Für einen Kampfpreis von rund 1200 Euro wird das sehr gut ausgestattete Amilo M1437G von Fujitsu Siemens Computers (FSC) derzeit bei einer großen deutschen Elektronikkette angeboten. Eine aktuelle Intel-CPU mit 1,73 GHz Takt, 512 MByte DDRII-RAM, eine für aktuelle Spiele taugliche
X700-Grafikkarte von ATI, ein brillantes 15,4-zölliges CrystalView-Breitbild-Display, eine 80 GByte große S-ATA-Festplatte, ein Marken-DVD-Brenner sowie Besonderheiten wie ein DVI-Anschluss und ein ExpressCard-Slot sprechen für sich.
Wir konnten bereits ein Vorserienmodell mit leicht unterschiedlicher Ausstattung im Testlabor unter die Lupe nehmen. Unser Testgerät integrierte eine 1,86-GHz-CPU, 1.024-MByte-RAM und eine 40 GByte große HDD, entsprach aber ansonsten dem langsam in den Handel einfließenden Serienmodell.
Das Amilo M1437G von FSC reiht sich mit rund 3 Kilogramm Lebendgewicht bei den etwas gewichtigeren
15,4-Zoll-Notebooks ein. Simples Übergewicht? Weit gefehlt: Beim neuen Amilo verbirgt sich üppige Ausstattung unter der silberfarbigen Haube. Die schwarze LCD-Umrahmung, die ebenfalls schwarze Kunststoffeinlage auf der oberen Gehäuseschale mit den beiden integrierten Lautsprechern, die silberfarbenen Zusatztasten und der runde, grün illuminierte Ein- und Ausschaltknopf bieten einen schönen Kontrast zum übrigen Silbereinerlei.
In der 1200-Euro-Klasse sind hochwertige Gehäusematerialien aus Metall oder Verbundwerkstoffen eher selten anzutreffen. Auch FSC verzichtet beim Amilo M1437G auf teures Metall und setzt stattdessen auf günstige, aber stabile Kunststoffelemente, die dem Notebook ebenfalls eine ausreichende Stabilität verleihen. Das eine oder andere Knarzgeräusch bleibt beim Umgang mit dem M1437G aber nicht aus.
Die Tastatur des Amilo M1437G bietet einen für diese Notebookklasse durchaus passablen Tastenanschlag. Leider biegt sich das Eingabegerät im Bereich der oberen beiden Tastenreihen stärker als üblich durch. Besonders betroffen sind die Zifferntasten 1 bis 5 mit den darüber liegenden Funktionstasten. Insgesamt gefällt uns die Tastatur des
Amilo M1437G aber deutlich besser als die des
FSC Amilo Pro V8010, da besonders die großflächigen Tasten wie Leer-, Enter- und Rücktaste im Vergleich weniger klappern und die komplette Tastatur insgesamt straffer wirkt. Die rechten Navigationstasten trüben aber etwas den positiven Gesamteindruck, da die Tastenknöpfe recht locker auf der Unterkonstruktion sitzen und dadurch etwas wackelig wirken. Das stellenweise etwas hakelige Touchpad besitzt eine optisch schön markierte vertikale Scroll-Leiste, die auch haptisch dank einer kleinen, dünnen vertikal verlaufenden Kunststofflinie mit der Fingerkuppe zu ertasten ist. Die breitflächigen Padtasten haben einen kurzen Hub und klacken klassenüblich etwas lauter. Im Test zeigte der Mauszeiger bei zunehmender Erwärmung des Amilo M1437G schon bei leichten Berührungen des Touchpads eine ebenfalls steigende Neigung zum selbstständigen Abgleiten.
Alles in allem präsentiert sich das Amilo M1437G mit klassenüblicher Verarbeitungsqualität und zeigt bei der Gehäuse- und Eingabegerätebewertung keine nennenswerten Schwächen.