Verpackt in einem großen, schweren Karton traf das neue Alienware M17x in der Redaktion ein. Beim Öffnen machte sich erste Euphorie breit, denn alles ist nicht nur sicher und stilecht verpackt, sondern auch mit Alienware typischem Zubehör versehen.
Neben dem eigentlichen Notebook und dem üblichen Zubehör, wie dem
umfangreichen, in Leder gebundenen und toll illustrierte Handbuch oder dem für ein High-End-Notebook
schmalem Netzteil, gehört bei unserem Testgerät noch ein
Softcase, ein Alienware Mauspad und Basecap zum Lieferumfang dazu.
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Alienware m17x - Intergalaktischer Gamer
Ausstattung Testkonfiguration:
- 17 Zoll
WUXGA-Display (1920 x 1200 Pixel)
- Intel Core 2 Duo
T9600 Prozessor (2,8 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce
9400M +
GTX 260M (1 GByte GDDR3 VRAM)
-
2 x 500 GByte Festplatten (7.200 U/min, RAID-Verbund)
- Display-Port, HDMI, beleuchtete Tastatur, eSATA
- Windows Vista Home Premium 64 Bit
- Preis:
ca. 2.500 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Das M17x selbst kommt in der Farbvariante
Metallic Black daher. Markant sticht sofort das Design des Display-Deckels und der Front heraus. Mittig wurde im Deckel der für die Marke Alienware typische Alien-Kopf platziert, welcher je nach Betriebszustand (Akku oder Strom) in unterschiedlichen Farben erstrahlt.
Das Gehäuse aus
eloxiertem Aluminium besticht mit
aggressiven Linien, ohne dabei aufdringlich zu wirken. Wie ein reinrassiger Sportwagen a la Lamborghini imponieren Front- und Heckpartie. Die Optik verspricht
pure Power.
Die Handballenauflage aus robustem und leicht angerautem Hartplastik gibt sich dagegen eher
unspektakulär. Lediglich das beleuchtete Touchpad setzt hier optische Akzente.
Dennoch wird sich kaum jemand der
einzigartigen Optik entziehen können. Mit dem M17x sind User auf jeder LAN König.
Das Aluminium Chassis sorgt aber nicht nur für eine krasse Optik sondern auch für
sehr gute Stabilität und
Verarbeitung. Alles wirkt sehr
robust und
massiv. Als eines der wenigen 17 Zoll Spielenotebooks konnten die Tester für alle Verarbeitungskriterien die
volle Punktzahl geben. Nichts knarzt oder gibt unerwünschte Geräusche von sich. Ja selbst die Tastatur sitzt richtig fest. Dies ist leider bei den wenigsten Spiele-Notebooks der Fall.
Darüberhinaus besitzt das Keyboard Tasten in
Standardgröße ohne Abweichungen vom Standard-Layout. Dank der guten Federung geben sie genügend Rückmeldung und sind leichtgängig zugleich. Vieltipper und Gamer werden damit keine Probleme haben.
Über der Tastatur befindet sich das
QuickTouch-Bedienpad, mit
berührungsempfindlichen Sensoren zur Energieverwaltung, Mediensteuerung sowie der Startfunktionen des Command Centers und des Stealth-Modus. Insgesamt könnten die einzelnen QuickTouch-Elemente aber noch
etwas weiter auseinander liegen. So ist es den Testern ein paar mal passiert zwei Sensoren
gleichzeitig zu erwischen.
Tadellos ist die Eingabe über das große und leicht angeraute Touchpad.
Zielsicher lässt sich der Mauszeiger über den Desktop navigieren.
Ein Spiele-Notebook wie das Alienware M17x bietet eine
Vielzahl an
individuellen Beleuchtungsmöglichkeiten. So ist es das einzige Notebook bei dem die Tastatur gleich in
vier unterschiedlichen Farbbereichen eingestellt werden kann.
Über das Tool
Alien FX lassen sich alle LEDs (Front, Touchpad, Deckel, Medienleiste etc.) individuell einstellen.
Die Kombinationsmöglichkeiten reichen ins Unendliche. Wie wäre es beispielsweise mit einem aggressiven Grün oder einem gewagten Pink?
Über
Alien Fusion lassen sich die
Energieprofile verwalten. Die Einstellungen entsprechen weitestgehend denen der Windows Vista Energieverwaltung. Allerdings können User
eigene Energieprofile anlegen.
Auch an die Sicherheit wurde gedacht.
Alien Sense ermöglicht unterschiedliche Sicherheitseinstellungen. Zum Beispiel kann das Notebook Nutzer per
Gesichts-Scan erkennen. User können dann wahlweise entscheiden ob eine Anmeldung mittels Passwort oder Gesichtserkennung geschehen soll. Das funktioniert in der Praxis ganz gut.
Es ist allerdings fraglich ob User das im alltäglichen Betrieb auch nutzen werden. Grund: die Anmeldung per Passwort geht immer noch
deutlich schneller von statten.