Als mobilen Entertainment-PC sieht Dell das Inspiron 640m. Dafür spricht schon alleine das Betriebssystem, Windows Media Center Edition. Anders als die Kollegen von Sony, die ihr
Vaio C1S/H nicht eindeutig positioniert haben, geht Dell den Multimedia-Pfad konsequenter – und legt die von Media-Center-PCs bekannte Fernbedienung bei. Die Fernbedienung überrascht positiv, hätte man sie doch bei einem eher für den mobilen Einsatz gedachten, 2,5 Kilogramm schweren 14,1-Zoll-Modell nicht erwartet.
Wie bei Dell üblich, kann das Inspiron 640m in verschiedensten Konfigurationen bestellt werden. Die getestete Variante mit Core 2 Duo T7200 (2 GHz Taktfrequenz), GByte RAM, 120 GByte Festplatte und WXGA+-Display (Auflösung: 1440 x 900 Pixel) ist eher im oberen Drittel der Modellskala anzusiedeln. Da sich die on-Board-Grafikkarte bis zu 224 MByte vom Hauptspeicher abzwackt, sollte das Gerät eher mit 2 GByte RAM bestellt werden, insbesondere im Hinblick auf Windows Vista.
Trotz der vergleichsweise geringen Abmessungen wirkt das Inspiron etwas klobig. Kein Vergleich zum stylishen Sony Vaio. Und das, obwohl es mir 3,8 Zentimetern de facto nur zwei Millimeter flacher ist als das Inspiron. Der direkte Vergleich macht einmal mehr deutlich, wie wichtig geschicktes Design und Materialwahl sind: Das Vaio wirkt dank außergewöhnlicher Form- und Farbgebung schick und schmuck, das Inspiron eher bieder und fast ein wenig billig.
Die Verarbeitung des 640m ist aber trotz des optischen Ersteindrucks tadellos. Nichts klappert, nichts knackt. Auch die Tastatur hinterlässt einen sehr guten Eindruck: Der Druckpunkt ist klar definiert, die Anordnung der Tasten einwandfrei. Gut gefällt auch das Touchpad, das auch mit etwas feuchten Fingern noch tadellos zu benutzen ist. Unterhalb des Touchpads sitzen die praktischen Multimediatasten, mit denen die DVD-/CD-Wiedergabe und die Lautstärke kontrolliert werden.