TEST
Dell Latitude 2100
HandsOn: Dell-Netbook für Schulen

Auf dem Dell Technology Camp hatten wir die Möglichkeit einen Blick auf das Latitude 2100 zu erhaschen. Das 10-Zoll Netbook ist mit einem Intel Atom N270 (1.6 GHz) bestückt.
Optional kann das 1024 x 576 Pixel darstellende Display mit einer sensitiven Oberfläche geordert werden. Der Aufpreis für den Touchscreen beträgt läppische 25 Euro (35 Euro mit Webcam).
Das gummiartige Oberflächenmaterial ist in verschieden Farben erhältlich und wirkt sehr verspielt. Kleine quadratische Vertiefungen und der Schriftzug an der Unterseite erinnern an LEGO-Spielzeug. Aufgrund des kindlich-jugendlichen Eindrucks würde das Netbook eher in Privatkundenbereich der Dell-Homepage passen.
Wäre da nicht der Dell-eigene Anspruch, einen OLPC für die Industrieländer geschaffen zu haben. Mit dem Latitude 2100 möchte Dell die Schulkinder in die Digitale Welt begleiten.
Was hats, was kanns Es besteht die Wahl zwischen einem 3-Zellen und einem 6-Zellen Akku. Wenn man der Prognose von Windows 7 und Battery Eater glauben darf, hält der kleine Akku des Latitude 2100 etwa zwei Stunden durch.
Die Verarbeitung ist gelungen. Zumindest ist das Netbook stabil genug für einen anspruchsvollen mobilen Einsatz.
Allerdings zeigte die gummiartige Oberfläche an der Deckelrückseite und der Chassisunterseite erste Gebrauchserscheinungen.
Wer sein Netbook nicht mit solchen optischen Einbußen auf dem Spielplatz zeigen möchte, sollte zum schwarzen Modell greifen.
Auch der schwarze Lack ließ auf unvorsichtige Behandlung aller bereitgestellten Latitude 2100 schließen.
Der Monitor leuchtet mit 181 cd/m², und das entspiegelte Panel lässt Schulstunden im Freien zu. Schon bei kleinen Abweichungen vom optimalen Sichtwinkel sind Einbußen in der Darstellung zu erkennen.
Fazit Schon ab 280 Euro (ohne MwSt.) ist der Latitude 2100 erhältlich. Allerdings mit sehr dürftiger Ausstattung. Wem Arbeits- und Festplattenspeicher, Touchscreen, Akkulaufzeit, Betriebssystem und Garantieverlängerung wichtig sind, landet bei knapp 500 Euro (ohne Mehrwertsteuer).
Die Dell-typische Aufpreispolitik und die empfindliche Oberfläche trüben den, eigentlich positiven, Gesamteindruck des Dell Latutide 2100.
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