Viele Hersteller bleiben nicht mehr übrig. Nahezu jeder hat mittlerweile ein Netbook im Programm. Das nun gerade die Laptop-Marke
Belinea auf den Markt der Mini-Notebooks drängt, war vor kurzem noch undenkbar. Denn die Mutterfirma Maxdata musste Insolvenz anmelden. Nun segelt Belinea unter der Flagge von Brunen-IT. Für die Meisten besser bekannt unter den Namen „One“.
Und da verwundert es nicht, dass es sich bei dem o.Book 1xs um das selbe Netbook handelt, welches One unter der Bezeichnung „One Mini A570“ im Programm hat. Im damaligen Test konnte das Netbook nur
bedingt überzeugen.
Zum Test – One Mini A570
Allerdings scheint solch ein neues Branding zu beflügeln, denn die großen Patzer aus dem ersten Test, wie das stark ungleichmäßig ausgeleuchtete Display und die lauten Lüfter, sind
beseitigt.
Eines der wichtigsten Kriterien bei einem Netbook, die
Robustheit. Im groben Alltag sollten die Minis einiges Aushalten können. Ein
Softcase ist beim oBook1 dabei. Das schützt allerdings nur vor Kratzern.
Umso besser, dass der Mini aus einem
harten Kunststoff mit einer
matten, glatten Oberfläche besteht. Fingerabdrücke erscheinen kaum. Doch werden sich nach einiger Zeit
Schmutzablagerungen auf der weißen Oberfläche nur mit regelmäßiger Pflege vermeiden lassen.
Unterseite und Handballenauflage sitzen
fest wie ein Brett, nichts
biegt durch oder knarrt beim Hochheben. Die beiden Scharniere halten das Display sicher in Position und überzeugen mit einer
guten Beweglichkeit.
Einen nicht so guten Eindruck macht die Eingabe. Die Tasten – speziell Enter, Shift, Backspace - sind
zu winzig. Normal große Hände haben Schwierigkeiten, die richtigen Tasten zu treffen. Hinzu kommt, dass die Tasten
zu dicht zusammen liegen, was
Tippfehler mit sich bringt.
Dagegen ist der Tasten-Hub
präzise und die Eingabe biegt auch bei starkem Druck an keiner Stelle durch.