Asus' großformatige W1-Reihe kann mittlerweile einige Abkömmling vorweisen. Der aktuellste und wahrscheinlich letzte Vertreter der Zunft ist das W1Gc, das neben den üblichen W1-Merkmalen auch
mit einem Hybrid-TV-Tuner im Rennen um die Käufergunst antritt. Ob Asus die W1-Reihe weiterbauen wird ist fraglich, setzt doch die neue 17-zöllige W2-Reihe die Tradition hochqualitativer Multimedia-Notebooks mit hohem Anspruch fort.
Als „leicht und flach“ kann man das W1Gc nicht bezeichnen. Dennoch strahlt es trotz seiner Größe eine ganz eigene Eleganz aus. Das Gehäuse aus gebürstetem Aluminium fühlt sich edel und hochwertig an und hebt sich so vorteilhaft von der Masse der im Vergleich dazu lieblos gefertigten Plastikvertreter ab. Zudem bemüht sich Asus, die technischen Details nach Möglichkeiten außer Sicht zu halten. So findet sich zum Beispiel auf der linken Gehäuseseite eine Klappe, die die darunter verborgene Masse an Anschlüssen bei Nichtbenutzung derselben verbirgt. Aufgeklappt zeigt sie dann von
oben eine klare Bezeichnung der Anschlüsse, so dass man nicht erst das Notebook drehen und begutachten muss, um den gewünschten Anschluss auf Anhieb zu erwischen.
An der Verarbeitungsqualität gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Die Verwindungssteifigkeit ist gut, das Notebook ist stabil wie ein Stein. Kein Knarren oder Knarzen begleitet das Öffnen des Displays, das angenehm straff in den Scharnieren befestigt ist. Die Scharniere wiederum sind nicht wie allgemein üblich auf der Oberseite des Notebooks angebracht, sondern quasi seitlich am hinteren Ende des Notebooks. Dadurch schwingt das Display praktisch hinter die Gehäusekante. Dadurch scheint das Display optisch tiefer auf dem Gehäuse „aufzuliegen“, die untere Kante des sichtbaren Bereichs liegt so deutlich näher am Gehäuse als bei Konkurrenzprodukten. Geschmackssache, aber auch in dieser Hinsicht unterscheidet sich das Notebook letztlich von der Konkurrenz.