Den Ergonomieabschnitt absolviert Alienwares M15x souverän und ohne große Kritikpunkte. So halten sich die beiden Lüfter angenehm zurück. Im Idle- und Officebetrieb erreicht das Notebook einen sehr guten Lautstärkepegel von 27,3 dB(A). Es ist dann fast nicht wahrnehmbar, da die beiden Lüfter ein sehr tieffrequentes Lüftergeräusch erzeugen.
Allerdings macht die verbaute 250 GByte Festplatte oft durch nerviges Klackern auf sich aufmerksam. Nutzer sollten die Laufwerksoption „Zulassen, dass für Dateien auf diesem Laufwerk Inhalte zusätzlich zu Dateieigenschaften indiziert werden“ deaktivieren. Dadurch verringert sich die Festplattenaktivität deutlich.
Unter Last erreicht der 15-Zoller einen maximalen Pegel von 38,7 dB(A). Das ist deutlich hörbar. Geht aber in Anbetracht der Leistung noch in Ordnung. Ähnlich leistungsstarke 15- oder 16-Zoll Spielenotebooks, wie das W860Cu von Clevo, erreichen unter Last vergleichbare Werte.
Des weiteren läuft das M15x beim Spielen kaum mit dem maximalen Pegel. Meist dreht der Lüfter nur kurz einmal auf, um sich dann bei einem Pegel von 34 – 36 dB(A) einzupendeln. Es ist etwas von dem jeweiligen Spiel abhängig, nämlich davon, wie stark CPU und GPU genutzt werden.
Bei der Wärmeentwicklung macht das Notebook eine sehr gute Figur. Nach Abschluss unserer Benchmarks und Spiele-Tests erreichte die Oberseite eine maximale punktuell gemessene Temperatur von 35°C. Der Großteil der Arbeitsumgebung überschreitet kaum die 31°C Marke.
Die Unterseite erreicht eine maximale Temperatur von 41°C. Allerdings nur auf einem sehr kleinen Bereich in der Nähe der Heatpipe. Der Großteil liegt zwischen 31°C und 36°C.
Stresstest - Wärmeentwicklung der Hardwarekomponenten
Noch souveräner absolviert das M15x unseren Stresstest, bei dem das Notebook eine halbe Stunde voll ausgelastet wird. Wir führen diesen Test durch, um zu sehen wie sich Temperaturen der Hardwarekomponenten entwickeln. Nach Abschluss erreicht die Grafikkarte eine maximale Temperatur von 67°C und der Prozessor erwärmt sich auf maximal 72°C. Zwei sehr gute, niedrige Werte.
Beim Energiebedarf liegt der 15-Zoller auf einem Niveau mit ähnlich ausgestatteten Notebooks wie dem W860CU von Clevo. Im Officebetrieb werden 45,3 Watt und Unter Last (CPU und 3D-Benchmark gleichzeitig) 95,9 Watt verbraucht. In Anbetracht der Leistung zwei akzeptable Werte. Erfreulich sind die niedrigen Verbrauchswerte im ausgeschalteten Zustand und im StandBy, mit 0,1 bzw. 0,2 Watt.
Eine Besonderheit des Alienware M15x ist der sogenannte Stealth-Modus. Dieser wird über die Tacho-Taste im Multimedia-Panel aktiviert. Dabei handelt es sich um einen herstellereigenen Energiesparmodus, bei dem der Prozessor gedrosselt wird. So wird die Standardtaktrate von 1,6 GHz auf 900 MHz gesenkt. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch bei einfachen Arbeiten, wie Office, Mail, Internet oder Film auf knapp 39 Watt senken. Unter Last verbraucht das Notebook dann nur noch 63 Watt. Zudem ermöglicht der Stealth-Modus den Einsatz des Notebooks an einem 65 Watt Auto-Adapter.
Bisherige Notebooks mit den neuen mobilen Core i7 Prozessoren erreichten in den Tests oft sehr bescheidene Akkulaufzeiten. Bei dem Alienware M15x sieht es da etwas anders aus. Mit dem aufpreispflichtigen 9-Zellen Akku (90 Euro) wird unter Last mit dem Programm BatteryEater eine Laufzeit von 128 Minuten erreicht. Das entspricht der Laufzeit, die das Notebook beim Schauen einer DVD erreichen würde.
Des Weiteren wird das Notebook durch den 9-Zellen Akku im hinteren Bereich um 1,4 cm angehoben. Wodurch sich eine etwas bequemere Arbeitshaltung ergibt.
Praktisch: mit der Tastenkombination FN+F2 lässt sich der Ladevorgang des Akkus unterbrechen. Dadurch kann eine längere Haltbarkeit des Akkus erreicht werden.
Wer auf etwas Mobilität wert legt, der sollte den 9-Zellen Akku ruhig in Betracht ziehen. Mit dem Standardakku dürfte es in der Praxis schwer werden, die 90 Minuten Marke zu erreichen.
Artikel-Bewertung
Bisher haben 4 User abgestimmt
(Wert: 4.8)
(Die Bewertung ist nur als registrierter Benutzer möglich)
Kommentare zum Artikel
( 65 Antworten ) Zur Diskussion im Forum
[quote=Bountyhunter22;129065]Ich meine das rechts abgebildet ist!
Ja wäre sehr nett, würde es gerne auf meinem Desktop mit i7 haben!
Danke schon mal![/quote]
"Bitteschöön" [URL]http://downloadcenter.intel.com/detail_desc.aspx?agr=&Prod uctID=&DwnldID=18353&strOss=&OSFullName=&lang=deu[/URL]
Mfg
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Alienware M15x
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Alienware M15x wurde am 23.05.2012 errechnet.
Der Gamecheck zeigt schnell und einfach, welche Spiele auf dem Notebook getestet wurden. Flüssig spielbar bedeutet ab einer durchschnittlichen Framerate von mindestens 25 FPS.
Grün: Das Spiel ist in der vom Notebook maximal unterstützten Displayauflösung mit maximalen Details flüssig spielbar.
Gelb: Das Spiel läuft mit reduzierten Grafikeinstellungen, bspw. mit einer geringeren Auflösung und/oder niedrigeren Details
Rot: Das Spiel ist auch in geringen Auflösungen und/oder niedrigen Details nicht flüssig spielbar.