Knapp ein Jahr nach Einführung der Centrino 2 Plattform, auch bekannt unter dem Codenamen Montevina, veröffentlicht Intel den Nachfolger, die
Calpella Plattform. Zum Start der neuen Plattform machen
drei 4-Kern-Prozessoren den Anfang, welche vermutlich Core i7 im Namen tragen werden. Anfang 2010 werden dann weitere neue mobile Prozessoren folgen.
Die mobilen Quadcore-Prozessoren auf Basis des
Clarksfield Kerns werden im
45nm-Verfahren gefertigt und finden im neuen Sockel
Sockel 989 rPGA Platz. Zudem wird der Intel PM45 Chipsatz, der Centrino 2 Generation, vom neuen
PM55 Chipsatz abgelöst.
Den Anfang machen die Prozessoren Intel
Core i7 Q720M,
Core i7 Q820M und
Core i7-X920M, mit Taktraten von
1,60 GHz,
1,73 GHz und
2,0 GHz. Die mobilen Versionen des i7 werden mit 256 KB Level2 Cache pro Kern und 8 MB (800er, 900er) bzw. 6 MB (700er Serie) Level3 Cache ausgestattet.
Die Core i7 Q700 und Q800 Modelle besitzen eine TDP von
45 Watt. Die Extreme Variante (X920M)ist mit einer 10 Watt höheren TDP von
55 Watt angegeben. Damit verbraucht die neue Extreme-4-Kern Variante (X920M) 10 Watt mehr, als der bisher schnellste mobile Quadcore Prozessor QX9300 (TDP 45 Watt). Die anderen beiden Neulinge besitzen dagegen die selbe TDP wie die Q-Modelle der Centrino 2 Generation.
Am Stromverbrauch der neuen Plattform wird sich also so gut wie nichts verändern, bzw. fällt mit einem Core i7 X920M sogar höher aus. Allerdings darf man dabei nicht die neuen Features, wie beispielsweise den integrierten Speichercontroller, vergessen. Dadurch sollte der Verbrauch der gesamten Plattform in etwa gleich ausfallen.
Unklar war bislang, in wie fern Intel die
Turbo-Boost Funktion, bekannt von den Desktop Core i7, in die mobilen Varianten integriert. Durch die Turbo-Boost-Funktion werden einzelne Kerne der CPU übertaktet, um bei Anwendungen, welche beispielsweise nur mit 2 Kernen arbeiten, eine bessere Performance zu erzielen. Die neuen mobilen Core i7 Prozessoren verfügen wie die Desktop-Kollegen über Turbo-Boost-Funktion. Was sicherlich auch in Anbetracht der niedrigen Standardtaktungen (1,6 bis 2,0 GHz) Sinn ergibt.
Intel integriert ebenfalls die
Hyper-Threading-Technologie. Dabei wird jedem physischen Kern noch ein virtueller zugeordnet. Dadurch verfügt beispielsweise der Intel Core i7 Q820M über
8 Kerne.
Bei unserem
Vorserientestgerät ASUS M60J ist ein Intel Core i7
Q820M mit einem Standardtakt von 1,73 GHz verbaut. Unterstützt wird die CPU von
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher,
2 x 320 GByte Festplatten und einer Nvidia GeForce
GT 240M Grafikkarte.
Ausstattung ASUS M60J Pre-Sample:
- 16-Zoll
HD-Ready Display (1366 x 768)
- Intel Core i7
Q820 (1,73 GHz)
- Intel
PM55 Chipsatz
-
4 GByte DDR3 RAM
- Nvidia GeForce
GT 240M (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 1 x Hitachi HTS545032B9A300 (320 GByte)
- 1 x WDC WD3200BEVT-22ZCT0 (320 GByte)
- Display-Port, HDMI
- Windows Vista Ultimate 32 Bit
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt