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TEST Averatec 3715
Subnotebook für einfache, mobile Büroarbeiten
von Ronald Tiefenthäler am Mi, 15.02.2006



Durchschnittliches 12,1-Zoll-Display und übliche Schnittstellenausrüstung
Das 12,1-zöllige XGA-LCD des Averatec 3715 bietet mit einer Auflösung von 1.024 x 768 Bildpunkten im 4:3-Format im Klassenvergleich nur Mittelmaß. Im Testlabor ermitteln wir via unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung eine Grundhelligkeit von 132,5 cd/m² im Netz- und marginal geringeren 131,3 cd/m² im Batteriebetrieb. Das ist für ein Subnotebook, das doch des öfteren auch im Freien benutzt werden dürfte, fast schon

Bild: Notebookjournal.de/RT
Averatec 3715: Die Grundhelligkeit des LCDs ist nur durchschnittlich.
etwas wenig. Dafür kommt das Display des Averatec 3715 aber ohne die ergonomisch bedenkliche „Spiegeltechnologie“ anderer Anbieter aus. Auch starke Lichtquellen bilden sich nur als sehr matte Reflexionen im Bildschirm ab, selbst empfindliche Anwenderaugen dürften so recht lange Zeit stressfrei am LCD arbeiten können.

Bei der subjektiven Bildbeurteilung der Referenzfotos präsentiert sich das 12,1“-LCD als im Klassenvergleich durchschnittliches Notebook-Display. Die Farbbrillanz ist zwar insgesamt etwas flau, dafür wirken die Hauttöne bei den Portraitfotos aber recht plausibel. Die Blickwinkelabhängikeit ist sowohl vertikal als auch horizontal deutlich ausgeprägt. Die Helligkeitsverteilung wirkt sowohl beim subjektiven Betrachten als auch bei den Labormessungen etwas unausgewogen. Als Helligkeitsabweichung im Netzbetrieb notieren wir 40,6 Prozent (Akkubetrieb: 40,3 Prozent) zwischen dem mittleren Messsegment mit 159,2 cd/m² (Akkulast: 158,1 cd/m²) und der rechten unteren Bildschirmecke mit 113,2 cd/m² (Akkulast: 112,7 cd/m²).


Bild: Notebookjournal.de/RT
Averatec 3715: Rechts liegen die USB-Ports und der VGA-Anschluss.
Zusamengefasst kann man das Display des Averatec 3715 also als durchschnittlich brillantes, recht farbneutrales aber wenig kontrastreiches 12,1-zölliges Officedisplay beschreiben. Das LCD des Averatec 3715 leistet sich weder gravierende Schwächen noch fällt es bei der Bildbeurteilung besonders Positiv aus dem Rahmen – guter Durchnitt halt.

Bei der Kommunikationsausstattung integriert das Averatec 3715 zur drahtlosen Verbindungsaufnahme ein Wireless-LAN-Modul, das lediglich den bis zu 54 MBit/s schnellen IEEE802.11g-Standard unterstützt. Anwender mit älterer Infrastruktur wie WLAN-Routern, die nur den langsameren und älteren IEEE802.11b-Standard unterstützen, müssten daher ihre WLAN-Hardware aufrüsten respektive ersetzen. Mobil auf Reisen steht der kabellosen Internetrecherche aber nichts wirklich im Wege, da die öffentlichen Hot-Spots mittlerweile durchwegs den schnelleren g-Standard unterstützen sollten. Kabelgebunden kann der Anwender seine Daten mit einer Geschwindigkeit von maximal 100 MBit/s im Firmennetz

Bild: Notebookjournal.de/RT
Averatec 3715: Kartenleser und Kommunikations-Ports finden sich links.

umherschicken. Auf eine Infrarot- und Bluetooth-Schnittstelle muss der Besitzer des Averatec 3715 hingegen verzichten, was aber angesichts des günstigen Preises des Notebooks wohl hinnehmbar ist. Als Schnittstellen zur Außenwelt bietet das Gerät ansonsten noch drei USB-2.0-Schnittstellen, einen VGA-Anschluss, einen Firewire-Port, je eine LAN- und eine Modemschnittstelle sowie die obligatorischen Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse. Abgerundet wird das Anschlusssegment durch einen Kartenleser, der Speicherkarten der MemoryStick-Formate Standard und Pro (MS, MS Pro), sowie Flashspeicher vom Typ MultiMediaCard (MMC) und SecureDigital (SD) verarbeiten kann.


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Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Averatec 3715
befriedigend
Test vom 24.06.2006



PRO KONTRA

attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis
geringes Gewicht
kompakte Abmessungen
solides Gehäuse
üppig dimensionierte Massenspeicher
DVD-Brenner mit DL-Unterstützung
Display spiegelt kaum
WLAN über Zusatzschalter an- und abschaltbar
gewöhnungsbedürftige Tastatur
kein Bluetooth & Infrarot
langsamer Hauptspeicher
komplizierte RAM-Aufrüstung
schwache Grafik
langsame Massenspeicher
geringe Bildauflösung (XGA)



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