Workstation mit Quadro-Power, die 2.
Kleines Déjà-vu...
Als wir uns in der Redaktion die Daten des
Dell Precision M6300 ansahen, meinten wir fast, einen alten Bekannten zu sehen. Einen Workstation-Laptop mit Nvidia-Quadro-Grafikkarte, schnellem Intel T7000er-Prozessor und hoch auflösendem Display - das hatten wir doch gerade...
Tatsächlich haben der gerade getestete Workstation-Laptop
HP Compaq 8710w und der Precision M6300 viele Ähnlichkeiten: in beiden steckt die
Grafikkarte Nvidia Quadro FX 1600M, beide haben ein
Display mit 1920 x 1200 Pixeln. Kleine Unterschiede gibt’s bei der CPU: im Precision M6300 steckt der zweitschnellste T7000er-Prozessor
Intel Core 2 Duo T7500 mit 2,2 GHz, der Compaq 8710w hatte das schnellste Modell T7700 mit 2,4 GHz.
Große Ähnlichkeiten auch bei bestimmten Ausstattungsmerkmalen: beide Notebooks haben
6 USB-Anschlüsse, SmartCard-Reader und ein
Touchpad mit 3 Maustasten. Mäuse mit 3 Tasten braucht man vor allem für CAD-Programme (für Architekten oder Konstrukteure in Maschinenbau, Autoindustrie usw.) und beim 3D-Design für Spiele oder Filme. Auch in der Unix-/Linux-Welt sind Mäuse mit 3 Tasten der Standard für das Betriebssystem.
Also ganz klar für berufliche Anwender gemacht, und entsprechend hat der Precision M6300 z. B. eine
Docking-Schnittstelle und
3 Jahre Herstellergarantie. Einen deutlichen Unterschied zwischen dem HP Compaq 8710w und dem Dell Precision M6300 gibt es allerdings: den Preis.
Während der getestete Compaq 8710w einen Listenpreis von 2590,- Euro hatte, bietet Dell den
Precision M6300 in unserer Testkonfiguration zur Zeit (Mitte November 2007) mit
ca. 1845,- Euro zuzügl. Versand an. Und das mit fast identischen Hauptmerkmalen (Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte, Display, Schnittstellenausstattung).
Da lohnt sich doch der genauere Vergleich der beiden Tests...