Das kleine 10,6-zöllige Widescreen-LCD mit der so genannten AveraBrite-Technologie ist ein echtes Highlight. Das Panel des Averatec AV1050 stellt immerhin satte 1.280 x 768 Bildpunkte in WXGA-Auflösung dar. Die geringen Größenverhältnisse schränken den Nutzwert hinsichtlich Platzangebot zwar bauartbedingt ein, dafür entschädigt das Minidisplay des Averatec AV1050 den Anwender aber mit einer
sehr hohen Grundhelligkeit von 173,6 cd/m² im Netz- und marginal geringeren 172,6 cd/m² im Batteriebetrieb. Damit setzt sich das Averatec AV1050 bei der Displayhelligkeit souverän an die Spitze aller bisher getesteten Subnotebooks und Ultraportables. Feine Sache: Das brillante und farbkontraststarke, aber konventionell matte LCD des AV1050 kommt dank der Bildverbesserung
AveraBrite ohne die ergonomisch bedenkliche „Spiegeltechnologie“ anderer Anbieter aus. Dadurch bilden sich auch starke Lichtquellen nur als sehr matte Reflexionen im Bildschirm ab, selbst empfindliche Anwenderaugen dürften so recht lange Zeit stressfrei am LCD arbeiten können.
Die Helligkeitsverteilung ist sowohl beim subjektiven Betrachten als auch bei den Labormessungen recht ausgewogen. Lediglich die beiden unteren Bildecken weisen bei unseren Labormessungen mit einer bis zu 30 Prozent geringeren Leuchtdichte im Vergleich zum Leuchtmaximum in der Mitte des
Bildschirms eine eindeutige Abschattung auf. Subjektiv fällt dies beim Betrachten mit weißem Bildhintergrund aber wegen der hohen Grundhelligkeit des Averatec AV1050 wenig auf. Die Blickwinkelabhängigkeit in vertikaler Ebene ist im subjektiven Klassenvergleich durchschnittlich, horizontal aber überraschend gering. Beim mobilen Foto-Shooting erlaubte das Averatec AV1050 eine gute sofortige Bildbeurteilung der aufgenommen Digitalfotos hinsichtlich der Farben, der Brillanz und dem Kontrastumfang der Bilder. Auch beim Betrachten des opulenten Kino-Märchen
Der Herr der Ringe – Die zwei Türme als DVD-Film bot das LCD des Averatec AV1050 keinerlei Grund zur Beanstandung.
Bei der Kommunikationsausstattung integriert das Averatec AV1050 zur drahtlosen Verbindungsaufnahme ganz zeitgemäß natürlich ein Wireless-LAN-Modul. Damit kann man mit dem bis zu 54 MBit/s schnellen IEEE802.11b/g-Standard auch unterwegs via Hot-Spot problemlos im Internet surfen. Kabelgebunden kann der Anwender seine Daten mit einer Geschwindigkeit von
maximal 100 MBit/s im Firmennetz umherschicken. Auf eine Infrarot- und Bluetooth-Schnittstelle muss der Anwender beim AV1050 hingegen verzichten, was aber angesichts des günstigen Preises für das Averatec AV1050 wohl hinnehmbar ist. Als Schnittstellen zur Außenwelt bietet das AV1050 „nur“ zwei USB-2.0-Schnittstellen, einen VGA-Anschluss, einen Firewire-Port, je eine LAN- und eine Modemschnittstelle sowie die obligatorischen Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse an. Abgerundet wird das Anschlusssegment durch einen Kartenleser, der Speicherkarten der
MemoryStick-Formate Standard und Pro (MS, MS Pro), sowie Flashspeicher vom Typ
MultiMediaCard (MMC) und
SecureDigital (SD) verarbeiten kann.