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TEST Dell Inspiron Mini 12
Netbook-Angriff auf Macbook Air
von jseb am Fr, 21.11.2008



Teures Netbook oder günstiges Subnotebook
Dell greift die Zukunft voraus und baut einen Intel Atom-Prozessor in ein flaches 12-Zoll Gehäuse. Rufen die Kunden wirklich nach „Netbooks“ mit 12-Zoll TFT und großen Eingabemöglichkeiten?
Flaches Chassis
Bild: Notebookjournal D/C
Dell Inspiron Mini 12: die flache Optik kann die Redaktion überzeugen

In der Redaktion kommt das flache aber breite Gehäuse des Mini 1210 gut an. Die Tage eines dicken Asus Eee-PC scheinen gezählt. Auch vergleichsweise schlanke Minis wie das Samsung NC10 taugen nur bedingt für den stilvollen Auftritt auf der Glamour-Pressekonferenz.

Dell hat die Rufe nach einem schicken Slim-Netbook mit anständig großer Sichtfläche ernst genommen. Das Dell Inspiron Mini 1210 ist höchstens 28 Millimetern hoch und wiegt 1300 Gramm. Also soviel wie ein MSI Wind U100 in 10-Zoll.

Das Leichtgewicht gibt es in der Basiskonfiguration ab 530 Euro. Mit integriertem UMTS-Modul und starkem Akku kommen noch einmal zirka 100 Euro hinzu. Aus Subnotebook-Sicht ein sehr attraktiver Preis. Aus dem Netbook-Blickwinkel ein überteuerter Mini.

Ausstattung Dell Inspiron Mini 12:
- Atom Z530 Silverthorne (1,6 GHz)
- 1 GByte DDR2-RAM
- Intel GMA 500 Grafik
- 80 GByte Samsung-Festplatte
- 12-Zoll LED-Display (WXGA, 1280x800)
- Bluetooth, WLAN, USB, VGA, Webcam
- UMTS-Modul (optional)
- Windows Vista Basic

Innovationen fallen beim Betrachten des Datenblattes nicht auf. Abgesehen von der WSXGA-Auflösung (1280x800), 80 GByte Festplatte (1.8 Zoll) und dem Netbook untypischen Windows Vista Home Basic bleibt die Hardware unspannend. Interessanter empfanden die Tester das verbaute Dell UMTS-Modul. Ansonsten las sich die Ausstattung des Mini 9 ähnlich.

Ausstattung Dell Inspiron Mini 9:
- Intel Atom N270 (1,6 GHz)
- 1 GByte DDR2-RAM
- Intel GMA 950 Grafik
- 16 GByte SSD-Festplatte
- 8,9-Zoll LED-Display (WSVGA, 1024x600)
- Bluetooth, WLAN, USB, VGA
- Windows XP Home

Deckel geschlossen
Bild: Notebookjournal D/C
Dell Inspiron Mini 12: Optisch dem kleinen Bruder Inspiron Mini sehr ähnlich


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Kommentare zum Artikel ( 3 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Netbook-Angriff auf Macbook Air
von Freddy K am Mi, 26.11.2008 16:34 Uhr

Der Wettstreit zwischen matt und spieglend scheint entschieden
zu sein, seitdem Apple nur noch glare Panels verbaut. Die
anti-glare Beschichtungen haben auch ihre Nachteile,
insbesondere das Displaygrieseln. Rückt man näher an den
Bildschirm erscheinen selbst homogene Flächen verschiedenfarbig
und verschmiert. Im Schatten ist man also mit Glare Panel
besser bedient...
AW: Netbook-Angriff auf Macbook Air
von Fin am Sa, 22.11.2008 01:10 Uhr

Lüfterlos gefällt mir sehr gut. Dell, bitte - macht die
Spiegelflächen (schwachsinniger Modetrend) weg - baut ein
ordentliches (mattes!!) Display ein - verbaut einen
vernünftigen Akku (mind 4800mAh) - liefert XP statt Vista (auf
einem Atom!!) aus. Dann wird das Ding der Burner ;)
AW: Netbook-Angriff auf Macbook Air
von winkelman am Fr, 21.11.2008 20:03 Uhr

Schade, dass Dell sowenig Wert auf das Display und die mobilen
Eigenschaften legt. Gutes Grundkonzept mit Schwächen die in
dieser Notebookklasse eigentlich durch Stärken ausgefüllt sein
müssten. Bei der Display-Auflösung 1280x800 muss es übrigens
WXGA und nicht WSXGA heißen.

Kategorie:
Netbooks

Testergebnis
Netbooks
Dell Inspiron Mini 12
gut
Test vom 21.11.2008


Bonus: UMTS-Modul
Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Gewicht
Abwärme
Geräuschlos
UMTS-Modul
Große Tastatur
Leistung unter Vista
Laufzeit (Standard-Akku)
Helligkeit der Anzeige



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Hersteller-Preis
529 €

Service Hotline
069 9792 7200 (Euro 0,04/Min)

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Homepage
Websupport

Voraussichtliches Erscheinungsdatum
November 2008