Die W1Gc-Serie basiert noch auf Intels bewährter Centrino-Technologie der ersten Generation. Ein Intel i855PM ohne integrierte Grafik bildet das Rückgrat des Systems, ein Pentium M
Die W1-Serie ist eine der schönsten Baureihen Asus'.
735 mit 1,7 GHz sein Hirn. Zusammen mit de serienmäßig installierten 512 MByte Arbeitsspeicher hat der Intel-Prozessor genügend Dampf für alle handelsüblichen Anwendungen. Selbst in anspruchsvolleren Multimedia-Applikationen sollte diese leistungsstarke und zuverlässige Kombination flüssiges Arbeiten garantieren.
Wer mehr RAM benötigt, kann den Speicherausbau seines W1-Notebooks bis auf zwei GByte aufblasen. Das ist dann allerdings nur durch den Austausch des bereits integrierten Speicherriegels möglich, da dann zwei ein GByte große Module zum Einsatz kommen müssen. Ohne Austausch kann man das Notebook aber locker auf ein oder 1,5 GByte RAM bringen, da Asus den vorhandenen Arbeitsspeicher in Form eines einzelnen 512-MByte-Moduls verbaut. Der zweite Slot ist frei und kann nach Belieben gefüllt werden.
Aber das W1959GCLP bietet nicht nur ordentliche Rechenleistung, sondern steht auch im 3D-Bereich seinen Mann. Auch hier setzt Asus auf bewährte Technik und nutzt eine Mobility Radeon 9700
Der leicht zugängliche frei RAM-Slot erlaubt schnelle Speicher-Upgrades.
von ATI, die auf 64 MByte internen Speicher zurückgreifen kann. In Sachen 3D-Leistung kann sie zwar mit den neuesten PCI-Express-Grafikchips für Notebooks (Geforce Go 6800 und ATI X800) nicht mithalten, reicht aber für gängige 3D-Spiele aus. Im Zweifel muss man halt die Auflösung im Spiel etwas niedriger einstellen oder die Details zurückschrauben, aber schließlich ist das W1959GCLP ja auch kein ausgewiesenes Spiele-Notebook.
Der Vorteil dieser Grafikkarte und der „veralteten“ Centrino-Komponenten der ersten Generation liegt in ihrer ausgewogenen, niedrigen Thermik, was im Falle des W1959GCLP in einem ausgezeichneten Betriebsgeräusch resultiert. Das Nnotebook erhitzt sich praktisch überhaupt nicht spürbar und bleibt dennoch sehr leise – prima! Wer also eine leistungsfähige und in Sachen Geräuschentwicklung dennoch kaum hörbare Plattform sucht, wird mit dem W1959GCLP zufrieden sein.
15,4-Zoll-Display löst 1680 x 1050 Bildpunkte auf
Einer der Hauptgründe, die für die W1-Serie sprechen, ist aber sicherlich das Display. Obwohl „nur“ 15,4 Zoll in der Diagonale messend wirkt das Display dank seiner hohen Auflösung wesentlich
Das 15,4-Zoll-Display stellt 1680 x 1050 Bildpunkte dar.
größer. Der Bildschirm kann nämlich maximal 1680 x 1050 Bildpunkte darstellen, was vor allem professionelle Nutzer freuen wird. In diesem Format kann man schon mal locker zwei Anwendungen nebeneinander stellen, ohne gleich Augenkrebs zu bekommen. Zudem bietet Asus für das Display die so genannte „Zero Bright Dot“-Garantie, die eine einmalige kostenlose Reparatur über den Kundendienst erlaubt, sollten in den ersten 30 Tagen nach Kauf helle Pixelfehler (also konstant leuchtende Pixel (weiß) oder ständig leuchtende und damit defekte Subpixel (rot, grün, blau)) auftreten.
In Sachen Leuchtstärke und Helligkeitsverteilung konnte es in der Messung aber nicht so recht überzeugen. Nur 125 respektive 100 Candela pro Quadratmeter im Netz- und Akkubetrieb sind leider nur unterer Durchschnitt. Dazu kam noch die Tatsache, dass in unserer 9-Sektoren-Messung die unteren drei Sektoren und den Zentralsektor deutlich heller ausgeleuchtet waren als die fünf umgebenden äußeren Areale, die mit rund 20 Prozent weniger
Das Display klappt hinter den Grundkörper des Notebooks ab.
Leuchtstärke auskommen mussten. In den jeweils obersten Bereichen nahm die Leuchtkraft noch einmal marginal ab, so dass sich in Sachen Helligkeitsverteilung in etwa das Bild einer zur Hälfte versunkenen Sonne ergibt.
Trotz des hoch auflösendes Displays und der alles andere als schwachen Kernkomponenten kommt das Gerät unter Laborbedingungen und mit ausgeschalteten Stromsparmaßnahmen dennoch auf eine respektable Akkulaufzeit von 2 Stunden und 48 Minuten. Wenn man Windows’ Stromsparmaßnahmen voll ausschöpft oder Asus’ Power4Gear-Software sinnig einstellt, dann sollte sich diese Akkulaufzeit sogar noch etwas steigern lassen. Einschränkend sollte aber auch angemerkt werden, dass unser Akkutest mit aktuellen und im Test auch mal pausierenden Office-Anwendungen arbeitet und die Akkulaufzeit mit ständig aktiven Multimediaanwendungen wie DVD-Playback daher niedriger sein kann.
Integriert TV-Tuner für Digital- und Analog-Fernsehen
Ein weiteres Highlight des Notebooks ist sein Hybrid-TV-Tuner, der dank der mitgelieferten externen Mini-Antenne den Empfang analoger und digitaler terrestrischer (DVB-T) TV-Programme ermöglicht. Eigentlich eine feine Sache, aber obwohl wir in Potsdam mitten im Ausbaugebiet von DVB-T liegen, bekamen wir den Tuner
Wuchtig, aber mit einer eigenen Eleganz: Asus' W1Gc-Serie.
nicht zum Laufen. Allerdings ist unser W1959GCLP eines der ersten Modelle seiner Art und ein frühes Pressesample, so dass dieser Fehler in der laufenden Produktion abgestellt sein sollte. In unserem Fall half jedoch auch ein direkt von Asus Taiwan bereitgestelltes Treiber-Update nichts. Schade, denn Asus liefert mit der Home-Theatre-Software eine komfortable zu bedienende Software fürs Fernsehen und andere Multimediaanwendungen mit, die uns aber eben nichts nützte.
Asus integriert zudem gleich eine Kanalanzeige neben den Lautsprechern in die Front des Geräts, die den momentan eingestellten Sender anzeigt. Und dank der ebenfalls mitgelieferten
Warum Asus wohl das Touchpad nach links versetzt einbaut...?
Fernbedienung im PCMCIA-Format lässt sich das Ganze auch bequem vom Sofa aus steuern – theoretisch, denn praktisch überprüfen konnten wir es ja leider nicht. Für ein Notebook verfügt die W1-Serie auch über einen recht respektablen Sound, der durch den Einbau eines Mini-Subwoofers im Boden des Notebooks erreicht wurde. Hier ist definitiv mehr drin als das übliche blecherne Scheppern.
Aber auch der Rest der Ausstattung ist nicht ohne. Eine schnelle 60 GByte große Hitachi-Festplatte und ein Pioneer-DVD-Brenner mit 8facher Brenngeschwindigkeit und Double-Layer-Kompatibilität sorgen für ausreichenden und erweiterbaren Speicherplatz. Und zum Einlesen und Beschreiben digitaler Speicherkarten integriert Asus einen Cardreader, der mit den wichtigsten Formaten zurechtkommt. 54 MBit schnelles WLAN und eine fette Gigabit-LAN-Verbindung sind natürlich ebenfalls an Bord.
Schnelltasten und Statusanzeigen sind auf einen Fleck gebündelt.
Das W1959GCLP ist ein schnelles und gut ausgestattetes Multimedia-Notebook, das sich aber dank seiner hohen Display-Auflösung und potenten Kernkomponenten auch gut für den semiprofessionellen Einsatz eignet. Das relativ schwere Gerät ist in großen Teilen aus edlem Aluminium gefertigt und ist angenehm leise.
Praxiseindruck: Arnd von Wedemeyer (Publisher)
Das W1959GCLP sieht gut aus und fasst sich von der Oberfläche her sehr angenehm an. Das ist kein lackiertes Plastik, sondern „echtes“ Material – sehr edel. Außerdem sieht das Display wirklich gut aus und wirkt gleichmäßig ausgeleuchtet.
Negativ fiel mir dagegen auf, dass ich keine Taste zum Abschalten des Wireless LAN gefunden habe. Auch das Touchpad ließ sich nicht auf Knopfdruck abschalten, um der üblichen Touchpad-Problematik beim Betrieb einer externen Maus zu entgehen. (Anmerkung Gerald Strömer: Es gibt eine solche Taste. Allerdings ist die mitsamt den vier anderen Schnellzugriffstasten etwas versteckt direkt in die Kante des rechten Gehäuserands integriert. In der Galerie findet sich ein Detailbild.) Als nachteilig empfand ich auch den hässlichen Aufkleber unten links, der sich nach meinen Erfahrungen nicht immer rückstandsfrei entfernen lässt.
Praxiseindruck: Ronny Herbe (Callcenter-Mitarbeiter)
Das Notebook wirkt gut verarbeitet und ist im laufenden Betrieb sehr leise. Es hat eine übersichtliche und auch für mich als Vielschreiber angenehme Tastatur. Zudem bietet es gute Anschlussmöglichkeiten für alle möglichen Peripheriegeräte. Das Touchpad lässt sich gut an- und abschalten. Praktisch: Trotz der scheinbar großen Außenabmessungen passte es perfekt in meine 15-Zoll-Tasche.
Das Display empfand ich persönlich aber als etwas leuchtschwach, dafür aber mit einer wirklich guten, hohen Auflösung versehen. Als etwas nachteilig empfand ich allerdings sein doch recht hohes Gewicht.
Praxiseindruck: Peter Dähnert (Außendienstmitarbeiter)
Das W1GC bietet ein gutes Display und – für Notebookverhältnisse –.geilen Sound. Rechts bietet es einen USB-Slot für den Anschluss
Die 5 Schnellzugriffstasten sind an der Gehäusekante versteckt.
einer Maus – praktisch. Als äußerst angenehm empfand ich auch das unauffällige Lüftergeräusch.
Lüfter unauffällig
Die Öffnung des Deckels empfand ich als suboptimal und ebenso gewöhnungsbedürftig wie das Tastaturlayout. Das Touchpad ist nicht so toll, allerdings bin ich da wohl auch von meinem IBM verwöhnt. Die Anschlussabdeckung auf der linken Seite ist für mich eine mögliche Sollbruchstelle. Wenn zum Beispiel Kabel drin stecken und man das Gerät hochhebt, könnte die Leiste leicht abbrechen. (Anmerkung Gerald Strömer: Eher unwahrscheinlich.). Das Display ist bedingt durch die Funktionsweise der Scharniere recht tief angebracht – das ist aber vielleicht auch Gewöhnungssache. Außerdem empfand ich das ständige Aufliegen der Hand beim Schreiben auf kaltem Aluminiumgehäuse als etwas unangenehm.
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Kategorie: Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll
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Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll Asus W1000GC (W1959GCLP)