Vorweg sei erwähnt, dass besonders die Ergonomie-Ergebnisse mit
Vorbehalt zu genießen sind. Denn beim getesteten ASUS M60J handelt es sich um ein
Vorserienmodell, bei dem sich bis zum offiziellen Launch noch Einiges ändern kann. Tendenzen zeichnen sich aber schon ab.
Bisher konnten 15-, 16- oder auch 17-Zoll Notebooks, welche mit mobilen Quadcore-Prozessoren, wie dem Q9000 oder QX9300 ausgestattet sind, nicht bei der Akkulaufzeit überzeugen.
Notebooks wie der 15-Zoller
MSI GT628Q (Q9000, GTS 160M) haben schon Probleme die 1,5 Stunde Marke unter Last zu erreichen. Das ist beim ASUS M60J Vorserienmodell leider nicht anders.
Mit dem 6 Zellen Akku, der eine Kapazität von 4800 mAh besitzt, erreicht das Notebook lediglich eine Laufzeit von
91 Minuten unter Last (BatteryEater, 30%ige Auslastung). Das entspricht einer Laufzeit, die das Notebook beim Schauen eines Videos oder einer DVD erreichen würde. Selbst bei einfachen Office-Anwendungen und angepassten Energieeinstellungen sind nur etwas mehr als zwei Stunden drin.
Deutlich besser schneidet das ASUS M60J Pre-Sample bei den ergonomischen Emissionen ab. Der Lüfter hält sich angenehm zurück und ist nur bei hoher Last zu hören. Bei einfachen Officearbeiten wird ein Pegel von
30,2 dB(A) erreicht. Das Notebook ist dann nur mit einem leichten Rauschen hörbar.
Richtig aus der Reserve locken lässt sich der Lüfter erst unter
Last. Beim Test mit einem CPU- und 3D-Benchmark gleichzeitig wird ein maximaler Pegel von
37,8 dB(A) erreicht. Das Notebook ist dann zwar deutlich hörbar. In Anbetracht der Leistung und des Formfaktors liegt der maximale Geräuschpegel aber vollkommen im Rahmen.
Ebenfalls im Rahmen liegt der Energiebedarf des 16-Zollers. Bei Officearbeiten genügen dem Notebook
35,2 Watt. Ein ordentlicher Wert für ein Notebook dieser Leistungsklasse. Und auch beim Verbrauch unter Last gibt es, mit
81,1 Watt, nichts zu meckern.
Immer wieder mal ein Problem gibt es bei leistungsstarken 15- und 16-Zoll Notebooks mit der Wärmeentwicklung. Doch auch hier werden die Tester positiv überrascht. Die Wärmeentwicklung des Testgeräts liegt auf einem guten Niveau. Nach Abschluss unserer Benchmarks erreicht die Arbeitsumgebung Temperaturen von
31 bis 34°C. Maximal wurden auf der Oberseite
35°C gemessen.
Die Unterseite erreicht eine maximale Temperatur von
40°C. Das allerdings nur punktuell auf einem kleinen Bereich. Der Großteil liegt zwischen
32°C und
35°C.
Des Weiteren wollten wir wissen, wie stark sich die verbauten Hardwarekomponenten erwärmen. Dazu haben wir von unserem
30 minütigen Stresstest 2 Varianten absolviert. Bei einem wurden
alle 8 Kerne der CPU ausgelastet und beim zweiten Stresstest wurde der gleiche Test allerdings mit nur
2 übertakteten Kernen durchgeführt.
Ergebnis: mit 2 übertakteten Kernen erwärmen sich die Komponenten bei weitem nicht so stark. Aber selbst wenn alle 8 Kerne voll ausgelastet sind, so werden keine kritischen Temperaturen erreicht. Bereits ein Acer Aspire 5739G erreicht in unserem Stresstest vergleichbare Werte, wie das Core i7 Notebook.