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TEST Asus A6JA-Q001H
Stabiler und schneller Desktop-Ersatz mit Dual Core
von Kristian Kübeck am Do, 27.04.2006



Schnelle X1600 sorgte für gute Leistung in Spielen
Abschließend haben wir uns etwas intensiver der Spieltauglichkeit der oftmals in Multimedia-Notebooks verbauten ATI Mobility Radon X1600 gewidmet und sie mit verschiedenen Benchmarks und aktuellen Spielen ausgetestet.

Bild: Notebookjournal.de/KK
Tomb Raider: Legend: Heldin Lara Croft kämpft abermals gegen das Böse.
Als Vergleich dient uns das Acer Aspire 5652WLMi, das mit einer Geforce Go 7600 von Nvidia ausgerüstet ist. Als Treiber verwendeten wir bei der Geforce den zum Testzeitpunkt aktuellsten Referenztreiber von LaptopVideo2Go mit der Versionsnummer 84.25. Die X1600 wurde vom Omega-Treiber mit der Versionsnummer 3.8.231 angesteuert. Er basiert auf dem Referenztreiber von ATI und wird in der Regel alle ein bis zwei Monate auf den aktuellsten Stand gebracht. Da ATI offiziell keine Treiber für einen Großteil seiner mobilen Grafikchips anbietet, stellen diese Treiber für Spieler aufgrund ihrer Aktivität die beste Wahl dar.

In Futuremarks synthetischen Benchmark 3DMark 2003 erreichte die Karte einen Wert von 6.452 Punkten. Den Vorgänger X700 und die angestaubte Geforce Go 6600 lässt sie damit zwar hinter sich, die neue Geforce Go 7600 von Nvidia erreichte in diesem Test mit knapp 8.000 Punkten aber einen deutlich höheren Wert. In der selbst ablaufenden Demoversion

Bild: Notebookjournal.de/KK
Schlacht um Mittelerde 2: Mit Elben und Reitern bekämpfen wir diesen Wächter.
zu Egosofts Weltraumsimulation X3: Reunion liegt die X1600 dafür gleichauf mit der Konkurrenz von Nvidia: Mit maximalen Details erreichte die X1600 in der nativen WXGA-Auflösung von 1.280 x 800 Pixel einen Wert von gut 33 fps (Frames per Second, Bilder pro Sekunde), während die Geforce Go 7600 aus dem Acer Aspire 5652WLMi nur gut 30 fps schaffte. Bei den Spielen wendete sich das Blatt jedoch schnell wieder zugunsten von Nvidia.

Als erstes installierten wir auf unserem Testgerät die Demoversion zu Eidos neuem Action-Spiel Tomb Raider: Legend, in welchem die vollbusige Heldin Lara Croft mit ihren typischen Akrobatikeinlagen einen Berg erklimmt und nebenbei die Bösewichter zur Strecke bringt. Selbst mit maximalen Details hatte das Asus A6JA-Q001H mit dem Spiel keine Probleme. In der WXGA-Auflösung von 1.280 x 800 Pixel erreichte es stets gut spielbare Frame-Raten.


Bild: Notebookjournal.de/KK
Spellforce 2: Die maximale Detailstufe überfordert das A6JA deutlich.
Etwas anspruchsvoller präsentierte sich im Test das Echtzeitstrategiespiel Die Schlacht um Mittelerde 2 von Publisher Electronic Arts, welches – wie der Name schon sagt – im Herr-der-Ringe-Universum spielt. Aragorn und andere Helden aus Mittelerde führten wir allerdings erst auf der mittleren Detailstufe in der XGA-Auflösung von 1.024 x 768 Pixeln zum Sieg. Trotzdem waren vor allem in großen Massenschlachten sporadische Slowdowns nicht zu vermeiden.

Als nächstes versuchte sich unser Testredakteur mit SpellForce 2 - Shadow Wars an Jowoods Genre-Mix aus Echtzeitstrategie- und Rollenspiel. Wie schon das Aspire 5652WLMi scheiterte aber auch das Asus A6JA sofort an der höchsten Detailstufe. Ruckelfreies Spielen war erst durch die Reduzierung der Details und die Deaktivierung der aufwändigen Schatteneffekte zu erreichen. Insgesamt lief Spellforce 2 auf der Nvidia-Karte aber rund 40 Prozent schneller. Vielleicht kann ATI durch ein Treiberupdate in Zukunft noch etwas mehr Performance aus seiner X1600 kritzeln. Für den Genuss dieses beliebten Spieles wäre das jedenfalls wünschenswert.

The Elder Scrolls IV – Oblivion von Publisher Take 2 gehört momentan zu den grafisch anspruchsvollsten und gleichzeitig beliebtesten Rollenspielen auf dem Markt. Im

Bild: Notebookjournal.de/KK
Call of Duty 2: Kampf um Stalingrad gegen die Deutschen.
Praxistest reichte daher auch die Leistung keines der beiden Notebooks für die Darstellung der höchsten Grafikstufe aus. Stattdessen ist eine Reduktion auf die XGA-Auflösung und eine deutliches Herabsetzen der Detailstufe von Nöten. Insgesamt schlägt sich auch hier die Geforce Go 7600 aus dem Acer Aspire etwas besser.

Der im zweiten Weltkrieg angesiedelte Egoshooter Call of Duty 2 stand als nächstes auf dem Programm. In der nativen WXGA-Auflösung erreichte das A6JA hier in einer hohen Detailstufe schnell spielbare Bildraten. In großen Außenbereichen sinkt die Bildrate aber bis auf 22 fps ab, Reserven sind also nicht mehr vorhanden. Die Geforce 7600 Go aus dem Acer Aspire 5652WLMi schlug sich nur unwesentlich besser.

Zu guter Letzt mussten die beiden Karten im Grusel-Shooter F.E.A.R. von Vivendi ihre Leistung unter Beweis stellen. Während die X1600 im integrierten Performancetest

Bild: Notebookjournal.de/KK
F.E.A.R.: Der Shooter lebt von seiner dunklen Atmosphäre.
auf der Qualitätseinstellung High einen guten Wert von rund 40 fps ausgab, war das eigentlich Spiel mit dieser Einstellung unspielbar. In der XGA-Auflösung lief das Spiel erst mit einer Reduktion auf die Qualitätsstufe Medium wirklich flüssig über den Bildschirm. Die Geforce Go 7600 des Acer-Notebooks stellte das Spiel dagegen problemlos flüssig mit der Detailstufe High dar.

Insgesamt bieten also sowohl die X1600 aus dem Asus A6JA-Q001H und die GeForce 7600 Go aus dem Acer Aspire 5652WLMi genug Leistung zur Darstellung aller aktuellen Spiele, sofern der Spieler auf die höchste Detailstufe verzichten kann. Ist hohe Grafikleistung gefordert, kann Nvidias Geforce Go 7600 jedoch oftmals an der ATI Mobility Radeon X1600 vorbeiziehen. Für ambitionierte Spieler stellt daher ein Notebook mit Nvidia-Grafikchip die definitiv bessere Wahl dar.


Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:


 


Kommentare zum Artikel ( 6 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Asus A6JA-Q001H:<br> Stabiler und schneller Desktop-Ersatz mit Dual-Core-Technolo
von Alufoliengriller am So, 07.05.2006 10:21 Uhr

Wegen dem Lüfter würd ich mir nicht allzuviele Gedanken
machen. Mit Bios 205 hatte ich ihn recht schnell beim spielen
von Oblivion gehört. Mit neuestem Bios 211 hab ich ihn seitdem
nie wieder gehört. Bin ansonsten sehr zufrieden mit dem
Notebook. Neueste Treiber und Bios gibts übrigens hier
: ...
AW: Asus A6JA-Q001H:<br> Stabiler und schneller Desktop-Ersatz mit Dual-Core-Technolo
von Ghent am Do, 04.05.2006 12:01 Uhr

So wie ich das sehe, ändert sich nicht viel, da das A6Jm auch
auf die A6J Serie aufbaut und die zumindest in meinen Augen
alle sehr ähnlich sind. Haben meines Wissens sogar alle das
selbe BIOS... Ist aber nur eine Vermutung von mir. Das A6Jm
scheint einfach noch nicht lieferbar... Ist
definitiv nicht dasselbe BIOS :)
AW: Asus A6JA-Q001H:<br> Stabiler und schneller Desktop-Ersatz mit Dual-Core-Technolo
von SebSey am Mi, 03.05.2006 17:38 Uhr

Meint Ihr, oder weiß jemand schon, ob dieser laute Lüfter beim
A6JM leiser ist? Hat jmd. schon aussagekräftige Tests gelesen?
Wo denn, ich find keine im Inet? Wann kommt ein Test
hier? THX

Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Asus A6JA-Q001H
gut
Test vom 28.06.2006



PRO KONTRA

integrierte Webcam
günstiger Preis
schneller Dual-Core-Prozessor
stabiles Gehäuse
schnelle Grafikkarte
4in1-Kartenleser
abschaltbares Touchpad
Gigabit-LAN, Bluetooth und WLAN (a/b/g)
DVI-Anschluss
guter WLAN-Empfang
geringe Blickwinkelabhängigkeit des Displays
Zusatztasten zur Medienwiedergabe
kurze Akkulaufzeit
voluminöse Abmessungen
recht hohes Gewicht
dünner Klang der internen Lautsprecher
lautes Lüftergeräusch
deutliche Erwärmung im Betrieb
stark spiegelndes Display
geringe Grundhelligkeit des LCDs



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