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TEST Bullman E-Klasse 5 Grand Cenduo 17u
Spielspass mit Rumms
von Sebastian Jentsch / Martin Unger am Mo, 12.03.2007



Ausreichend Bildqualität und Subwoofer-Sound

Glänzende Aussichten
Den guten Bildeindruck unterstützt auch das 17"-Widescreen-Display (WUXGA) mit einer Auflösung von 1920x1200 Pixeln. Die Farben leuchten satt und relativ ausgewogen, im horizontalen Blickwinkel bleiben sie in einem weiten Bereich stabil.


Bild: notebookjournal/ SM
Das Display des 17u kann nicht mit Blickwinkelstabilität überzeugen
Beim vertikalen Blickwinkel sieht es leider nicht so gut aus, hier treten sehr viel schneller Farb- und Helligkeitsabweichungen auf. Trotzdem eignet sich das Display gut für gemeinsames Spielen oder Filme ansehen, solange alle auf "gleicher Augenhöhe" bleiben. Wer sich allerdings nicht Kopf- und Augenschmerzen zumuten möchte, der sollte im Office-Betrieb die Auflösung eine Stufe runter regeln. Schrift und Symbole geraten bei 1920x1200 Pixeln viel zu klein. Für CAD ist es wiederum ideal.

Am unteren Rand und in den unteren Ecken sind leichte Abdunklungen zu sehen, sonst ist die Bildfläche insgesamt gleichmäßig ausgeleuchtet. Für den Einsatz im Freien reicht die maximale Helligkeit nicht ganz, aber die typischen Anwendungen "Gamen und Glotzen" finden ja auch eher drinnen statt. Für den Einsatz in normal beleuchteten Räumen reicht die Helligkeit durchaus. Durch die spiegelnde Oberfläche mit Glare-Type-Technologie können allerdings Lampen und hell leuchtende Flächen im Raum (z. B. Fenster) störend wirken. Ohne diese Störfaktoren sind die Spiegelungen jedoch erträglich und werden bei der normalen Arbeit kaum wahrgenommen. Und wer spielt oder Videos ansieht, tut dies meist ohnehin in abgedunkelten Räumen.

Schöne Töne
Was wäre ein aktuelles Spiel oder ein aufwändiger Action-Thriller ohne einen ausgefeilten Mehrkanal-Sound? Das 5-Grand-CenDuo-17u bietet dafür 7-in-1 High-Definition-Audio. Der SPDIF-Audioausgang ist als 3,5-mm-Klinkenstecker ausgeführt.


Bild: notebookjournal/ SM
Alle Anzeigen befinden sich auf der Display-Leiste des Players
Bullmann wirbt zusätzlich mit eingebauten "HiFi-Lautsprechern" inklusive Subwoofer und "SRS WOW Surround Sound". Und tatsächlich ist der Klang für ein Notebook nicht schlecht. Dank des Subwoofers verschwinden die Bässe nicht wie üblich im Nirwana. Die Lautsprecher klingen allerdings etwas blechern. Als Ersatz für ein hochwertiges externes Surround-System sind sie demnach nicht geeignet. Sound-technisch deutlich besser ist das Asus-A7TC (Test in Kürze) mit seinen vier Lautsprechern.

Der CD-Player an der Frontseite ist auch bei geschlossenem Display bedienbar. Er funktioniert auch, wenn der Computer heruntergefahren ist. Da wir es hier mit einem gelb leuchtenden LCD-Display zu tun haben, wird der Nutzer auch im Dunkeln die Player-Funktion bedienen können.


Bild: notebookjournal/ SM
Vorteilhaft - reichlich Anschlüsse auf der Rückseite.
Als einen sehr guten Schachzug sehen wir die zweifache Anbringung der Audioausgänge an. Je zwei 3,5-Zoll Klinkenbuchsen befinden sich auf der Rückseite und seitlich am Gehäuse.

Solide Eingabegeräte mit kleinen Makel

Bild: notebookjournal/ SM
Nicht schön: Ein abgespeckter Ziffernblock
Die verbaute Tastatur hinterlässt einen stabilen Eindruck. Das Anschlaggefühl ist relativ fest, der Druckpunkt gut. Profi-Anwendern wird vielleicht der abgespeckte Ziffernblock missfallen. Wir fragen uns, warum bei einem solch breiten Chassis kein Standard-Ziffernblock eingebaut werden konnte. Minus-, Plus- und Entfernen-Taste befinden sich jedenfalls nicht am gewohnten Platz.

Beim Touchpad missfällt uns, dass selbiges nicht über die gesamte Fläche funktioniert. Dies ist bei Notebooks üblich. Anders gesagt, fünf bis sechs Millimeter vor dem Rand bewegt sich der Maus-Cursor nicht mehr weiter. Damit hat das augenscheinlich sehr große Touchpad (8,3 x 5,2 cm) eine effektiv nutzbare Fläche von 7,3 x 4,2 cm. Nur zirka 71 % der Fläche sind also nutzbar. Zugegeben, einer Spieler interessiert das im Zweifel nicht die Bohne. Zum Zocken stöpselt der sich nämlich seine 50 Euro Advanced-Gaming-Maus dran. Die ist über jedes Touchpad erhaben.

Fazit: Teures Spielzeug für 3D-Freunde


Bild: notebookjournal/ SM
Die Heatpipe der Geforce-Go-7950-GTX
Das Bullman 5-Grand-CenDuo-17u überzeugt nicht durch Schönheit aber durch innere Werte. Doch die inneren Werte, wie nVidia-Geforce-Go-7950GTX, Core-2-Duo-T7600 (2,33 GHz) oder die zwei 7200 UPM 100-GByte-Festplatten, müssen teuer erkauft werden. 3985 Euro sind wahrlich kein Pappenstiel.



CAD- und Grafik-Profis können auch vom 5-Grand-CenDuo-17u profitieren. Der Bildschirm ist groß und breit genug, um auch aufwendige CAD-Modelle übersichtlich zu erstellen. Povray 3.6 benötigte nur 1108 Sekunden für seinen Standard CPU-Render-Test. Selbst das als ultimative Zocker-Maschine gehandelte Alienware Aurora m9700 brauchte 1624 Sekunden. Hut ab vor dem 5-Grand-CenDuo-17u.

Mit beigelegten zweiten 100-GByte-Festplatte kann die Speicherkapazität für Videos, MP3s oder CAD-Files noch einmal gesteigert werden. Zwar gibt es auch im unteren Preissegment viele Geräte, die sogar mit 120-GByte-HDD daherkommen. Doch hier handelt es sich um die schnelldrehende 7200 UPM Version. Die gibt es sogar zweimal, denn auch die interne HDD dreht sich mit 7200 UPM.

Bild: notebookjournal/ SM
Vorteilhaft - reichlich Anschlüsse auf der Rückseite.


Ein guter Sound mit kratzfesten Surround-Lautsprechern (Subwoofer) und die volle Bandbreite an Anschlüssen runden das Bild eines LAN- und CAD-Session tauglichen Notebooks ab. Erwähnenswert ist auch der serielle Anschluss, der besonders für Messtechnik interessant ist.




 


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Kategorie:
Multimedia-Notebooks ab 17 Zoll

Testergebnis
Multimedia-Notebooks ab 17 Zoll
Bullman E-Klasse 5 Grand Cenduo 17u
sehr gut
Test vom 12.03.2007


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

viel Speicherplatz dank 2ter Festplatte
stabiles Gehäuse
Guter Sound
gigantische Grafik- und CPU-Leistung
viele Anschlussmöglichkeiten
gute Tastatur mit Ziffernblock
hoher Preis
geringe Akkulaufzeit
hohes Gewicht
mittelmäßige Display-Leuchtkraft



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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
01.03.2007