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TEST Dell Inspiron 9300
17-Zoll-Renner mit schneller Grafikkarte
von Ronald Tiefenthäler am Mo, 27.06.2005



Undurchsichtige Preispolitik
Das Dell Inspiron 9300 mit 17-zölligem Breitbilddisplay ist ein mit rund 3,7 Kilogramm recht schweres und voluminöses

Bild: Notebookjournal.de/RT
Dell Inspiron 9300: Durch den riesigen 17"-Monitor recht voluminös.

Bild: Notebookjournal.de/RT
Dell Inspiron 9300: Schwerer Spiele-Bolide mit guter Gesamtleistung.
Desktop-Replacement-Notebook mit schneller Nvidia GeForce 6800 Go, das dank seiner schnellen Grafikkarte neben anspruchsvollen Büroarbeiten auch intensives Spielen aktuellster 3D-Spiele erlaubt. Die dank des 1,86 GHz schnellen Intel Pentium M mit 533er FSB und des mit 1024 MByte üppig ausgebauten DDRII-Hauptspeichers erzielte hohe Gesamtleistung wird durch die Festplatte etwas gebremst. Der positive Gesamteindruck wird zudem durch die schlechte Helligkeitsverteilung des hoch auflösenden 17-zölligen Displays getrübt.

Vor dem Vergnügen mit seinem neuen 17-zölligen und rund 3,7 Kilogramm schweren Inspiron 9300 erwartet den Käufer bei Dell die Qual der Wahl in einem recht undurchsichtigen

Bild: Notebookjournal.de/RT
Dell Inspiron 9300: Netzteil bringt bis zu 90 Watt Leistung.
Angebot. Zwar ist eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Optionen zur individuellen Zusammenstellung des persönlichen Wunsch-Notebooks als positiv anzusehen, allerdings sollte dies für den Kunden auch in höchstem Maße transparent oder zumindest einigermaßen nachvollziehbar gestaltet sein. Speziell beim Inspiron 9300 geht der Schuss aber nach hinten los, da es selbst kundigen Usern schwer fallen dürfte, die drei Hauptoptionen Deluxe, Superb und Royal unter einen Hut zu bringen. Und da meinen wir nicht einmal die Auswahloptionen für die einzelnen Notebookkomponenten selbst, sondern die aus der Zusammenstellung resultierenden Preise für das persönliche Wunsch-Inspiron.

Laut Dells Konfigurations-Webseiten (Stand 23. Juni 2005) erhält der Kunde ein zu unserem Testgerät praktisch

Bild: Notebookjournal.de/RT
Dell Inspiron 9300: Bitte mehr Preistransparenz!
äquivalent ausgestattetes Inspiron 9300 bereits ab 1.719 Euro in der Modellvariante Royal. Dieses Royal-Modell ist mit einem 17-zölligen UltraSharp-Widescreen-Display mit der satten WUXGA-Auflösung von immensen 1.920 x 1.200 Bildpunkten und einer Notebooktasche ausgestattet, während unser Testgerät „nur“ den 17-zölligen Monitor mit 1.440 x 900 Pixeln integrierte und ohne Tasche daherkam. Dell packt zudem noch kostenlos eine optische 2-Tasten-Scrollmaus für den USB-Anschluss oben drauf und verwendet für den Hauptspeicher einen einzelnen 1.024 MByte großen Speicherriegel anstatt wie beim Testgerät zwei 512er Module, was ein RAM-Upgrade deutlich erleichtert.


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Dell Inspiron 9300: Das Royal-Modell ist vergleichsweise preisgünstig.
Die Variante Superb kostet mit WXGA+-Display (1.440 x 900 Pixel) und vergleichbarer Ausstattung 1.790 Euro. Klingt das logisch? Weniger Leistung, aber teurer…? Das Modell Deluxe schießt aber mit gleichem Display und satten 1.957 Euro den Vogel ab. Das sind immerhin 238 Euro mehr für eine Modellvariante mit einem niedriger auflösenden LC-Display und ansonsten gleicher Ausstattung. Wer sich also sein Inspiron 9300 mit einer ähnlichen Ausstattung wie unser Testmodell wünscht und nicht zu viel ausgeben will, greift besser gleich zum Royal-Modell. Das ist am billigsten, hat die besten Features und integriert die im Notebookbereich äußerst (!) seltene Super-Auflösung im WUXGA-Format.


Auf der nächsten Seite: 17-Zoll-Angriff auf den Büro-PC


 


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Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Multimedia ab 17"

Testergebnis
Multimedia ab 17"
Dell Inspiron 9300
gut
Test vom 24.07.2006



PRO KONTRA

zusätzliche Tasten für CD-/DVD- und Medienwiedergabe
sehr schnelle Nvidia GeForce Go 6800 mit 256 MByte VRAM
riesiges 17 Zoll Display mit 1440 x 900 Pixeln
sehr einfache und schnelle System-Wiederherstellung (per HDD in 8 Minuten)
integrierter Bass-Subwoofer
sechs USB-2.0-Ports
DVD-Brenner mit 8fach-Speed, verarbeitet auch DL-Medien
sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
praktisch keine Erwärmung, zwei sehr leise Lüfter, perfekte thermale Abstimmung
undurchsichtige Preispolitik
rund 3,7 Kilogramm schwer
einzelne Tasten der Tastatur etwas seiteninstabil, glatt und wenig konturiert
unübliche Anordnung der Entf-Taste
laut klickende Touchpad-Tasten
schlechte Helligkeitsverteilung des WXGA+-Displays, nicht farbneutral mit leichtem Gelbstich
integriertes Kartenlesegerät verarbeitet nur SD-Speicherkarten



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