Einleitung, Spezifikationen, Angebot und Nachfrage
Es erinnerte ein wenig an Weihnachten: Das Paket von Dell enthielt nicht nur das 10,1-Zoll-Tablet mit Windows 8 Pro, sondern auch zahlreiche weitere Päckchen mit Zubehör wie Docking-Station, Wacom-Stylus und eine Tasche aus der amerikanischen Flower-Power-Stadt San Francisco. Die interessanteste Beigabe ist aber der zweite Akku mit der doppelten Kapazität des Standard-Akkus. Damit empfiehlt sich das Dell Latitude 10 ST2 für Anwender, die längere Zeit ohne Steckdose auskommen müssen.
Dell differenziert in seinem Online-Shop zwischen Privatanwendern und Geschäftskunden. Das Dell Latitude 10 ST2 kann man in beiden Shops erwerben, allerdings haben Geschäftskunden eine größere Auswahl. Nur dort erhält man das Tablet mit kapazitivem Display und optional passendem aktiven Stylus. Lediglich das Einstiegs-Tablet im Business-Bereich "Latitude 10 essentials" besitzt einen resistiven Bildschirm. Auf Nachfrage bestätigte uns Dell, dass auch Privatanwender die Angebote aus dem Business-Bereich telefonisch bestellen können.
Mit dem Dell Latitude 10 ST2 La10-4498 wendet sich der Hersteller vor allem an Geschäftskunden.
Für unseren Test lag uns das Dell Latitude 10 mit 64 GB Speicher aus dem Geschäftskunden-Bereich vor und damit das mittlere der drei Modelle. Es kostet inklusive Windows 8 Pro knapp 757 Euro, dazu addieren sich fast 30 Euro Versandkosten. Für knapp 143 Euro Aufpreis kann man das Tablet mit UMTS-Modul ordern.
Als größtes Modell bietet Dell die Latitude-10-Security-Version an. Sie enthält ein integriertes Fingerabdruck- und Smartcard-Lesegerät an. Im amerikanischen Store ist das Feature online gelistet, in der deutschen Beschreibung wird der kombinierte Fingerabdruck- und Smartcard-Leser noch nicht aufgeführt. Der Preis für dieses Modell beginnt bei 868 Euro.