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TEST Dell Inspiron Duo
Flip-Tablet PC mit Intel Atom Prozessor
von Stefan Trunzik am Di, 01.02.2011



Einleitung, Verarbeitung & Eingabe
Gerade nach der CES 2011 in Las Vegas hält der Tablet-Hype weiter an und kommende Messen wie der Mobile World Congress oder die CeBIT stehen ganz im Sinne des flachen Notebookersatzes. Viele Hersteller setzen auf ARM-Prozessoren oder Nvidias Tegra 2 Technologie. Dell will sich neben seinen Streak-Smartphones mit einem passenden Convertible-Tablet im Netbookformat beteiligen. Das Inspiron Duo ist auf dem deutschen Markt schon erhältlich, kommt mit Intel Atom N550 CPU und einem vertikal kippbaren 10-Zoll Display. Wir sind gespannt, ob er als Alternative zu Apple iPad, Samsung Galaxy Tab und WeTab in Frage kommt.


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Cyberport.de zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Angebote (Stand 01.02.2010)
Link: Dell Inspiron Duo (Cyberport.de) - 579 Euro
Link: Dell Inspiron Duo (Dell.de) - ab 579 Euro

Unsere Konfiguration schlägt mit 579 Euro zu Buche. Zusätzlich haben wir uns das 120 Euro teure „Audio Dock“ gegönnt, welches als Anschlusserweiterung und Soundstation via Docking-Port agiert.

Spezifikationen Dell Inspiron Duo Convertible Tablet
- 10,1-Zoll HDready Touchscreen (1366x768 Pixel, glänzend)
- Intel Atom N550 (2x 1,5 GHz)
- Broadcom CrystalHD
- 2048 MB DDR3 Arbeitsspeicher (RAM)
- 320 GB S-ATA Festplatte (HDD)
- 2x USB 2.0, 1x Audio-Out, WLAN 802.11 (b/g/n), Bluetooth 3.0
- 1,3 MP Webcam, UMTS/HSDPA (optional), Windows 7 Home Premium
- 4-Zellen Lithium-Ionen Akku, 1,54 kg Gewicht, 24 Monate Garantie

Anschlusserweiterung via Dell Inspiron Duo Audio Dock
- Fast-Ethernet (LAN – 10/100 MBit/s)
- 2x USB 2.0, 1x Audio Line-In
- 7-in-1 Kartenleser
- 2x 7 Watt Stereo-Lautsprecher / 7 Watt Subwoofer
- Kensington Lock (!?)

Optik & Verarbeitung
Das abgerundete Design wirkt durch die Mischung von matten und lackierten Elementen frisch und zeitgemäß. Während Dell im Innenraum des Inspiron Duo auf Understatement setzen will, wirkt die Deckeloberseite durch eine Art Klavierlack-Wabenmuster verspielter als die Arbeitsumgebung. Das Dell Logo im Alu-Look setzt wie üblich den Kontrast zum Rest der durchweg dunklen Farbwahl.

Abseits der lackierten Flächen (Deckeloberseite, Tastaturmatte) arbeitet Dell mit einer samten, gummiartigen Beschichtung, die vor allem im Tablet-Betrieb für mehr Halt sorgt und Wertigkeit an den Tag legt. Im aufgeklappten Zustand sticht uns sofort das Chiclet-Keyboard ins Auge, welches durch die glänzende Einbettung der freistehenden Tasten Blicke auf sich ziehen will. Dieser Bereich ist natürlich – vor allem durch die Schwarzfärbung – gerade zu anziehend für Fingerabdrücke und Fettschlieren.

Dafür sind Handballenauflage und Touchpad von dieser Qual befreit worden. Was auf den ersten Blick wie gebürstetes Aluminium aussieht, entpuppt sich schnell als farblich gut eingebrachter Kunststoff. Selbst bei starkem Druck sind kaum Verformungen des Materials auszumachen. Positiv können hier auch die durchweg geringen Spaltmaße des Dell Inspiron Duo Tablets erwähnt werden.


Im geschlossenen Zustand gibt der Deckel unseres Testgeräts stark nach. Dreht man den 10-Zoller jedoch in den Tablet-Modus, ist dieses Manko wie weggeblasen. Dennoch ist es ratsam den Convertible in einem Sleeve oder einer Netbook-Tasche zu transportieren und ihn keinesfalls als Kaffeetassen-Ablage zu verwenden. Wer nun schmunzeln mag, den gewähren wir gerne zu einem späteren Zeitpunkt Einblick in unser Email-Archiv, oder wie es in der Redaktion genannt wird – die DAU-Hölle.

Eingabegeräte
Zur Eingabe steht uns ein sogenanntes Chiclet-Keyboard zur Verfügung, welches über freistehende Tasten verfügt. Der vergrößerte Tastenabstand sorgt für eine bessere Trennung der Eingabefelder und verhindert somit Tippfehler. Bereits im August 2010 konnten wir diese Tastatur im Dell Inspiron M101z finden. Sie überzeugt durch einen harten Druckpunkt und kurzen Hub – Vielschreiber können sich also freuen.

Gleiches gilt für die Eigenschaften des Touchpads. Unser Mausersatz ist im Inspiron Duo leicht in das Gehäuse eingelassen, unterscheidet sich oberflächentechnisch jedoch nicht von der umliegenden Handballenauflage. Unter Windows 7 können wir problemlos und präzise navigieren.

Zusätzlich hilft uns dabei die Multitouch-Tauglichkeit des Synaptics Pads. Das von Apple bekannte Zwei-Finger-Scrollen kann also auch über das Touchpad ausgeführt werden.

Neben diesen klassischen Eingabemethoden bietet uns Dell die Möglichkeit das Inspiron Duo über den integrierten 10-Zoll Multi-Touchscreen zu steuern. Grundlage dafür ist jedoch eine vorher ausgeführte Display-Kalibrierung über ein vorinstalliertes Windows 7 Tool. Bei der Benutzung stoßen wir dennoch oft auf Widerstand. Das Zoomen in Bilder oder Webinhalte erweist sich oft als schwierig, hinzu kommen einige Ruckler und ein mehr als träge reagierender Lagesensor, welcher automatisch zwischen Quer- und Hochformat umschaltet.

Für unseren Geschmack benötigt Windows 7 außerdem immer noch zu viele Einstellungen, die sich in verschachtelten Menüs befinden, um als Tablet-Betriebssystem erfolgreich zu sein. Wie Dell versucht dagegen zu steuern, erfahrt ihr in unserem Bereich "Tablet-Funktionalität".




 


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Kategorie:
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Testergebnis
Mini-Notebooks & Netbooks
Dell Inspiron Duo
befriedigend
Test vom 01.02.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

gute Anwendungsleistung
innovative Flip-Display Funktion
wertiges Design
Broadcom CrystalHD Chip
träger Lagesensor
wenig Anschlüsse
vergleichsweise kurze Akkulaufzeit
Display Helligkeit / Kontrast
fest integrierter Akku



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Dell Inspiron Duo im Preisvergleich

Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 689 €

Hersteller-Preis
699 €

Service Hotline
069 9792 7200 (Euro 0,04/Min)

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