Auf dem Dell Technology Camp hatten wir erstmals die Möglichkeit einen Blick auf das
Latitude 2100 zu werfen. Aufgrund des
kindlich-jugendlichen Eindrucks würde das Netbook eher in den Privatkundenbereich der Dell-Homepage passen. Wäre da nicht Dells Anspruch, einen OLPC für die Industrieländer geschaffen zu haben. Mit dem Latitude 2100 möchte Dell die
Schulkinder in die digitale Welt begleiten.
Das
10-Zoll Netbook ist mit einem
Intel Atom N270 (1.6 GHz) bestückt und ist in der günstigsten Version ab 300 Euro zu haben. Richtig dick konfiguriert kann der Mini aber auch schnell über 500 Euro kosten.
Für beispielsweise 35 Euro Aufpreis gibt es ein Touchscreen-Display mit Webcam. Genau ein solches Modell haben wir uns in die Redaktion geholt.
Datenblatt Latitude 2100
Prozessor: Intel Atom 1.6GHz N270
RAM: 2 GB 533MHz DDR2
Hard Drive: 80GB WDC WD800BEVT
Video: Intel Mobile 945 Express
Audio: Realtek Audio
LAN: Broadcom NetXtreme 57xx
WLAN: Dell Wireless 1397
OS: Windows XP Pro SP3
LCD: 10.1” WSVGA 1024 x 576 Pixel
Touchscreen
Anderes: Webcam, Bluetooth,
3-Zellen-Akku
Farbe: Schwarz (Gold, Rot, Grün, Blau, Rot verfügbar)
Preis der
Testkonfiguration: 491 Euro (zzgl. MwSt.)
Einstiegspreis: 279 Euro (zzgl. MwSt.).
Link: Details im Datenblatt
Computer und Internet an die Schulen, das sind auch in Deutschland seit vielen Jahren Schlagworte. Günstige und robuste Geräte sind aber nur ein Schritt hin zu einer voll ausgestatteten Schule.
Ein solcher Gerätepark muss administriert und gewartet werden. Wer einer
Schulklasse ohne eine solche Rückendeckung 25 Mini-PCs in die Hände drückt, der bekommt nach einem halben Jahr einen Haufen unbrauchbaren Schrott zurück.
Warum? Kinder verstellen das Bios, deinstallieren Systemkomponenten und lassen den Kleinen gern mal vom Tisch fallen. Zudem surfen Sie während des Unterrichts im Web und installieren ungefragt Spiele.
Dell hat die Latitude-2100-Serie zusammen mit Schülern, Lehrern und Administratoren
entwickelt. Obige Probleme wurden bedacht.
Im sehr übersichtlichen und mit der Maus steuerbaren
Bios kann der Administrator alle üblichen und unüblichen Details des Netbooks einstellen: Funkmodule separat aktivieren/deaktivieren, Geräusch-Modus der Festplatte einstellen, Webcam deaktivieren und vieles mehr.

Bild: Notebookjournal/SJ
Dell Latitude 2100: Das mit der Maus steuerbare Bios bietet Vielfältigste
Optionen für Sicherheit und Administration.
Hinzu kommt eine
Wartung der Software (Virenprogramm, Service-Packs, Anwendungen)
und des Systems (Konfiguration) durch die Dell Mobile Computing Station. Sie ist die beste Möglichkeit einen
Fuhrpark an Netbooks effizient zu warten. Die bei Business Netbooks verwendete Intel vPro Technik ist im Latitude 2100 nicht vorhanden. Damit würde zur Fernwartung ein einfaches Ethernet-Kabel genügen.
Lehrer können die Aktivitäten der Schüler durch eine
Kontrollleuchte auf dem Deckel des Netbooks überwachen. Wer unaufgefordert Daten über das Netzwerk bewegt ist damit sofort optisch entlarvt.
Für ein besseres Handling bietet Dell Solid State Drives (SSD), Tragegriffe und Schulterriemen an. So kommt der Latitude 2100 ohne Tasche durch den Schulalltag. In einem Fenster auf dem Batterie-Pack kann der Name der Schule oder des Besitzers eingelegt werden (Papierstreifen).