Mit dem XPS One 24 bringt Dell kein Gaming-Notebook mit 24-Stunden Akkulaufzeit, sondern ein High-Definition
All-in-One System. Wie es Apple-Fans bereits vom iMac kennen, werden Desktop-Prozessor und mobile Grafikeinheit in das Display-Gehäuse verbaut. Somit spart der Nutzer nicht nur Platz auf oder unter dem Schreibtisch. Er erhält auch ein
halbwegs transportables Multimedia-System, welches vielseitig angewendet werden kann.
Ausstattung:
- Intel Core-2-Duo E7200 (2,53 GHz)
- 2 GByte DDR2-Arbeitsspeicher
- 320 GByte SATA-Festplatte (7200 rpm)
- nVidia GeForce 9600M GT (512MB VRAM)
- 24-Zoll WUXGA Display (1920x1200 Pixel)
- DVD, USB, Firewire, WLAN Draft-N, TV-Tuner
- Windows Vista Home Premium
- Preis: ab 1.749 Euro
Das Gerät macht in der Redaktion einen hochwertigen Eindruck. Die komplett
verglaste Front sowie der gläserne Stand-Fuß fügen sich in ein sonst
schwarzes Design. Die Rückseite ist grau.
Für einen futuristischen Hauch sorgen die tiefenversetzten
JBL-Lautsprecher, welche links und rechts vom Display-System angebracht sind. Abgerundet wird der Look durch eine
grau-glänzende Rückseite, welche Spitz zuläuft und somit das Dell XPS One 24 seitlich schlank wirken lässt.
Im Gegensatz zu Apple verwöhnt uns der texanische Hersteller mit einer Vielzahl von Anschlussmöglichkeiten. Während auf der rechten Seite ein
Slot-In Laufwerk verbaut wurde, können wir über die linke Seite schnell auf Kartenleser, 2x USB,
Firewire sowie Audio-Schnittstellen zurückgreifen. Zusätzlich befinden sich an dieser Position Netzschalter und die Status-LED für Festplatten-Aktivität.
Eine Anschluss-Leiste auf der Rückseite des 24-Zöllers bietet einen 6-Pin Firewire-Slot sowie vier weitere USB-Ports. Weiterhin ermöglicht uns Dell Zugriff auf einen
TV-Antennen-Anschluss,
SPDIF, Ethernet sowie auf RCA-Buchse, S-Video und IR-Blaster über einen
externen Port-Replikator. Letzteres kann dazu verwendet werden, um Kanäle einfach über eine externe Set-Top-Box zu steuern.
Der Lieferumfang des Dell XPS One 24 beinhaltet neben dem All-in-One System passend
drahtlose Eingabegeräte. Während uns die optische Maus weniger beeindruck, kann die Multimedia-Tastatur überzeugen. Im
Notebook-Look sorgen ein guter Druckpunkt und optimaler Hub des Keyboards für ein angenehmes Schreibgefühl. Einziger Nachteil – die Tasten unseres Testmodells
klackern deutlich laut.
Dafür finden wir Gefallen an den
Soft-Touch Mediatasten der Tastatur. Unter den bekannten Start-Stopp-Pause Funktionen befindet sich ein zusätzliches Touchpad, welches durch eine angeraute Oberfläche präzise und schnell in der Bedienung ist.