Zunächst zum Äußeren: Das MacBook wirkt elegant und hochwertig. Das Design ist sauber, schlicht und kompakt; auf unnötige Zusätze wird verzichtet.
Beim ersten Anfassen macht das Gerät einen soliden Eindruck. Es knackt und knarrt nicht beim Tragen, es wirkt vielmehr wie aus einem Stück gefräst. Die äußeren Kanten sind abgerundet; es stehen keine Teile vor, die anschrammen oder abbrechen könnten. Der Deckel wird durch einen Magneten statt einer herkömmlichen Verriegelung geschlossen gehalten. Die griffige Polycarbonoberfläche ist schick, leider aber auch kratzanfällig.
Apples derzeit kleinstes Notebook ist inkl. Akku 2250g schwer; Akku und Netzteil allein wiegen je 400g. Mit 32.5 x 2.75 x 22.7 cm ist das Gerät leicht größer als sein direkter Vorgänger (das 12"-iBook), sollte aber dennoch in jeden Rucksack passen. Die Batterielaufzeit beträgt recht ordentliche 4:30h bei leichter Last; bei Volllast und hellstem Display noch etwa 1:20h. In Kombination mit der hervorragenden WLAN-Reichweite, dem hellen Monitor (Sonnenlicht!) und den geringen Ausmaßen hat man mit dem MacBook ein sehr brauchbares Mobilgerät.
Zur Kommunikation mit der Außenwelt bringt das MacBook Gigabit-Ethernet, USB, FireWire-400, analoge und digitale Audio-Ein- und Ausgänge sowie einen Mini-DVI mit. Der Mini-DVI erlaubt Spiegelung und auch echtes Display-Spanning. WLAN und Bluetooth sind selbstverständlich.
Interne Modems hat Apple seit Anfang 2005 in kein Neugerät mehr gebaut, Diskettenlaufwerke schon seit 1998 nicht mehr. Das optische Laufwerk brennt DVDs mit 8-facher Geschwindigkeit (DL-DVDs 4-fach), CDs bis zu 24-fach. Ein PC-Card-Slot und FireWire-800 sind allerdings dem MacBook Pro vorbehalten.