Erst sah es aus, als ob da ein Netbook stünde – und zwar eines, dessen Display plötzlich schwarz wurde, als die nette Dame von Motorola an der Rückseite rumwerkelte (siehe Video). Da steckte ein Smartphone in einer Dockingstation, das die Daten auf das Netbookattrappen-Display zauberte. Und was für Daten! Da läuft Googles Android 2.2 und gleichzeitig Linux. Je nach Bedarf können Apps gestartet oder QuickOffice geöffnet und gearbeitet werden. Die Dockingstation, von Motorola auf den Namen „LapDock“ getauft, ist mit Display, Tastatur und einem Akku ausgestattet – Prozessor ist keiner verbaut.
Das Smartphone an sich liegt recht gut in der Hand, und ist designtechnisch kein Highlight, aber auch nicht hässlich. Nettes Feature: es ist ein Fingerprint-Reader verbaut. Für manch eine/n Businessman und/oder Businesswoman sicher ein wichtiges Detail.
Das Einklinken des Handys in die Dockingstation funktioniert mehrmals problemlos, zwei Mal aber auch nicht auf den ersten Versuch – ein bisschen Gefummel und Hin- und Hergeruckel ist nötig, bis es „klick“ macht und das Display aufleuchtet. Nach ca. 5 Sekunden ist auch schon hochgefahren und es sind zwei „Fenster“ zu sehen: links Android und rechts Linux. Und schon kann in die Tasten gehauen werden.
Auch telefonieren, während das Handy in der Dockingstation steckt, ist möglich. Hierzu sind links und rechts Lautsprecher verbaut. Allerdings konnte ich kein Mikrofon entdecken – wie also die Sprachqualität ist, wenn man vor dem Display sitzt und spricht – da bin ich skeptisch und freue mich auf den Praxistest, wenn das Atrix in unsere Redaktion kommt.
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