Das G71V bietet wie der teuere und etwas bulligere Bruder
G70 viel fürs Auge.
Schwarzer Hochglanzlack dominiert den Deckel. Mit 2
blauen Leuchtstreifen an den Seiten und einem im Deckel kommt im Betrieb kein Blick an dem G71V vorbei. Die Arbeitsumgebung und Anschlussblenden in den Seiten besitzen ein
rotes Hochglanzkleid, das zu dem sonst dunklen Antlitz einen
edlen Kontrast bietet.
Damit Spieler keine schwitzenden Hände bekommen wurde die Handballenauflage großflächig mit
wabenförmiger Hartplastik überzogen. In der Redaktion kommt das kraftstrotzende Design gut an. Mithalten kann da derzeit nur das noch protzigere
Toshiba Qosmio X300, das wir vor kurzem im Test hatten.
Bei solch einem Design dürfen natürlich Lichtspiele nicht fehlen. Und die gibt es reichlich. In der Vorderseite, beim Touchpad, im Deckel und in der Multimedialeiste. Alle Leuchtmöglichkeiten lassen sich in der ASUS Direct Console individuell einstellen. Interessenten werden dabei, ausgenommen die LEDs in der Front (farblich frei wählbar), blau angestrahlt.
Über das
Zusatzdisplay können sich User den Ladestand des Akkus, CPU-Last und Messenger-, sowie Termin-Informationen anzeigen lassen.
Erfreulich ist, dass neben den optischen Reizen die Verarbeitung nicht auf der Strecke bleibt. Im Gegenteil - eine Stärke des G71V. Das Chassis besitzt eine
sehr hohe Steifigkeit und wirkt
extrem robust. Selbst bei übermäßig starkem Druck ist
kein Nachgeben der Handballenauflage produzierbar. Die großen Scharniere überzeugen bei der Beweglichkeit.
Problemlos lässt sich das G71V mit einer Hand öffnen.
An den Eingaben gibt es gleichermaßen nichts auszusetzen. Die
Gaming-Tastatur besitzt eine
gute Festigkeit. Erst bei starkem Druck ist an einigen Stellen ein
leichtes Wippen spürbar. An der Größe der Tasten wurde nicht gespart. Alle besitzen
Standardgröße. Schnelle Anschläge sind dank eines
kurzen Abwärtshubs kein Problem.
Über das
groß dimensionierte Touchpad lässt sich der Mauszeiger zielsicher und
präzise navigieren. Die Touchpadtasten sind
etwas schwergängig.