Das brandneue Notebook aus Asus’ A6VA-Serie integriert viele leistungsfähige Komponenten und ein hochwertiges Kunststoffgehäuse mit einem hellen 15,4-zölligen WXGA-ColorShine-LCD. Intels M 740 mit 1,73 GHz, ein
schnelles 512 MByte großes DDRII-533-Modul, eine 80-GByte-HDD, ein leiser 8fachen DVD-Brenner mit Unterstützung für DL-Medien, Bluetooth und eine integrierte Webcam komplettieren das interessante Angebot.
Das rund 3 Kilogramm schwere Asus A6VA-Q025H betritt die Bühne mit einem strapazierfähigen anthrazit-farbenen Kunststoffgewand. Kunststoffe dominieren beim neuen Asus A6VA zwar an allen Ecken und Enden, allerdings muss man den Asus-Ingenieuren bescheinigen, dass sie das günstige und recht stabile Gehäusematerial im Falle des Asus A6VA bestens genutzt haben. Das Asus A6VA sieht beim ersten Betrachten trotz der vielen Plastikteile überhaupt nicht nach einem günstigen Notebook für rund 1300 Euro aus. Es finden sich sogar kleinere Applikationen aus Leichtmetall beim Rahmen der Mediensteuerungstasten und des Touchpads. Die Gehäusekonstruktion zeigt sich recht verwindungssteif, das für Kunststoffgehäuse typische Knarzen hört man aber auch beim Asus A6VA.
Der schwarze innere LCD-Rahmen drückt sich im unteren Bereich beim Zu- und Aufklappen wegen der sehr straffen Deckelscharniere etwas vom LCD weg. Auffällig wird dies immer dann, wenn der Anwender die LCD-Deckel-Konstruktion
mit nur einer Hand bewegt, da dann die seitlichen Verwindungskräfte steigen. Vorsicht ist beim Druck auf den LCD-Deckel auszuüben. Bei moderatem Druck auf den LCD-Deckel zwecks Stabilitätsanmutung verursachte dies rund sieben Zentimeter unterhalb der Deckeloberkante und etwa in der Mitte des Webcam-Moduls sichtbare Störungen auf der Fläche des LCD-Displays.
Die mattschwarze Tastatur gehört zu den sehr angenehmen Vertretern seiner Zunft, das Tippen auf dem hochwertigen Eingabegerät geht dank des satten Anschlaggefühls locker von
der Hand. Die Anordnung der linken Fn-Taste vor der linken Strg-Taste mag anfangs so manchen Vertipper provozieren, aber die Gewöhnungsphase an diese Tastenanordnung ist kurz. Das Touchpad enttäuscht hingegen. Zum einen lässt die Sensitivität in der Standardeinstellung des Treibers zu wünschen übrig, zum anderen scheppert die Touchpad-Fläche beim kurzen und kräftigen Antippen. Zudem lässt sich das haptisch recht rau anmutende Touchpad auf der hinteren Fläche in Richtung Tastutur rund 1 Millimeter durchbiegen, was nicht eben schön anzusehen ist und Zweifel an der Robustheit aufkommen lässt. Die Pad-Tasten klingen satt, benötigen aber dank Leichtmetall-Einfassung einen etwas höheren Druck zum Klicken. Das Klickgeräusch selbst ist im Klassenvergleich als eher leise einzuordnen.
Unterm Strich überzeugen die Optik und Qualität der Gehäusematerialien durchaus. Die Tastatur ist top, Abzüge gibt es dagegen für das Touchpad.