Dells Latitude D810 kostet in der Konfiguration des Testgeräts regulär derzeit rund 1.959 Euro und kommt mit gehobener Ausstattung daher. Zu diesem Preis ist das D810 beileibe kein Schnäppchen, aber bis zum 21.06.2005 gibt es
das D810 auch als
Latitude D810 Better (L06813) mit identischer Ausstattung schon für 1.623 Euro. Einziger Unterschied zum Testgerät ist eine Festplatte mit einer geringeren Umdrehungszahl. Bei gleicher Größe von 60 GByte rotieren die Speicherplatten im Sparpaket statt mit 7.200 U/min nur mit 5.400 U/min. Bei Datendurchsatz und Transferrate der Festplatte sind im Vergleich zum Testsystem daher Abstriche einzurechnen.
Schon beim Auspacken verlangt das D810 nach kräftigen Armen,
denn beim Herausheben aus der Verpackung gilt es immerhin rund 3,1 Kilogramm zu stemmen. Schon geschlossen und beim Abstellen auf dem Schreibtisch wirkt das D810 sehr wuchtig und stabil und benötigt mit seinen Abmessungen von 36,2 x 4,2 x 26,1 Zentimetern (B x H x T) auch reichlich Platz zum Aufstellen. Der robust wirkende Deckelverschluss ist farblich heller abgesetzt und benötigt einen etwas kräftigeren Druck auf die in der unteren Gehäuseschale verbaute Release-Taste, um den Deckel zu öffnen. Beim Aufklappen der großen Deckel-Display-Konstruktion stören dann weder Quietsch- noch Knarrgeräusche. Der Deckel verwindet sich nur geringfügig, die Scharniere vermitteln einen stabilen Eindruck und halten die Konstruktion auch in verschiedenen Aufklappwinkeln sicher fest.
Die abgerundete untere Gehäuseschale wirkt fast wie ein
wuchtiger Kühlergrill und erlaubt durch ihre Höhe kein entspanntes längeres Auflegen der Hände, was bei intensiver Tipparbeit leicht zu verkrampften Handgelenken und Handmuskeln führt. Die verwendeten Gehäusematerialien wirken zwar nicht luxuriös, aber durchaus hochwertig. Die Kombination von Metall- und Kunststoffteilen erzeugt einen grundsoliden und massiven Eindruck. An der linken Seite gibt es nicht viel zu sehen, glatt, schnörkellos und mit Abdeckungen versehen residieren dort der Steckplatz für Smartcards, ein Steckplatz für PC-Cards, ein Sicherungskabeleinschub und Lüftungsschlitze für den Prozessor-Lüfter. Auf der Rückseite des mobilen Schwergewichts geht es da schon anschlussfreudiger zu, denn neben zwei weiteren Lüfterschlitzen finden sich hier alle Netzwerk- und Videoschnittstellen und zwei USB-2.0-Ports. Rechts sitzen der Modulschacht für das herausnehmbare optisches Laufwerk, die Audioanschlüsse und nochmals zwei USB-2.0-Ports.