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KURZTEST Dell Vostro V3555
Dell Vostro mit Llano APU
von AndreasK am Sa, 24.09.2011



Das Dell Vostro V3555 gehört in die Linie der bisher getesteten A-APU-Laptops – und ist daher im Grunde nichts Neues. Trotzdem überzeugte es die notebookjournal.de-Redaktion. Warum, wird der Test zeigen.


Weder bei der CPU, noch beim Rest des Dell Vostro V3555 handelt es sich um etwas völlig neues, sondern um die Kombination bereits bekannter Komponenten. Das Gehäuse ist mit dem des Vostro V3550 identisch und bei der APU handelt es sich um dieselbe wie die unseres ersten Testmodells mit der neuen AMD-APU der A-Serie, nämlich dem Lenovo ThinkPad E 525 (NZ62KGE).


Wir erinnern uns: Die im Juni von AMD vorgestellte neue Notebook-APU-Generation mit der Bezeichnung "AMD Fusion A" stellt - solange Bulldozer noch auf sich warten lässt - die direkte Konkurrenz zur neuen Generation der Intel Core i-Prozessoren dar. Wie bei diesen handelt es sich bei den AMD APUs um eine Fusion von Rechen- und Grafik-Einheit. Wie Intels aktuelle Core-i-Prozessoren wurden nun auch die neuen AMD-APUs im 32-nm-Prozess gefertigt und sind somit energieeffizienter als die älteren 45-nm-Prozessoren - was für den Notebookbereich natürlich ideal ist.


Bei unserem Testmodell handelt es sich um ein Modell mit einer A8-3500M APU. Diese APU besitzt 4 Kerne mit Turbo-Core-Technik und einer TDP von 35 Watt. Mit dem Turbo-Core hat es folgendes auf sich: Der eigentliche Takt der Kerne beträgt 1,5 Ghz, bei Bedarf übertaktet die APU einen Kern automatisch auf 2,4 GHz. Als Grafik-Einheit ist die bislang für den APU-Notebookbereich leistungsfähigste GPU verbaut, nämlich eine HD 6620G. Trotzdem sollte man nicht zu viel von dieser Grafiklösung erwarten. Die HD 6620G ist nicht geeignet, um die neusten Spiele zu spielen, dafür jedoch eine ordentliche Multimedia-Grafik. Um es kurz zu machen, in der höchsten Detail-Einstellung von World in Conflict erreicht das Dell Vostro V3555 gerade mal 14 Bilder in der Sekunde – ein Wert der experimentellen Stummfilmphase. Die Aquamark-Auswertung kann sich für einen Office-Laptop dieser Preisklasse mit über 84.000 Punkten sehen lassen – ebenfalls die Bewertung des gesamten Systems durch den Performance-Test mit 863,2 Punkten.


Im Mai testete notebookjournal.de den Dell Vostro 3550 N355012 mit Intel i5 CPU, nun, nachdem AMD die neuen A-APUs auf den Markt gebracht hat, findet der neue Dell Vostro 3555 den Weg auf unsere Testbank.


Am Gehäuse hat sich nichts verändert - die Ausstattung unseres Testmodells ist jedoch weniger üppig (der Prozessor ist schwächer und eine dedizierte Grafiklösung fehlt), dafür ist das Gerät günstiger. Auf Windows 7 Professional 64 Bit (SP 1) wurde jedoch nicht verzichtet. Dank mattem Display, robustem Gehäuse und gutem Preis/Leistungs-Verhältnis wie wir sehen werden ein rundum gelungener Office-Laptop. Sogar eine beleuchtete Tastatur muss der Nutzer nicht missen.

Datenblatt Dell Vostro 3555:

- AMD APU A8-3500M mit integrierter Grafik (HD6620)
- 15,6 Zoll Display (Non-Glare; HD-Ready; 1366 x 768 Pixel)
- 6 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 750 GB Festplatte (7.200 U/min.)
- WLAN (b / g / n); Ethernet (1.000 MBit/s);
- Bluetooth 3.0; ExpressCard; Fingerprint
- 2x USB 2.0; 2x USB 3.0; eSATA; HDMI; VGA; Kartenleser; Audio Out
- Windows 7 Professional 64 Bit (SP 1)
- Akku: 90 Wh


Für Leser, die den Test des Brudermodells Dell Vostro 3550 nicht gelesen haben, werfen wir nocheinmal einen kurzen Blick auf das Gehäuse. Als erstes fiel uns auf, dass viel Metall verbaut wurde. Wenn man an den Lüftungsschlitzen an der Seite etwas zu heftig entlang fährt, merkt man gleich, dass man es hier mit etwas anderem als Kunststoff zu tun hat. Doch der Display-Deckel wirkt etwas "blechern", seine Verwindusgsteifgkeit lässt zu wünschen übrig, obwohl die Scharniere einen stabilen Eindruck machen, da sie aus massivem Metall sind. Eine Eigenart von Dell-Laptops kommt auch hier zum Zuge: Nämlich die etwas nach vorne versetzten Scharniere. Aufgrund dieser Technik kann man den Deckel nicht - wie z.B. bei einigen ThinkPad-Modellen - um 180° nach hinten klappen, sondern nur um maximal 140°. Die Tastatur bietet als interessantes Feature eine Beleuchtungsfunktion. Da sie jedoch im heute üblichen Isolation-Design verbaut wurde und also der Hub kurz ist und sie zudem bei stärkerer Belastung in der Mitte nachgibt, ist sie für Vielschreiber eher nicht die erste Wahl. Die Anschlussmöglichkeiten sind reichlich, darunter auch USB 3.0, HDMI und eSATA.

Aktuelle Angebote (24.09.2011):

Dell Vostro 3555 (Dell.de Online-Shop) - ab 449 Euro
Dell Vostro 3555 4 GB RAM (cyberport.de) - 599 Euro




 


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Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Dell Vostro V3555
gut
Test vom 24.09.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

mattes Display
USB 3.0
beleuchtete Tastatur
Akkulaufzeit könnte besser sein
Luminanz



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