
Bild: Asus
Bolide: Das Asus A7JC ist satt ausgestattet in Sachen Multimedia.
Schick kommt es daher, das auf einem Core Duo T 2400 (1,83 Ghz) basierende und knapp 1700 Euro teure Asus A7JC. Trotz des mit 17 Zoll vergleichsweise großen Displays wirkt es nicht wuchtig. Dank Alu-Rahmen um Display und Gehäuseboden sieht es sogar ein bisschen edel aus. Dass es ins Wohnzimmer soll, unterstreicht neben den vier integrierten Lautsprechern und dem Hybrid-TV-Tuner nicht letzt die vorinstallierte Media Center Edition (MCE) von Windows XP. Diese kann wie üblich bei MCE-PCs per mitgelieferter, Tasten-übersäter Fernbedienung auch vom Sessel aus gesteuert werden.
Kommt das interne, mit 165 Candela pro Quadratmeter ordentlich helle Display zum Einsatz, dann gefällt es durch satte Farbwiedergabe. Diese wird – inzwischen typisch – durch ein Glossy-Display ermöglicht, das zwar mit 500:1 einen tollen Kontrast und satte Farben darstellt, gleichzeitig aber auch die von vielen Usern als störend empfundene Spiegelung mit sich bringt. Für Hardcore-Zocker dürfte der Schirm zu langsam sein, da er bei extrem schnellen Bewegungen zu Schlieren neigt.
Wer zu Gunsten eines Beamers oder Flachbildfernsehers bei der Film- und Foto-Wiedergabe auf das 17-Zoll-WXGA+-Display (1440 x 900 Pixel Auflösung) verzichtet, der kann den Schirm herunterklappen und trotzdem noch die Multimedia-Funktionen nutzen. Denn die Vorderkante des Gehäuses, die die Multimedia-Tasten und den Taster zum Starten des Media Centers beherbergt, steht über den geschlossenen Deckel hinaus. Dadurch vergrößert sich die Stellfläche des Notebooks natürlich nochmals, so dass es nicht mal eben in ein schmales Regal gepackt werden kann.
Wobei ein 17-Zoll-Notebook schon von Haus nicht als handlich durchgehen kann. Trotzdem überrascht das A7JC beim Hochheben dann doch durch sein Gewicht: 4,3 Kilogramm bringt es ohne Netzteil auf die Waage. Immerhin liefert Asus eine Notebooktasche mit, so dass der Bolide standesgemäß transportiert werden kann.