Für das edle Gamerherz zeigt Asus das VX7. Dieses zählt zur
Lamborghini-Serie und ist quasi naturgemäß nicht zum Einstiegspreis zu haben. Stolze 2.000 Euro veranschlagt der Hersteller für ein auffallend gestyltes Book mit
Core i7-2630QM und
Nvidia Geforce GTX 460M, welches auf dem Asus G53 basiert.
Dafür ist die Handballenauflage mit edel daher kommendem
Leder bespannt und die Optik erinnert tatsächlich an die eines Supersportwagens. Spätestens beim
knallorangenen Deckel soll klar werden: „Hier komme ich und nur ich“. Und das, was dann kommt, kann sich bezüglich der Verarbeitung sehen lassen.
Link: Cebit: Asus mit Lamborghini unterwegs
Das Chassis verfügt über eine
hohe Stabilität, Handballenauflage und Seitenkanten beschäftigen sich nicht weiter mit Eindellungsproblematiken. Nachgiebiger zeigt sich da schon die Deckelrückseite, die sich eindellen lässt. Schick, aber besonders bei schweißigen Fingern unpraktisch zeigen sich das
lackierte Touchpad und die Isolation-Tastatur. Letztere verfügt über eine Schwachstelle, die vielleicht nicht im vorderen Feld des Maßgeblichen steht, aber direkt auffällt. Die „Ende“-Taste am oberen rechten Rand des Eingabegerätes gibt stark nach und
ächzt dabei.
Besonderen Aufwand hat Asus bei der Konzeption des Kühlsystems betrieben. Dieses leitet die Abwärme durch das Gerät nach hinten hinaus. So soll die Handballenauflage kühl und das Gehör durch
leise laufende Lüfter (2 Stück) geschont werden. Dies konnten wir auf der Messe nicht hinlänglich untersuchen, subjektiv kam die Luft aber relativ leise und gemächlich aus den Öffnungen, was das Asus G53 schon im Test bewiesen hat.
Insgesamt erscheint der hohe Anschaffungspreis etwas abschreckend, wer aber nun einmal ein Gamerherz in der Brust hat, der „muss“ wohl zuschlagen. Auch wenn es dann wohl
eher um Design und Prestige gehen dürfte als um die reine Hardwareleistung – andere bieten hier mehr.