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ANGEFASST Asus U46 / U56
Cebit: Asus Slim unter der Lupe
von Robert Tischer am Mo, 28.02.2011



Vor einigen Wochen hatten wir das Asus U36 in die Finger bekommen. Die Ansätze waren nicht schlecht, doch das Display vereitelte nicht nur aufgrund der spiegelnden Oberfläche eine bessere Testnote, sondern auch die geringe Helligkeit sowie die schlechten Blickwinkel sind für ein Notebook mit Anspruch auf Mobilität nicht die erste Wahl.


Auf der CeBIT 2011 haben wir auf dem Stand von Asus die ‚größeren‘ Geschwister aus der U-Reihe entdeckt. Das 14-Zoll Notebook U46 und der 15-Zoller U56 zeigen ebenfalls keine matten Displays. Beide spiegeln nicht nur den gewünschten Inhalt wieder, sondern auch das Geschehen hinter dem Nutzer. Schlechte Wahl.



Asus setzt bei den beiden Notebooks auf die Kraft der neuen Intel Sandy Bridge Prozessoren. Aufgrund des schnellen implementierten Grafikchips HD Graphics 3000 verzichtet Asus einen ähnlichen Weg wie Apple mit dem neuen MacBook Pro 13. Die Grafikleistung wird darunter etwas leiden, aber das ist weniger tragisch: Ist doch die Leistung einer Einstiegs-Grafiklösung ebenfalls nicht für Gaming geeignet.


Weitaus tragischer ist die eher dürftige Stabilität der beiden Notebooks, die in der Hand etwas wabbelig wirken. Das 14-Zoll Notebook macht einen insgesamt stabileren Eindruck als das größere U56, doch kann es sich auch nicht mit Ruhm bekleckern. Die Oberflächen lassen auf geringen Druck rasch nach und die Seitenkanten biegen sich schnell durch.

Die Tastatur kommt im bekannten Asus-Isolation Design zum Einsatz und bietet aufgrund der instabilen Oberflächen kaum ausreichend Feedback. Auch die Displayscharniere sind bei beiden ausgestellten Notebooks sehr weich eingestellt, was ein Nachwippen hervorruft.


Der haptische Eindruck der beiden Notebooks enttäuscht also auf ganzer Linie. Trotzdem die Wahl der gummierten Handballenauflage (U56) und Alu-Finish (U46) eigentlich zu passen scheinen, ist das Chassis darunter zu labil. Beide ausgestellten Klapprechner scheinen nicht ihren ersten Messebesuch auf dem Buckel zu haben, zumindest wäre alles andere eine Überraschung. Die Kratzer auf den Oberflächen sprechen zumindest dafür. Doch auch nach mehreren Messebesuchen sollte die Grund-Stabilität nicht dermaßen darunter gelitten haben.

Insgesamt lässt sich ein guter Konzeptionsansatz des U56 und U46 erkennen, die Umsetzung ist aber eher schlecht als recht gelungen.





 


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