Das 15,4-zöllige WXGA-Breitbilddisplay des Amilo A1667G bietet satte Farben und eine hohe Farbbrillanz sowie einen eindrucksvollen Kontrastumfang. Im Vergleich zu den Panels des
Amilo M1437G und des
Amilo M1439G fällt aber bei unserem
Testgerät mit weißem Bildhintergrund eine unschöne und deutlich ausgeprägte Farbdrift in Richtung Gelb ins Auge. Die Bildwiedergabe bei den im Test verwendeten Referenzfotos gelingt dem Amilo A1667G im linken und mittleren Bildsegment sehr gut und recht neutral, im rechten Bildbereich ist die Gelbstichigkeit aber unverkennbar und trübt den ansonsten positiven Bildeindruck erheblich.
Als Vertreter der Crystal-View-Technologie spiegelt auch das LCD des Amilo A1667G vehement. Die Blickwinkelabhängigkeit ist im direkten Vergleich zum
Amilo M1439G subjektiv als äquivalent einzustufen und im Klassenvergleich eher gering ausgeprägt. Die Homogenität der Helligkeitsverteilung ist subjektiv trotz einer Abweichung von fast 23 Prozent bei unserer objektiven 9-Zonen-Leuchtdichtemessung bei der visuellen Bildbetrachtung gut gelungen. Deutlich störende Abschattungen zu den Bildrändern hin können wir nicht ausmachen. Bei schwarzem Bildhintergrund und schwachem Umgebungslicht zeichnet sich die Hintergrundbeleuchtung am
oberen Bildrand und den beiden Seitenrändern leicht sichtbar als rund 7 Millimeter helleres Band ab. Am unteren Bildrand hat die äquivalent sichtbare Hintergrundbeleuchtung aber eine deutliche Blaufärbung. Beim Spielen und normalen Umgebungslichtbedingungen dürfte dies aber nicht weiter stören.
Bei unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung im Labor erreicht das LCD des Amilo A1667G mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 138,2 cd/m² im Netz- und etwas höheren 145,4 cd/m² im Akkubetrieb befriedigende Werte. An die hohe Grundhelligkeit von rund 170 cd/m² des kürzlich getesteten
Amilo M1439G kommt das Amilo A1667G aber damit natürlich nicht heran – immerhin ein Unterschied von fast 17 Prozent bei der mittleren Leuchtdichte. Messtechnisch liefert das Notebookdisplay des A1667G eine durchschnittlichen Helligkeitsabweichung im Netzbetrieb von fast 23 Prozent (Akkubetrieb: 18,7 Prozent) zwischen dem mittleren unteren Messsegment mit 125,2 cd/m² und der Bildschirmmitte mit 153,5 cd/m². Unterm Strich hinterlässt das Display des Amilo A1667G einen zwiespältigen Eindruck bei den Testern. Für den Spielebetrieb ist der Bildschirm absolut okay, aber bei der Bildbearbeitung stört der Gelbstich im rechten Bildbereich nach einigen Arbeitsstunden am A1667G doch merklich.
Auf der Kommunikations-, Multimedia- und Schnittstellenseite bietet das Amilo A1667G die gleiche Ausstattung wie das
Amilo M1437G und das
Amilo M1439G. Auf der nächsten LAN-Party
kann via drahtloser Wireless-LAN-Kommunikation mit bis zu 54 MBit/s gezockt und kopiert werden. Entsprechende schnelle Gegenstellen vorausgesetzt kann der Anwender aber dank dem integrierten Gigabit-LAN auch vom Geschwindigkeitsplus der konventionellen Kabeltechnik profitieren.
Für Zocker wichtig: Die Stereolautsprecher des Amilo A1667G klingen passabel, im Bassbereich sorgt ein Mini-Subwoofer für etwas fülligeren Klang. Wer wirklich satten und vom Nachbarn auf der LAN unbeeinflussten Sound will, wird aber sowieso Kopfhörer oder ein Headset einsetzen. Die drahtlose Fernbedienung im Scheckkartenformat ist auch beim Amilo A1667G im ExpressCard-Slot an der rechten Notebookseite verstaut. Wem das integrierte Notebookdisplay nicht ausreicht, kann mittels des vorhandenen DVI-Anschlusses auch hochwertige externe Monitore hochqualitativ ansteuern.