Noch vor wenigen Jahren waren Notebooks im 17“-Format für die breite Masse unerschwinglich. Doch dank des
Preisverfalls stellen sich inzwischen viele Einsteiger die Frage, ob es nicht auch beim ersten Notebook gleich eines mit etwas größerem Display sein darf.
Denn „weniger ist mehr“ mag zwar seine Richtigkeit haben, wenn man in erster Linie einen mobilen Reisebegleiter sucht. Doch wer sein Notebook überwiegend stationär einsetzt, der freut sich über eine
größere Sichtfläche – und das nicht nur beim Filmegucken.
Doch was darf man in der Einstiegsklasse bis 600 Euro von einem Notebook erwarten? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir beispielhaft das
Acer TravelMate 7320-101G12 getestet.
Das TravelMate 7320-101G12 erscheint in dem bekannten und durchaus auch bewährten
Business-Design von Acer. Nicht ohne Erfolg: Dank des funktionellen Layouts findet man sich auf Anhieb zurecht.
Auf der silberfarbenen Zierleiste oberhalb der Tastatur befinden sich lediglich der Ein-Ausschalter, und drei Status-LEDs; die
Sondertasten sind dezent
links neben der Tastatur angebracht.
Auch die
Verarbeitung ist durchweg zufrieden stellend, wenn auch
nicht herausragend. Der Displaydeckel lässt sich leicht öffnen und schießen; allerdings wackelt das Display selbst bei den geringsten Erschütterungen, und ist für eine Benutzung in bewegter Umgebung (z.B. im Zug) folglich nicht wirklich geeignet.
Die
Handballenauflage biegt sich auf der rechten Seite etwas leichter durch als auf der linken, ist aber insgesamt ausreichend stabil ausgelegt.
Die Tastatur gibt ab der Mitte leicht nach, und verfügt über keinen ausreichend großen Hub: nach Meinung der Redaktion ist sie somit
für Vielschreiber unzweckmäßig.
Nichts zu beanstanden gab es hingegen beim
Touchpad, welches eine
präzise Steuerung des Mauszeigers ermöglicht.