Asus A6Vm: Kraftprotz mit Mutltimediagrafik Geforce Go 7300.
Pentium M 780 und flinkem DDRII-533-RAM (PC2-4300) punktet das A6Vm-Q00VM zusätzlich mit einer rasanten Fujitsu-Festplatte vom Typ MHV2100AH. Beim Gehäuse, den Eingabegeräten, der Kommunikationsausstattung und den Schnittstellen entspricht das A6Vm fast vollständig dem bereits getesteten A6VA-Q025H.
Die Q00VM-Modellvariante verfügt aber zusätzlich schon über eine schnellere Bluetooth-2.0-Schnittstelle und ein 2915ABG-WLAN-Modul von Intel, das drahtlose Kommunikation rund um den Globus sicherstellt. Positiv: Die Tastatur vermittelt ein angenehmes Schreibgefühl, das Touchpad wirkt etwas stabiler und präziser als beim A6VA.
Bei den Leistungstests überzeugt das A6Vm-Q00VM mit einer sehr hohen Gesamtleistung. Die integrierte Grafiklösung Geforce Go 7300 von Nvidia ist aber keine 3D-Hochleistungsgrafik und liefert eine deutlich geringere Leistung als beispielsweise eine Radeon Mobility X600 von ATI. Bei anspruchsvollen aktuellen 3D-Spielen wie Battlefield 2 muss die Geforce Go 7300 daher kapitulieren. Für leistungsintensive Multimediaanwendungen reicht die 2D-Grafikleistung der 7300er aber allemal.
Das 15,4-zöllige Breitbilddisplay mit ColorShine-GlareType-Technologie platziert sich bei Farbbrillanz, Farbneutralität und Betrachtungswinkel ganz vorne. Im Vergleich zum Display des A6VA muss der Anwender aber bei der nur vergleichsweise durchschnittlichen Grundhelligkeit Abstriche hinnehmen.
Asus A6Vm: Brillantes LCD mit Abstrichen bei der Helligkeit.
Allerdings unterscheidet sich unser Testgerät eklatant von der momentan in Deutschland im Handel befindlichen Version A6Vm-Q004H. Dieses von Asus mit 1099 Euro ausgepreiste und im Handel schon für weniger als 1000 Euro erhältliche Notebook integriert einen Pentium M 740 mit 1,73 GHz, 512 MByte DDR2-533-Arbeitsspeicher und eine 60 GByte große Festplatte. Von Seiten Asus' haben wir die Aussage, dass das A6Vm in der Konfiguration unseres Testgerätes wohl irgendwo in Europa verkauft wird. Wir lassen gerade eruieren, wo das ist. Wenn wir Erfolg haben, werden wir euch natürlich auch einen Link zum Anbieter dieses Notebooks geben.
Update Gerald Strömer: Laut der Pressestelle von Asus wird das Notebooks mit dieser Ausstattung in Österreich verkauft. Einen Anbieter haben wir aber bisher nicht finden können. Bis auf die drei genannten Komponenten soll das Gerät aber mit dem A6Vm-Q004H identisch sein.
Kunststoff-Mix mit einer Prise Leichtmetall
Das rund 3,15 Kilogramm schwere Asus A6Vm-Q00VM entspricht sowohl beim Gehäuse als auch bei den Eingabegeräten
Asus A6Vm: Recht stabiler, aber nicht sehr kratzfester Deckel.
vollständig dem bereits ausführlich getesteten A6VA-Q025H. Das schon fast Asus-typische anthrazit-farbene Kunststoffgewand gibt nach wie vor keine schlechte Figur ab, die Leichtmetall-Applikationen beim Rahmen der Mediensteuerungstasten und des Touchpads werten die Optik zudem auf. Schade: Das A6Vm-Q00VM hat den vom A6V her bekannten etwas labilen LCD-Innenrahmen geerbt. Dieser drückt sich auch beim Asus A6Vm im unteren Bereich beim Zu- und Aufklappen etwas vom LC-Bildschirm weg. Die Stabilität des Deckels ist dagegen absolut in Ordnung. Erst ein recht kräftiger Druck auf die Deckelrückseite verursacht sichtbare Bildstörungen auf dem LCD.
Keine Verwirrung bitte! Unser Testgerät verfügt über die gleiche mattschwarze Tastatur wie das
Asus A6Vm: Gleiche Tastatur wie beim A6VA - hier das US-Tastaturlayout.
A6VA-Q025H - allerdings in US-Ausführung. Daher ist bei den Tastaturfotos wegen der englischsprachigen Tastaturkürzel ein Unterschied zu erkennen. Ansonsten überzeugt auch die Tastatur des Asus A6Vm-Q00VM mit einem haptisch satten Anschlaggefühl, das zum ausgiebigen Schreiben einlädt. Die Tastaturfläche biegt sich erfreulich wenig durch und auch die größeren Tasten, wie Leer- und Entertaste klappern im Klassenvergleich wenig. Leider provoziert auch das A6Vm-Q00VM anfänglich wohl so manchen Tippfehler. Die linke Fn-Taste liegt immer noch vor der linken Strg-Taste. Aber fraglos kann sich auch der Gelegenheitstipper recht zügig an diese Tastenanordnung gewöhnen.
Die gebürstete Leichtmetall-Einfassung rund um das Touchpad wirkt fast schon klassisch. Wie beim
Asus A6Vm: Schon ein Klassiker - das Touchpad mit gebürstetem Leichtmetall.
A6VA-Q025H auch bedarf es zum Betätigen der Pad-Tasten des Asus A6Vm-Q00VM etwas mehr Nachdruck als üblich. Das Betätigungsgeräusch beim Klicken erscheint uns im Vergleich zum A6VA allerdings etwas lauter in den Ohren zu klingen. Das optisch ebenfalls gleich anmutende Touchpad zeigt sich hingegen im Umgang mit dem Mauszeiger hinsichtlich der Sensitivität bereits in der Standardeinstellung des Treibers ohne Tadel. Auch lässt sich das haptisch recht rau anmutende Touchpad beim Asus A6Vm-Q00VM nicht wie beim Bruder A6VA auf der hinteren Fläche in Richtung Tastatur durchbiegen. Alles in allem nichts aufregend Neues beim Asus A6Vm-Q00VM. Nach wie vor können sich sowohl die Optik als auch die Gehäusematerialien im Klassenvergleich durchaus behaupten.
Fette Kernkomponenten mit wenig Geräuschentwicklung
Unser Testgerät Asus A6Vm-Q00VM lässt es bei den Kernkomponenten richtig krachen. Der derzeit schnellste Mobilprozessor von Intel, ein M 780 mit einer satten
Asus A6Vm: Gewaltiges Intel Kraftwerk - Pentium M 780 mit 2,26 GHz.
Taktfrequenz von 2,26 GHz, beschert dem A6Vm-Q00VM eine enorm hohe Rechenleistung. Natürlich kommt beim Asus A6Vm Intels aktueller Alviso-Chipsatz i915PM zum Einsatz. Auch beim Hauptspeicher (RAM) wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Zwei sehr schnelle DDRII-533-Speicherriegel (PC2-4300) mit einer Gesamtkapazität von 1.024 MByte arbeiten im leistungsfördernden Dual-Channel-Betrieb. Kleiner Nachteil: Die beiden Speicher-Slots liegen zwar bequem zugänglich an der Geräteunterseite, zur Aufrüstung muss aber mindestens ein RAM-Modul raus. Ohne Zweifel bietet das Asus A6Vm-Q00VM dank schneller Kernkomponenten sowohl bei Office- als auch bei Multimediaanwendungen Leistung im Überfluss.
Beste Vorraussetzungen für ein günstiges Zockernotebook also? Leider nein! Die brandneue Notebookgrafik Geforce Go 7300 von Nvidia ist allenfalls für ältere und weniger anspruchsvolle moderne 3D-Spiele geeignet. Trotz 3.797 Punkten im 3DMark03 (HQ-Einstellung) sollte der Anwender nicht von flüssigen Bildwiederholraten in modernen 3D-Shootern träumen. Als Nachfolger der Geforce Go 6200 bietet die Go 7300 eine 3D-Spieleleistung, die beispielsweise deutlich unter den Werten einer Mobility
Asus A6Vm: Aber war wohl doch nichts - BOOM! Kopfschuss!
Radeon X600 von ATI liegt. Will man intensiv Battlefield 2 oder F.E.A.R. zocken, dann muss es schon mindestens eine 6600er Geforce Go von Nvidia sein. Im Kurztest brach die Framerate in BF2 sowohl bei einer Auflösung von 1.024 x 768 Pixel als auch bei mageren 800 x 600 Pixel und der Qualitätseinstellung „Medium“ oft unter einen sinnvoll spielbaren Wert zusammen. Allerdings ist die Geforce Go 7300 auch nicht als Hochleistungsgrafik für den Spielbetrieb entwickelt worden. Dank PureVideo-Technology, die neben HD-MPEG2- und WMV9-Hardwarebeschleunigung auch eine HDTV-Unterstützung bietet, meistert die Geforce Go 7300 alle dem Asus A6Vm-Q00VM vorgelegten Multimedia- und Fotoanwendungen mit Bravour. Der Nachteil: Die Geforce Go 7300 hat beim A6Vm nur 64 MByte eigenen Videospeicher (dedicated), der bei Bedarf auf bis zu 256 MByte Gesamtvideopuffer durch zusätzliche Belegung des Hauptspeichers aufgefüllt werden kann. Bei Modellen mit geringerer RAM-Kapazität von 512 oder gar 256 MByte scheint dies aber wenig sinnvoll.
In unserem Testgerät ist eine 100 GByte große Festplatte von
Fujitsu (MHV2100AH) verbaut. Mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 U/min liefert die MHV2100AH bei unserem Festplattentest in der Praxis eine sehr hohe Datentransferleistung von knapp 10 MByte/s – klasse! SiSoft Sandra zeigt sich zwar unserer Meinung nach mit einer festgestellten Transferleistung von rund 25 MB/s etwas zu optimistisch, an der hohen Gesamtleistung der Fujitsu MHV2100AH ändert das aber nichts. Im Vergleich zum A6VA-Q025H werden beim Asus A6Vm-Q00VM somit dank flotter HDD auch umfangreiche Softwareapplikationen sehr schnell geladen.
Als optisches Laufwerk integriert das Asus A6Vm-Q00VM einen DVD-Brenner von Matshita, der maximal 8-fache Brenngeschwindigkeit erreicht. Das mit der Modellbezeichnung UJ-841S versehene Laufwerk des OEM-Herstellers Panasonic kann auch Double-Layer- und RAM-Medien verarbeiten. Vom Laufgeräusch des Matshita UJ-841S ist beim Transfertest nur
ein angenehm Rauschen tiefer Frequenz zu vernehmen. Den Transfer der 4,37 GByte umfassenden Test-DVD erledigt das UJ-841S mit zügigen rund 4,9 MByte/s.
Erfreulich: Trotz der hohen Leistung der Kernkomponenten (wir erinnern an den 2,26 GHz starken Mobilprozessor) hält das Asus A6Vm-Q00VM beim Akkutest immerhin 2 Stunden und 49 Minuten durch - kein schlechter Wert. Da bieten im Klassenvergleich selbst leistungsschwächere Notebooks oftmals nur eine viel geringere Akkulaufzeit. Zudem ist die Geräusch- und Temperaturentwicklung im Klassenvergleich auch unter Volllast vorbildlich. Trotz schnellster CPU fällt die Temperaturentwicklung an der Geräteoberschale sehr moderat aus.
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Kategorie: Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll
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Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll Asus A6Vm (Q00VM)