Dialogue Flybook A33i: Nicht viel größer als eine DVD-Hülle.
Das Dialogue Flybook A33i wirkt mit seinen winzigen Abmessungen von 23,7 x 3,3 x 15,7 Zentimetern geradezu schnuckelig klein. Auch auf der Waage präsentiert sich das Flybook A33i mit gerade einmal 1,2 Kilogramm als echtes Fliegengewicht. Packt man allerdings sämtliches Zubehör und den optional erhältlichen externen DVD-Brenner von Lacie mit in den Aktenkoffer, kommen doch immerhin fast 2,4 Kilogramm zusammen. Während der LCD-Deckel und die Unterschale des Chassis in einem hoch glänzenden dunkelroten Metallic-Lack erstrahlen, präsentieren sich der LCD-Innenrahmen und die Oberschale in klassischem Silber.
Dialogue Flybook A33i: Ohne mechanischen Deckelverschluss.
Der kleine LCD-Deckel kommt gänzlich ohne Verriegelungsmechanismus aus und wird nur durch zwei kräftige Magneten im oberen LCD-Innenrahmen geschlossen gehalten. Als Gegenpole fungieren zwei weitere Magneten im Akku, die sich auf der silberfarbenen Batterieseite links und rechts des Gummistoppers befinden und so ein sicheres Schließen des LCD-Deckels garantieren. Vorsicht ist beim Verstauen des Dialogue Flybook A33i in den immer zu engen Aktenkoffern angeraten. Bereits sachter Fingerdruck auf den Deckel provoziert starke Bildstörungen am Display. Daher sollte im Aktenkoffer nichts Hartes auf den Deckel drücken können.
Dialogue Flybook A33i: Mit batterielosem Eingabestift.
Eine Besonderheit bietet das Dialogue Flybook A33i in Form des um 180 Grad drehbaren und um 90 Grad klappbaren Touchscreen-LCD-Displays. Das Display lässt sich so wie bei einem Convertible-Tablet-PC über der Tastatur abklappen und fungiert dann als Druck sensitives Touchpanel, das dann mit dem an der rechten Seite in einem Einschubschacht verstauten Eingabestift bequem zu bedienen ist. Der Batterie-lose Eingabestift dient dann entweder als kommoder Mausersatz für die Navigation auf dem Windows-Desktop oder als normales Schreibgerät zum schnellen Aufschreiben wichtiger Notizen, die dann via der vorinstallierten Handschriftenerkennungssoftware Evernote
Dialogue Flybook A33i: Mit PenMount LPC Touchpanel.
ritePen in Windowsapplikationen wie WordPad oder dem Editor erfasst werden können. Erstaunlich: Auch etwas krakelige Handschrift und schnell hingeschmierte Wörter und Sätze erkennt das Dialogue Flybook A33i recht sicher. Leider ist die vorinstallierte Version v2.0.21 von ritePen vom Handschriften-Spezialist Evernote, der unter anderem auch bei der Entwicklung der Schrifterkennung für Apple's Newton beteiligt war, nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit. Mittlerweile gibt es das multilinguale Handschriften-Utility in Version 2.5 für rund 30 US-Dollar direkt vom Hersteller.
Winzig, winzig: Das Dialogue Flybook A33i kann schon von den Geräteabmessungen her kein üppig dimensioniertes Schreibgerät integrieren. Wenig verwunderlich also, dass die
Dialogue Flybook A33i: Mit kleiner QWERTZ-Tastatur.
Tastatur des Dialogue Flybook A33i „nur“ 80-Einzeltasten anzubieten hat. Zudem stehen die einzelnen Tasten sehr eng beieinander, was gerade für große Männerhände nur mit einer recht verkrampften Schreibhaltung zu bewältigen ist. Die Tastengröße (effektiv nutzbare Fläche (Breite) der Tastenköpfe) variiert dabei zwischen 1,2 für die Buchstaben- und 1,0 Zentimetern für die Umlaut- und Funktionstasten. Vorbildlich: Das Tastaturlayout ist narrensicher. Dank vollkommen klassischem Tastaturdesign schleichen sich trotz der geringen Abmessungen kaum Tippfehler ein. Haptisch bietet die Tastatur des Dialogue Flybook A33i durchaus kommoden Schreibkomfort, das Tastengeräusch ist klassenüblich. Mechanisch gibt es ebenfalls nichts zu beanstanden: Die Tastenköpfe sitzen fest auf der Unterkonstruktion und wackeln wenig.
Ein Touchpad zur bequemen Mausnavigation bietet das Dialogue Flybook A33i nicht. Dafür integriert das Dialogue Flybook A33i oben rechts auf der Geräteoberschale einen Trackpoint-Stick zur Navigation des Mauszeigers. Der kleine Stick ist dank einer kleinen Gehäusemulde gut zu ertasten und reagiert für einen Vertreter der Pointing-Sticks erstaunlich agil und präzise. Klasse: Dialogue hat dem Flybook A33i nicht nur wie üblich ein Paar Trackpoint-Tasten spendiert, sondern stattet das Notebook gleich mit zwei Sticktasten-Paaren aus. Ein Tastenpaar findet sich vor dem Display links oben auf der Geräteoberschale und ein weiteres Paar oben rechts, direkt beim Tackpoint-Stick. Nimmt man das Dialogue Flybook A33i beidhändig auf den Schoß, können somit recht kommod mit der linken Hand die Trackpoint-Tasten bedient werden, während mit der rechten Hand der Trackpoint-Stick selbst bewegt werden kann. Das Betätigungsgeräusch der kleinen Trackpoint-Tasten ist dabei als eher leise einzuordnen. Dieses Design lässt aber noch eine weitere unkonventionelle
Dialogue Flybook A33i: Noch zwei weitere Trackpoint-Tasten links oben.
Bedienung zu. Am besten lässt sich das Flybook nämlich seltsamerweise bedienen, wenn man es in beide Hände nimmt und gar nicht erst irgendwo auflegt. Die Handflächen halten das Gerät im Bereich vor dem Display und die Daumen liegen so dergestalt auf der Oberschale, dass sie eine ganz natürliche Bedienung von Trackpoint-Stick mit dem rechten Daumen und Trackpoint-Tasten mit dem linken Daumen ermöglichen. Damit realisiert man eine sehr natürliche, intuitive Bedienung, die mehr als einen PDA oder an ein Handy denn an ein Notebook erinnert. Uns gefiel diese Eingabevariante jedenfalls deutlich besser als die in die Vorderkante des Notebooks integrierten Trackpoint-Tasten des Samsung X1.
Zusammengefasst: Das nagellackrote Dialogue Flybook A33i betört mit schnuckelig wirkenden Abmessungen im DIN-A5-Format und passt praktisch in jede frauliche Handtasche, die ihren Namen verdient. Das Display lässt sich auch als Touchpanel nutzen. Trotz winziger Tastatur-Abmessungen gerät Tipparbeit dank klassischem Tastaturlayout nicht über Gebühr zur Qual. Natürlich wird ein bequem zu bedienendes Touchpad so manchem Anwender fehlen. Dafür bietet das Dialogue Flybook A33i aber einen passablen Trackpoint-Stick und gleich zwei Pointstick-Tastenpaare an. Auf Grund Formfaktor und Farbe ein Geheimtipp für den weiblichen Vamp in der Geschäftswelt.
Transmeta-CPU Crusoe TM-5800 mit geringer Systemleistung
Obwohl Prozessoren von Transmeta hierzulande etwas weniger bekannt sein dürften als die übermächtige Konkurrenz von AMD und Intel, gab es in der Vergangenheit immer wieder einige Notebookmarken, die auch Geräte mit Crusoe-CPU präsentierten. Sehr bekannte Markenvertreter mit Crusoe-Prozessor an Bord waren das Sony Vaio PCG-C1 MHP/MGP und das Toshiba Libretto L5, letzeres allerdings nur auf dem japanischen Markt. Mittlerweile setzen praktisch alle großen Notebookmarken in der Klasse der Ultraportables wieder auf Kernkomponenten von AMD oder Intel. Allerdings tummeln sich CPUs von Transmeta auch weiterhin in so manchem PDA und mittlerweile auch dem einen oder anderem Handy. Hauptvorteil des Crusoe TM-5800: Ein geringer Stromverbrauch und ein günstiger TDP-Wert (Thermal Design Power) von gerade einmal 6,5 Watt. Das ermöglicht
Transmeta Crusoe: Transmeta LongRun Power Management.
recht kompakte Mainboard-Layouts und die Integration des Crusoes in Geräte mit kleinen und kleinsten Gehäuseabmessungen mit geringer Luftzirkulation. Nachteil: Die Leistung des Crusoe TM-5800 entspricht in etwa der eines 100 MHz niedriger getakteten Pentium-III-Prozessors. Im Dialogue Flybook A33i kommt ein Crusoe TM-5800 mit einer Taktfrequenz von 1 GHz und einem Second-Level-Cache von 512 KByte zum Einsatz. Die CPU-Leistung reicht somit für übliche Office-Applikationen zwar aus, Ressourcenfressende Hintergrundapplikationen wie beispielsweise ein im Hintergrund laufender Virenscanner drücken die Systemleistung des Dialogue Flybook A33i aber empfindlich in den Keller.
Als Hauptspeicher integriert das Dialogue Flybook A33i im einzigen RAM-Slot an der Geräteunterseite einen DDR-333-Speicherriegel (PC2700) mit einer Kapazität von 512 MByte. Der RAM-Slot ist zwar leicht zugänglich unter einem Wartungsdeckel verborgen, der maximal mögliche Hauptspeicherausbau von 512 MByte ist aber somit mit dem bereits ab Werk verbauten 512er Riegel schon erreicht. Die Hautspeicherausstattung mit 512-MByte-RAM ist heute aktuell
sicher nicht mehr als üppig zu bezeichnen, sollte aber für die mit dem Dialogue Flybook A33i möglichen und üblichen Büroarbeiten noch locker ausreichen. Beim kurzen Praxistest mit OpenOffice 2.0.1 war jedenfalls kein über das übliche Maß hinausgehendes Festplatten-Swapping, also das zeitintensive Zwischenspeichern von Daten auf der Festplatte statt im überfüllten RAM, festzustellen. Sowohl das Bearbeiten von Word- als auch Excel-Dokumenten machte mit dem Dialogue Flybook A33i keinerlei Schwierigkeiten. Allerdings konnte das Dialogue Flybook A33i beim Business Winstone 2004 1.0.1 und MCC Winstone 2004 1.0.1 nicht punkten. Der Business-Winstone-Test brach immer wieder ab und erschwerte uns so die Messung und auch beim MCC-Benchmark konnten wir mit 5,9 Punkten nur einen sehr niedrigen Wert verbuchen.
Auch bei der Grafiklösung präsentiert sich das Dialogue Flybook A33i alles andere als auf der Höhe der Zeit. Eine bereits etwas angestaubte und in die Jahre gekommene ATI Mobility Radeon M6 soll den Pixeldaten im Flybook A33i Beine machen. Dies gelingt der M6-Grafik aber nur bedingt. Die M6 liefert eine Grafikleistung, die für heute übliche, einfache Büro- und Multimediaanwendungen zwar noch ausreichen dürfte, für Spiele und anspruchsvollere Foto-, Flash- und
Videoarbeiten heißt die Devise aber eindeutig: „Finger weg!“ Im 3DMark03 erreichte das Dialogue Flybook A33i gerade einmal 7 (!) Punkte. Auch im 3DMark2000 (!) waren es mit 1155 Punkten in 3D-Einstellung „Ausgewogen“ (Treiber) nicht recht viel mehr. Zum Ansehen von DVD-Filmen unterwegs auf Reisen sollte die Grafikleistung aber bei Verwendung eines optionalen flotten DVD-Laufwerkes ausreichen. Im Praxistest wurde der DVD-Videotitel Der Herr der Ringe – Die zwei Türme mit dem Roxio DVDMax Player 2.0 weitestgehend ruckelfrei wiedergegeben. Allerdings waren einige wenige Male ganz kurze Bildruckler festzustellen. Beim Ansehen kurzer WMV-Videotrailer (Bitrate 768 kBit/s, 640 x 480 Pixel), die lokal von der HDD geladen wurden, waren aber weder im Fenster- noch im Vollbildschirmmodus Bildruckler festzustellen. Kurzum: Von der Grafikleistung des Dialogue Flybook A33i darf der Anwender nicht zu viel erwarten, für Standard-2D-Anwendungen reicht es aber.
Als Massenspeicher ist beim Dialogue Flybook A33i eine winzige 1,8-zöllige Minifestplatte vom Typ MK-4025GAS von Toshiba an Bord. Nominell verfügt die MK-4025GAS somit über eine Bruttokapazität von 40 GByte. Die HDD des Flybook A33i ist ab Werk in drei Partitionen aufgeteilt: Eine rund 20 GByte große Systempartition (C:), eine weitere Partition (D:) mit knapp 16 GByte und eine unsichtbare Recovery-Partition mit rund 2 GByte. Nach dem Einschalten des Dialogue Flybook A33i kann der Anwender durch Drücken der Funktionstaste F9 schnell und unkompliziert eine Neuinstallation der Systempartition starten. Bei den Datentransfertests liefert die MK-4025GAS im Mittel rund 3,2
Dialogue Flybook A33i: An der rechten Seite ist der Eingabestift versteckt.
MByte/s und rangiert damit im unteren Leistungsdrittel dieser Notebookklasse. Ein optisches Laufwerk als weiteren Massenspeicher integriert das winzige Dialogue Flybook A33i leider nicht. Der Anwender muss demnach nach einem optionalen externen USB-Laufwerk oder -Brenner Ausschau halten. Bei unserem Testgerät war ein externer 8facher USB-DVD-Brenner von Lacie dabei, den ein Endkunde aber separat bestellen und – natürlich – bezahlen müsste. Auf dem externen Gehäuse prangt ein repräsentativer Flybook-Schriftzug und unter der Haube verrichtete ein ND-6650A von NEC seinen Dienst. Allerdings fanden wir konkret dieses Laufwerk bei einer kurzen Internetrecherche in den auf der Flybook-Webseite als Händler genannten deutschsprachigen Shops nicht. Der Preis für das Lacie-Laufwerk dürfte sich aber zwischen 150 und 200 Euro bewegen. Beim Transfertest zum Dialogue Flybook A33i erreichte der ND-6650A mit einem 8,5 GByte großen gepressten Original-Medium (Double-Layer-DVD) eine mittlere Datentransferleistung von knapp 3 MByte/s, bei einem selbst gebrannten DVD+R-Medium (TDK, MID: CMC MAG E01) waren es immerhin rund 4 MByte/s.
Die Prüfung des Lüfter- und Temperaturverhaltens wurde bei einer Umgebungslufttemperatur von 21,5 Grad vorgenommen. Im Leerlauf unter dem Windows-Desktop bleibt der Lüfter des Dialogue Flybook A33i in unserem Test komplett aus. Auch beim Abspielen von Video-Trailern und Anhören von Musik-CDs
Dialogue Flybook A33i: Einen DVD-Brenner gibt es nur optional.
über den externen USB-DVD-Brenner ist vom kleinen Drehflügler nichts zu vernehmen. Dies ändert sich aber schlagartig, als wir einige großvolumige HDD-Kopiervorgänge starten. Auch bei den grafikintensiven 3D-Tests ist der kleine Lüfter sehr deutlich zu vernehmen. Das Lüftergeräusch beurteilen die Testredakteure als hochfrequent und als bei üblichem Tageslärmpegel deutlich zu hören. Als akustische Dauerberieselung unter Volllast empfiehlt sich das Lüftergeräusch des Dialogue Flybook A33i für empfindliche Ohren also nicht. Aber zum Glück verstummt der laute Lüfter fast augenblicklich mit dem Ende der temporären Vollleistung. Bei der Temperaturentwicklung stellen wir sowohl bei den Benchmarktests als auch im Praxisbetrieb eine geringe Erwärmung der Geräteoberschale fest. An der Geräteunterseite erwärmt sich das Dialogue Flybook A33i je nach Leistungsabfrage durch den Anwender durchschnittlich bis stark. Insbesondere der Bereich um die Festplatte und um den RAM-Slot können gefühlt recht warm werden. Richtig heiß wurde das Dialogue Flybook A33i aber in unseren Tests auch an der Geräteunterseite nicht.
Mager fällt beim Dialogue Flybook A33i das Kapitel Akkuleistung aus. Ab Werk kommt das Dialogue Flybook A33i
Dialogue Flybook A33i: Kleiner Akku mit Magneten für den Deckel.
mit einem schmalen Lithium-Ionen-Akku daher, der eine nicht gerade üppige Kapazität von 2.200 mAh bietet. Trotz des grundsätzlich eher geringen Stromverbrauches des Flybook A33i gehen dem mobilen Winzling damit im Akkutest nach nur 1 Stunde und 19 Minuten die Lichter respektive das LCD aus. Als wirklich mobil ist eine solche Akkulaufzeit sicherlich nicht zu bezeichnen. Der reiselustige Geschäftsmann sollte sich also mindestens einen, besser gleich zwei der je rund 120 Euro teuren Mini-Akkus zulegen, wenn er auch auf Reisen mindestens einen halben Tag lang mit dem Dialogue Flybook A33i arbeiten will. Wirklich befriedigend erscheint eine solche Lösung aber nicht – vor allem nicht für ein schickes Subnotebook, das man immer am Mann oder an der Frau haben will. Neben dem zusätzlichen Gewicht von 182 Gramm pro Akku belastet auch der daraus resultierende Preis von deutlich über 2.000 Euro, den man dann für den mobilen Notebookzwerg auf die Ladentheke blättern darf, die Leidensfähigkeit des Anwenders.
Vielseitiges 8,9-Zoll-Touchpanel und starke Kommunikationsausstattung
Über die Verwendung des 8,9-Zoll-Displays des Dialogue Flybook A33i als drucksensitives Touchpanel haben wir bereits geschrieben. Aber natürlich muss das kleine Notebook-LCD auch als ganz normaler Bildschirm für übliche
Dialogue Flybook A33i: Die Helligkeit des Touchpanels dürfte gerne höher sein.
Büroarbeiten dienen. Bauartbedingt ist die Bildschirmfläche zum Navigieren und zum Bearbeiten von Tabellenkalkulations- und Textdokumenten auf dem 8,9-Zöller recht beengt. Immerhin bietet das LCD des Dialogue Flybook A33i aber eine Auflösung von 1.024 x 600 Bildpunkten. Das WSVGA-Display bietet damit zwar nicht ganz ein 16:9-Format, störende Bildränder gab es aber beim Ansehen des DVD-Spielfilms Der Herr der Ringe – Die zwei Türme nicht zu bemängeln. Beim Versuch das zum Lieferumfang des externen USB-Brenners von Lacie gehörende Programm Roxio Player (Bestandteil der Roxio Easy Media Creator Basic DVD Edition) zu starten, quittierte der DVD-Player aber den Programmstart mit dem Hinweis, dass die Bildschirmauflösung mindestens 1.024 x 768 Bildpunkte betragen müsse. Das ist zwar in den Anzeigeeinstellungen problemlos möglich, allerdings wird den einen oder anderen Anwender dann der „virtuelle Desktop“ etwas irritieren. Lacie packt dem DVD-Brenner aber zum Glück auch noch den Roxio DVDMax Player 2.0 ein, damit ist dann problemloser Videogenuss auch in nativer LCD-Auflösung möglich.
Im Messlabor präsentiert das Mini-LCD des Dialogue Flybook A33i für ein Touchpanel-Display dieser Größe durchwegs recht gute Werte. Die Grundhelligkeit des 8,9“-LCDs ist zwar mit 126 cd/m² im Akku- und 129,9 cd/m² im Netzbetrieb nicht berauschend hoch, liegt aber dennoch über den Werten so manches größeren (!) Klassenkameraden, was für einen solchen Winzling eine ordentliche Leistung darstellt. Allerdings dürfte die maximale Displayhelligkeit für kommoden
Dialogue Flybook A33i: Vielseitiger 8,9"-LCD mit Touchscreen-Mehrwert.
Ablesekomfort im Freien mit direkter Sonneneinstrahlung beim Dialogue Flybook A33i gerne noch etwas höher ausfallen. Die Displayoberfläche des Touchpanel-LCDs spiegelt zwar nicht ganz so vehement wie bei klassischen „Spiegeldisplays“, eine deutliche Neigung zur Abbildung von starken Lichtquellen im Rücken des Anwenders bleibt aber auch beim etwas matteren Flybook-Display nicht aus. Die Grundausleuchtung unseres Testgerätes hinterlässt sowohl messtechnisch als auch subjektiv einen ganz ordentlichen Eindruck. Im Messlabor ermitteln wir im Netzbetrieb zwischen dem mittleren linken Bildsegment (114,8 cd/m²) und der Displaymitte (144,7 cd/m²) eine prozentuale Helligkeitsabweichung von rund 26 Prozent, im Akkubetrieb sind es zwischen beiden Messsegmenten etwas geringere rund 25 Prozent. Subjektiv wirkt das Flybook-Display unseres Testgerätes bei hellem Bildhintergrund recht homogen ausgeleuchtet. Lediglich bei sehr dunklem oder schwarzem Bildhintergrund schlägt die Hintergrundbeleuchtung deutlich sichtbar durch. Bei der Begutachtung der Referenzfotos gefällt das LCD des Dialogue Flybook A33i mit satten, aber natürlichen Farben und einer klassenüblichen Blickwinkelabhängigkeit. Alles in allem ein kommodes Notebookdisplay mit Touchpanel-Mehrwert.
Die Paradedisziplin des Dialogue Flybook A33i ist ohne Zweifel die Kommunikation mit seiner Umwelt. Es ist schon erstaunlich, was das kleine Flybook in Punkto drahtloser Verbindungsaufnahme zu bieten hat. Das integrierte Wireless-LAN-Modul bietet zwar „nur“ den 802.11-b-Standard (11 MBit/s) für den Internet-Zugang im Kaffee, der Hotel-Lobby oder dem Flughafen, dafür gibt es neben
Dialogue Flybook A33i: Hat praktisch alle Schnittstellen an der Rückseite.
integrierter Bluetooth-Unterstützung (Bluetooth 1.1) zur zeitgemäßen kabellosen Kommunikation mit multimedialen Peripheriegeräten wie PDAs, Handys und Headsets auch gleich noch ein integriertes GSM-Handy im Dialogue Flybook A33i. In der Systemsteuerung identifiziert sich das Tri-Band-Handy mit der Möglichkeit für GPRS-Datenübertragung, Telefax, Telefonie und Internet als Siemens MC45 GPRS. Gesteuert werden alle diese Telefonfunktionen über die Software mobile Phone Tools von BVRP Software im Stile eines visualisierten Handys. Zuerst muss der Anwender allerdings eine funktionsfähige und handelsübliche SIM-Karte (GPRS oder CDMA) in den SIM-Karten-Slot an der linken Geräteseite einstecken. Danach kann der Anwender in der Allgemeinen Konfiguration des Telefon-Menüs alle notwendigen Parameter für Telefax, Kommunikation, Standort, E-Mail, Telefon und Internet eingeben. Danach steht dem Telefonvergnügen nichts mehr im Wege. Laut Dialogue soll sich das Flybook A33i mit optional erhältlicher GPS-Antenne und einer passenden Navigationssoftware auch als vollfunktionsfähiges Navigationssystem nutzen lassen. Auf eine Infrarotschnittstelle muss der Anwender beim Dialogue Flybook A33i aber verzichten.
Für den Datenaustausch via Kabel integriert das Dialogue Flybook A33i neben einem 100-MBit-Port auch noch den üblichen Modemanschluss. Schade: Wohl wegen der knappen Gehäuseabmessungen gibt es beim Flybook lediglich zwei USB-2.0-Schnittstellen. Aber trotz seiner Winzigkeit wurde an den restlichen Anschlüssen nicht gespart. Statt die Schnittstellen wie bei verschiedenen anderen vergleichbaren Winzlingen auf einen Port-Replikator oder auf eine Docking-Station zu verbannen, verfügt das Dialogue Flybook A33i an der Geräterückseite noch über einen VGA-Anschluss, zwei (!) Firewire-Ports sowie die obligatorischen Kopfhörer- und Mikrofonanschlüsse. Selbst ein TV-Video-Out-Port, ausgeführt als Klinkenbuchse, und ein PCMCIA-Slot fehlen am Dialogue Flybook A33i nicht – Spitze!
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