückgreifen. Zu dieser später mehr.

BenQ W1070
Bild: notebookjournal.de
Die Schnittstellenausstattung des BenQ W1070 ist der des Acer H6510BD ähnlich.

Auf der Rückseite bringt der Hersteller sämtliche Schnittstellen unter: 2 x HDMI, 12V Trigger, Composite-Eingang, Mini-USB, einen VGA-Anschluss, eine serielle Schnittstelle, einen S-Video-Eingang sowie einen Video- und Stereo-Audioeingang und zum Schluss Audio-In und Audio-Out.

Die Abmessungen des Gerätes betragen 313 x 98,5 x 245 mm, die Grundfläche ist also größer als DIN A4. Diesem Formfaktor nähert sich der H6510BD mit 264 x 88 x 228 mm an, wobei die Breite etwas geringer und die Tiefe leicht höher ist als ein A4-Blatt.

Acer verwendet beim H6510BD fast ausschließlich weißen Kunststoff, der auf Vorder-, Rück-, und Oberseite glänzend lackiert ist. Das Weiß ist deutlich heller als beim Beamer von BenQ. Lediglich die Objektivringe bestehen aus silberfarbenem Kunststoff. Die Lüftungsauslässe sind nicht ganz so großzügig dimensioniert und dominant wie beim BenQ-Projektor.

Acer H6510BD
Bild: notebookjournal.de
Das Bedienfeld des Acer H6510BD ist nur eine Notlösung.

Acer setzt beim H6510BD auf eine Kastenform, die nur wenige Rundungen aufweist. Auf der Oberseite findet man ein Bedienfeld mit neun Tasten inklusive Power-Button. Die Bedienung ist noch etwas unschöner als beim BenQ: Die Tasten haben sehr harte Kanten. Der Hub ist nicht ganz so lang, das Klickgeräusch vergleichbar laut. Auch bei diesem Beamer wird man lieber die Fernbedienung benutzen.

Acer H6510BD
Bild: notebookjournal.de
Die Schnittstellen des Acer H6510BD sind vielfältig.

Bei den Schnittstellen gibt es nur wenige Unterschiede zum BenQ: Dem Acer-Modell fehlt der 12V-Trigger, dafür besitzt er einen zusätzlichen VGA-Ausgang sowie neben Composite (RCA) zusätzlich Composite (YPbPr).

Mobilität

Beide Beamer wiegen unter 3000 g und sind durch ihre Abmessungen damit weitestgehend mobil einsetzbar. Die Unterschiede sind trotzdem deutlich: Das Modell von Acer wiegt lediglich 2050 g, der BenQ mit 2750 g satte 700 g mehr. Acer unterstreicht den Mobilitätsgedanken durch eine beiliegende Tasche, in der auch die Fernbedienung und Kabel Platz finden. Der Trageriemen ist bei ihr allerdings extrem kurz geraten.

Acer H6510BD / BenQ W1070
Bild: notebookjournal.de
Das Gehäuse des Acer H6510BD ist deutlich kompakter als das des BenQ W1070.

Beide Beamer besitzen zwar eine Mini-USB-Schnittstelle, allerdings lassen sich keine Speichermedien oder Festplatten anschließen. Einen Medienplayer besitzt keiner der Projektoren. Das schränkt die Mobilität letztlich ein, da man immer ein ausgabefähiges Gerät mit dabei haben muss. Hier kann aber auch ein Smartphone mit HDMI-Ausgabemöglichkeit in die Bresche springen.




 


Kommentare zum Artikel ( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Acer H6510BD / BenQ W1070 - Meister Lampe – 3D-Full-HD-Beamer bis 800 Euro im Vergleich
von Marcel Magis am Do, 23.05.2013 09:53 Uhr

" Was ist mit dem Optoma HD131X? Der gibt soweit ich weiß 3D
auch mit 144 Hz aus und laut Geizhals.de ist er derzeit sogar
10€ günstiger als der BenQ![/QUOTE] Hallo
Notebook-Fan, vielen Dank für den Hinweis! Ich habe es im
Artikel korrigiert. Grüße, Marcel Magis
AW: Acer H6510BD / BenQ W1070 - Meister Lampe – 3D-Full-HD-Beamer bis 800 Euro im Vergleich
von Notebook Fan am Di, 21.05.2013 12:50 Uhr

"Der BenQ kann 3D in 144 Hz ausgeben, beim Acer sind es 120 Hz.
Die höhere Frequenz des BenQ reduziert Bildflimmern –[B]
in dieser Beamer-Preisklasse gibt es zum BenQ keine
Alternative.[/B]" Was ist mit dem Optoma HD131X? Der gibt
soweit ich weiß 3D auch mit 144 Hz aus und laut Geizhals.de ist
er derzeit sogar 10€ günstiger als der BenQ!

Kategorie:
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