Für wen eignet sich das Dell Inspiron Mini 12? Im Prinzip für sehr, sehr viele Anwender. Alle, die
nicht viel Rechenpower benötigen und bei Mini-Notebooks wegen der kleinen Anzeige und Eingabe zurückschreckten, gibt es jetzt eine echte Alternative.
Die Mischung aus Klavierlack und mattierten Oberflächen lässt den Dell Inspiron Mini 12 rein optisch in einem
Business-Look auftreten. Die Nachteile des
spiegelnden Displays und die Fingerabdruck-Falle sind jedoch nicht zu übersehen.
Auch wenn die
Laufzeit von lediglich
195 Minuten brauchbar ist und durch ein Akku-Update seitens Dell bald aufgewertet wird: die Mobilität leidet unter der vglw.
geringen Ausleuchtung und dem nicht entspiegelten WXGA Display. Zudem verweigert das
UMTS-Modul (Im Test mit Vodafone-Netz) nach dem Standby die Arbeit. Erst ein Neustart hilft.
Die
Atom-Leistung konnte uns in Verbindung mit Windows Vista nicht überzeugen. Die ohnehin vglw. niedrige Leistung eines Intel Atom-Prozessors wird durch das ressourcenhungrige Betriebssystem verringert. Die 1.8-Zoll Samsung Festplatte kann mit den üblichen 2,5-Zoll HDDs in anderen Netbooks nicht mithalten.
Im guten Licht steht die lüfterlose Ausführung des Systems –
perfekt für den Besuch in der Bibliothek.
Im Großen und Ganzen ein
preiswertes Subnotebook, das den Ansprüchen von großen Händen und Augen gerecht wird. Wer Websites endlich in
1280x800 (WXGA) betrachten möchte und auf supersilent steht, der könnte sich für das Inspiron Mini 12 begeistern. Wer Leistung sucht sollte die Hände davon lassen.
Auf Seiten der Netbooks gibt es keine Alternativen wenn 12“ Zoll bei geringem Preis Bedingung ist. Wer von 12-Zoll abrücken kann findet viele gute Alternativen in der Top10 Netbooks.
Seit fast einem Jahr gibt es Netbooks, Notebookjournal hat sie alle im Test. Unsere
Top10 Mini-Notebooks & Netbooks zeigt alle Alternativen.