Nach dem Auspacken präsentiert sich ein schickes, schlichtes Notebook, das edel wirkt und sauber verarbeitet ist – bis auf eine kleine Macke: Von zwei getesteten Geräten war bei einem die linke Touchpadtaste nicht eben mit der rechten. Viel Punktabzug gibt das allerdings nicht, denn die Unebenheit fällt visuell kaum auf und schränkt auch nicht die Funktionalität ein. Ansonsten gibt es nichts zu meckern: Die Scharniere der Klappe sind verschraubt und wirken – trotz Kunststoff – sehr stabil, beim Öffnen und Schließen schlabbert und wippt nichts. Hat man die Klappe ein paar Mal geöffnet und geschlossen, kann man sie auch bequem mit einer Hand bedienen – trotz BenQs Empfehlung von zwei Händen. Auch sonst klappert oder knarzt am Gehäuse nichts, selbst wenn man das aufgeklappte Notebook nur an einer Ecke anhebt, stöhnt das 2,8 kg wiegende Notebook nicht.
Tolle Tastatur, Touchpad nicht so sehr
Die Tastatur lässt sich gut bedienen und biegt sich nicht durch. Die Tasten sind angenehm groß, der Druckpunkt und die Präzision machen auch nach längerem Tippen nicht müde. Gewöhnungsbedürftig ist die Funktionstaste, die sich da befindet, wo der normale PC-User die Strg-Taste erwartet. Erfreulich sind die drei Schnellzugriffstasten für die Aktivierung des Webbrowsers, des WLANs und den Aufruf des Mailprogramms.
Bei den Funktionstasten gibt es keine Überraschungen, folgende Funktionen stehen zur Verfügung: Ruhezustand, WLAN, Helligkeit, Lautstärke, Monitor/Projektor umschalten, Lautsprecher aus, Steuerung von Medien (Play, Pause, Stop, vor / zurück), Helligkeit halbieren und Scroll-Lock.
Das Touchpad und die Tasten sehen gut aus, haben uns allerdings technisch nicht so sehr gefallen. Man muss relativ viel Kraft aufwenden, um die Tasten zu drücken, was auf Dauer ermüdet. Sie sind außerdem etwas "wabbelig". Das Touchpad könnte präziser sein und großflächiger. Die gedrungene Form und speziell die fehlende Scrollfunktion machen besonders das vertikale Scrollen müßig.
Lautsprecher? Leisemurmler!
Die beiden Lautsprecher enttäuschen. Sie sind ziemlich leise und klingen auch nicht besonders. Einen Film braucht man im Grunde genommen gar nicht erst anzufangen, man versteht selbst bei vollem Volumen nur die Hälfte. Da sollte man lieber 10 Euro investieren und sich einen Kopfhörer oder externe Boxen gönnen. Eine interessante Idee sind die beiden Mikrofone über dem Display, IP-Fonie klappt allerdings nicht besonders. Wie bei allen Lösungen mit Lautsprecher und Mikrofon ergeben sich (trotz Unterdrückung durch die Software) störende Echos und Verzögerungen und wie beim vorherigen Punkt empfehlen wir den Gang zum gut sortierten Elektronikhändler, Headsets sind ja auch nicht teuer.