Zur Startseite
HomeTestsMultimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll > Fujitsu Siemens Amilo M1437G
TEST Fujitsu Siemens Amilo M1437G
Super Ausstattung zum Schnäppchenpreis
von Ronald Tiefenthäler am Do, 07.07.2005



Mächtig Leistung fürs Geld
In unserem Vorserien-Testgerät des Amilo M1437G stecken gleich mehrere Leistungsgaranten. Das Notebooks basiert auf

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Lüfter, darunter Subwoofer und rechts unten der HDD-Slot.
Intels aktuellem Alviso-Chipsatz 915PM, der von einer schnellen Pentium-M-750-CPU mit einer Taktung von 1,86 GHz befeuert wird. Die Auslagerung von Daten aus dem schnellen Arbeitspeicher auf die vergleichsweise langsame Festplatte gehört dank des mit satten 1.024 MByte DDR2-RAM ausgebauten RAMs der Vergangenheit an. Handelsübliche Officeprogramme und vor allem Ressourcen fressende Foto- und Videosoftware profitieren ungemein vom üppigen Hauptspeicherausbau, der kaum Wünsche offen lässt. In der vom Mediamarkt vertriebenen Version des Gerätes finden sich nur 512 MByte DDR2-RAM, was allerdings für die allermeisten Anwendungen immer noch völlig ausreicht.

Die Speicherslots liegen zwar bequem zugänglich an der Geräteunterseite, jedoch müssen vorher die neun (9!) Schrauben des linken Gerätebodens entfernt werden. Eine kleine Wartungsklappe wäre hier die elegantere Lösung. Allerdings verbergen sich unter der großen Klappe sämtliche

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Preiswerter Leistungsbolide mit guter Ausstattung.
austauschbaren Komponenten, so dass nman dann gleich Zugriff auf fast das komplette Innenleben des Notebooks hat.

Zur rasanten Arbeitsgeschwindigkeit des Amilo M1437G trägt auch die quirlige S-ATA-Festplatte von Fujitsu bei. Mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 U/min liefert die mit 40 GByte etwas knapp bemessene HDD des Testgeräts im Benchmark beeindruckende Datentransferleistungen. Das schlägt sich auch in der subjektiven Wahrnehmung als sehr schnelles Starten von aufwändigen Programmen wie beispielsweise Photoshop und rasantes Kopieren auch kleinerer Dateien positiv nieder.

Bei der Grafikleistung setzt das Amilo M1437G in dieser Preisklasse mit der PCI-Express-Grafikkarte ATI Mobility Radeon X700 mit 128 MByte eigenem Video-RAM echte Maßstäbe. Zwar haben auch Klassenkonkurrenten anderer Hersteller die

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: An der rechten Seite konzentrieren sich die Anschlüsse.
für aktuelle Spiele tauglichen ATI-Mobility-Grafikkarten drin, kommen dann aber meist mit einem etwas leistungsschwächeren ATI-Modell oder einer langsameren CPU-/Hauptspeicherkombination daher. So kann sich der Besitzer des M1437G über die Möglichkeit freuen, auch am Notebook aktuellste 3D-Shooter und -Simulationen mit akzeptabler Auflösung, Qualitätsstufe und Geschwindigkeit spielen zu können.

Der an der rechten Gehäuseseite lokalisierte DVI-Port zum Anschluss hochwertiger externer Digital-Monitore ist in dieser Klasse extrem selten anzufinden und stellt einen zukunftssicheren Mehrwert dar. Denn auch im unteren Preissegment verfügen immer mehr LCD-Monitore in zunehmender Zahl über den digitalen Monitoranschluss. Der DVI-Anschluss ist zudem direkt ins Notebook-Chassis integriert, was die absolute Ausnahme ist. Wenn sie überhaupt integriert werden, so finden sich solche Anschlüsse normalerweise in optional erhältlichen Docking-Stationen, aber nicht wie hier direkt am Gerät. Vorbildlich, FSC!

Auch die Akku-Power ist ausreichend dimensioniert. Trotz der starken Kernkomponenten hält das M1437G abseits der Steckdose knapp drei Stunden durch: Nach 2 Stunden und 51 Minuten erlosch das Display in unseren Akku-Benchmarks.

Homogenes und brillantes WXGA-Display
Das 15,4-zöllige Breitbilddisplay im 16:10-Format überrascht im Test mit satten Farben und bietet eine mittlerweile klassenübliche Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten. Da viele Computerspiele das 4:3-Bildschirmformat nutzen, würden

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Das WXGA-Display hinterlässt im Test einen guten Eindruck.
Spielernaturen sicherlich einer Auflösung von 1.024 x768 oder 1.400 × 1.050 den Vorzug geben. Doch bei der alltäglichen Büroarbeit und bei der Bildbearbeitung der digitalen Urlaubsfotos lernt man schnell den kleinen Zuwachs an Anzeigefläche zu schätzen, den die 1.280 x 800 Bildpunkte des neuen FSC-Displays bieten.

Das WXGA-Display des Amilo M1437G präsentiert sich als Vertreter der Crystal-View-Technologie, das zwar fast so vehement spiegelt wie Sonys X-black-Panels, dafür aber eine sehr gute und recht neutrale Bildwiedergabe bei den im Test verwendeten Referenzfotos bietet. Die Farben kommen recht satt, ohne dabei aber unnatürlich zu wirken. Die Hauttöne bei den Familienportraits bleiben aber trotz der hohen Farbsättigung im übrigen Farbspektrum überraschend neutral. Auch die Blickwinkelabhängigkeit ist im direkten Vergleich zu so manch anderem LCD-Display überraschend gering. Eine recht homogene Helligkeitsverteilung rundet den subjektiv sehr positiven Bildeindruck des Displays des Amilo M1437G ab.

Auch unsere 9-Zonen-Leuchtdichtemessung bescheinigt dem LCD des Amilo M1437G im Labor nur Positives. Mit einer durchschnittlichen Leuchtdichte von 141,5 cd/m² im Netz- und sogar höheren 147,3 cd/m² im Akkubetrieb rangiert der

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Das Crystal-View-LCD spiegelt stärker als "normale" LCDs.
Monitor des M1437G eindeutig im vorderen Feld dieser Notebookklasse. Mit einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von rund 20 Prozent zwischen dunkelstem(rechts unten mit 139,2 cd/m²) und hellstem Bereich (Bildschirmmitte mit 167,6 cd/m²) erweist sich das Crystal-View-LCD als recht homogen und ausgewogen. Unterm Strich bestätigt auch unsere Messung die subjektiv sehr ausgewogen wirkende Helligkeitsverteilung des Amilo M1437G. Wer mit der Tendenz zu Lichtreflexionen und Spiegelungen des Crystal-View-LCDs leben kann, wird mit dem guten, ausgewogenen Allroundbildschirm des M1437G hoch zufrieden sein.

Viel Multimediaunterhaltung und ausreichend Schnittstellen
Das Amilo M1437G bietet auch auf der Kommunikations- und Multimediaseite richtig viel fürs Geld. Wireless LAN wird

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Auf der rechten Seite findet sich ein echter DVI-Anschluss.

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Die linke Seite gehört dem DVD-Brenner.
durch Intels Pro/Wireless 2200 BG bereitgestellt und erlaubt bei guten Umgebungsbedingungen drahtlose Netzwerkverbindungen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 54 MBit/s. Auf kabellose Bluetooth- und Infrarotunterstützung muss man allerdings verzichten. Entsprechende Infrastruktur in der Firma oder daheim vorausgesetzt, bietet das Amilo M1437G via des integrierten Gigabit-LANs ein zusätzliches Geschwindigkeitsplus.

Als Sound-Lösung integriert das Amilo M1437G passabel klingende Stereolautsprecher, die im Bassbereich durch einen Mini-Subwoofer an der Geräteunterseite unterstützt werden. Wunderdinge darf man sich trotz High-Definition-Audio-Codec

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Die Fernbedienung ist ein nützliches, funktionsreiches Add-On.
aber nicht von den kleinen Notebooklautsprechern erwarten. Immerhin bietet das Amilo M1437G einen mit dem Kopfhörerausgang kombinierten S/PDIF-Port zum Anschluss an die Heimkinoanlage an.

Ein echtes Highlight ist die drahtlose Fernbedienung im Scheckkartenformat, die bei Nichtgebrauch im ExpressCard-Slot an der rechten Notebookseite verschwindet. Damit lässt sich das Notebook ganz kommod vom Sofa aus ein- und ausschalten oder der schnelle und zuverlässige NEC-DVD-Brenner bedienen, der dann auf Tastendruck mit geringem Laufgeräuschpegel zum nächsten CD-Titel springt. Auch Lautstärke, Lautsprecherstummschaltung und Wiederholfunktion lassen sich neben weiteren Funktionen über die Fernbedienung steuern – klasse! Im ausgeschalteten Zustand lässt sich das Notebook auch via Fernsteuerung aktivieren und unter Zuhilfenahme von CyberLink’s InstantOn als CD-Spieler verwenden, der ohne ein Booten des Betriebssystems Musik-CDs abspielt.

Bei den klassenüblichen Schnittstellen ragen der bereits genannte DVI-Port für den Anschluss hochwertiger externer

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: LAN- & S-Video-Port, in dieser Klasse selten - DVI-Anschluss.
Monitore und der zukunftsweisende ExpressCard-Slot heraus. Das zum bisherigen PCMCIA-Standard nicht kompatible ExpressCard-Format unterstützt das Amilo M1437G mit den beiden verfügbaren Kartenbreiten. Sowohl die kleine schmale ExpressCard/34 mit einer Breite von 34 Millimetern als auch die größere L-förmige ExpressCard/54 mit 54 Millimetern Breite können verwendet werden. Besitzer älterer PCMCIA-Karten werden wohl noch etwas warten müssen, bis die angekündigten TransferCards (Adapterkarten) für den neuen Slot verfügbar sind. Mit dem ExpressCard-Slot kann der Amilo-M1437G-Besitzer beim Kauf von externen PC-Erweiterungskarten auch die kommende Generation von externen Zusatzkarten in vollem Umfang nutzen.

Wärmeverhalten, Geräuschentwicklung und Neuinstallation
Das Wärmeverhalten leistungsstarker und flacher Notebooks sorgt nicht nur zur heißen Sommerzeit für gehörigen

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Der 3DMark-Test ohne und mit Silent-Modus.
Klärungsbedarf beim Notebookkauf. Das Amilo M1437G sorgt mit seinen starken Kernkomponenten je nach Leistungsbedarf des Anwenders bei Umgebungsluft-Temperaturen von 21 bis 22 Grad für moderate bis starke Erwärmung an der Geräteober- und -unterseite. Bei einer Umgebungslufttemperatur von 21,4 Grad stellten wir via berührungsloser Infrarot-Messung bei drei aufeinander folgenden 3DMark03-Durchläufen mit rund 50 Grad den höchsten Temperaturwert am Geräteboden bei den Speicher-Slots fest. Die Festplatte kam auf 45 Grad, gefolgt vom L-Tastenbereich der Tastatur mit immerhin noch 43 Grad. Das Touchpad und der rechte Tastaturbereich wurden 40 Grad warm.

Nach einer ausreichenden Abkühlzeit führten wir erneut

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Beim PCMark 2004 stiegen die Temperaturen nicht so stark.
Infrarotmessungen bei einer Lufttemperatur von 21,9 Grad durch, als Benchmark kam diesmal PCMark04 zum Einsatz. Diesmal wurde zusätzlich die Wärmeabstrahlung mit aktiviertem Silent-Modus überprüft. Beim Test mit geringem Grafikanteil und ohne Lüfter- und CPU-Steuerung erreichten die Speicher-Slots 45 Grad, die übrigen Notebookbereiche zwischen 36 und 38 Grad. Bei aktiviertem Silent-Modus reduzierte sich die Temperatur dank Taktreduzierung drastisch, Spitzenreiter blieben aber die RAM-Module mit 38 Grad. Alle übrigen Bereiche erwärmten sich lediglich noch auf moderate 32 bis 35 Grad. Zieht man die leistungsstarke CPU mit in Betracht, so bleibt die Erwärmung in einem absolut vertretbaren Rahmen. Das vom Mediamarkt vertriebene Notebook dürfte dank schwächerer CPU sogar noch etwas niedrigere Temperaturwerte erreichen.

Für ein Notebook dieser Leistungsklasse bleibt das Amilo M1437G erstaunlich ruhig. Der Lüfter schaltet im Klassenvergleich erst recht spät auf eine hörbar höhere Umdrehungszahl, was auch die etwas stärkere Erwärmung der

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Der Lüfter gehört zu den ruhigeren Vertretern seiner Zunft.
Gerätekomponenten erklärt. Der akustische Pegel bleibt bei Officeprogrammen erfreulich niedrig, im normalen Büroalltag und dem dabei typischem Geräuschpegel ist das Amilo M1437G praktisch unhörbar. Bei kurzfristig höherer Leistungsabgabe wie beispielsweise beim Bearbeiten von Fotos schaltet sich der Lüfter im Test einige Male zu, bleibt aber ebenfalls deutlich unter dem in dieser Klasse üblichen Geräuschpegel. Nur unter Volllast, beim Rendern von räumlichen 3D-Perspektiven und beim Spielen in 3D-Games, hat auch der Lüfter volle Arbeit zu leisten und muss seine Geschwindigkeit aufdrehen, um mit der Hitzeentwicklung des Amilo M1437G Schritt halten können. Ein Nerven raubendes Pfeifkonzert im Hochfrequenzbereich bleibt den Anwenderohren aber auch hier erspart.

Wem es trotzdem zu laut wird, der kann beim Amilo M1437G mit einem Tastendruck auf die mit einem kleinen Lüfterrad gekennzeichnete Taste links neben dem Ein-/Ausschalter für sofortige Ruhe sorgen. Dann ist aber auch mit der hohen

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Eine der Zusatztasten steuert den leisen Silent-Modus.
Leistung Schluss. Bei aktiviertem Silent-Modus wird die CPU permanent auf rund 0,8 GHz heruntergetaktet. Damit bleibt das Amilo M1437G zwar auch jenseits der 27-Grad-Marke recht kühl, Spielen oder sinnvolles Arbeiten in fordernden Multimedia-Applikationen ist dann aber nicht mehr drin. Aber auch bei Standardarbeiten geht im Silent-Modus nicht mehr wirklich viel. Brachte es das Amilo M1437G im Normalbetrieb im PCMark04 noch auf starke 3.837 Punkte, liefert der gleiche Test mit aktivierter Geräuschbremse nur noch traurige 1.322 Punkte. Der Anwender muss also zwischen hoher Leistung und moderatem Lüftergeräusch oder stoischer Ruhe und geringer Performance wählen. Unterm Strich bleibt das Amilo M1437G aber deutlich unter der in dieser Klasse üblichen Geräuschentwicklung.

Sollte bei einer auf Grund eines Hardwareschadens oder Virenbefalls nötigen Neuinstallation von Microsoft Windows

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Im Testgerät war ein schneller NEC DVD-Brenner integriert.
XP Home das Setup-Programm die integrierte S-ATA-Festplatte nicht finden, fehlt auf der mitgelieferten Recovery-CD die native S-ATA-Festplattenunterstützung. Laut Pressesprecher von Fujitsu-Siemens Deutschland, Herrn Ralf Degen, soll der notwendige HDD-Treiber aber auf der Recovery-CD ab der Version 10 vorhanden sein. Sollte im Notebookpaket ein früherer Versionsstand mit ausgeliefert worden sein, könne sich der Käufer an die Amilo-M1437G-Hotline wenden und ein aktuelles Release anfordern. Ab Version 10 sollte damit einer problemlosen Neuinstallation nichts mehr im Wege stehen. Wer sich schnell selbst behelfen will und keine Angst vorm Anlegen und Brennen eines ISO-Images hat, sollte auf Google einmal nach “xp-Iso-Builder“ oder „xp Iso Builder“ suchen. Damit lässt sich recht schnell eine funktionierende System-CD selber brennen, allerdings sollte man sich vorher noch den S-ATA-Treiber fürs Amilo M1437G von der Hersteller-Webseite downloaden.

Fazit:
Fujitsu-Siemens bringt mit dem rund 3 Kilogramm schweren Amilo M1437G frischen Wind in die Klasse um 1200 Euro. Bei der Ausstattung bläst das neue M1437G zum Sturm auf den Mitbewerb und präsentiert eine für diese Geräteklasse tolle und ungewöhnlich fortschrittliche Ausstattung mit leistungsstarken und hochwertigen Komponenten. Das Amilo M1437G bietet für die übliche Büroarbeit üppige Leistungsreserven und lädt dank spieletauglicher Hochleistungsgrafik auch zum ambitionierten Zocken aktueller 3D-Games ein. Das integrierte 15,4-zöllige Breitbilddisplay mit Crystal-View-Technologie rangiert bei der

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Bietet viel Ausstattung zum attraktiven Preis.
Leuchtdichtemessung in dieser Klasse ganz oben und lässt viele Konkurrenten in Punkto Farbbrillanz, Farbneutralität und Betrachtungswinkel hinter sich. Die zudem recht homogene Helligkeitsverteilung des WXGA-Panels rundet den positiven Displayeindruck ab.

Auch bei der übrigen Ausstattung bietet das Amilo M1437G echten Gegenwert fürs Geld. Wer auf Metall- und Verbundwerkstoffe bei den Gehäusematerialien verzichten kann, bekommt dafür einen DVI-Port für den Anschluss externer und hochwertiger digitaler Monitore, einen Marken-DVD-Brenner mit Unterstützung für Double-Layer-Medien, einen zukunftsweisenden ExpressCard-Slot, einen integrierten 4in1-Kartenleser für populäre Flashspeicher-Formate und eine Infrarot-Fernbedienung im Scheckkartenformat. Abstriche sind allenfalls bei den Eingabegeräten und der thermalen Abstimmung des Amilo zu machen. Alles in allem ist das Amilo M1437G sehr gut für den Kampf um die Käufergunst in der 1200-Euro-Klasse gerüstet.

Praxiseindruck: Monika Schubert (Mitarbeiter Call Center)
Das M1437G hat eine leise Tastatur angenehmer Größe, die jedoch etwas instabil ist. Denn manche Bereiche lassen sich leicht eindrücken. Das Display hat einen hervorragenden Kontrast, stellt sehr scharf dar und hat satte Farben. In normalen Büro-Anwendungen war kaum ein Betriebsgeräusch feststellbar, die Betriebswärme war nach meinem Empfinden aber etwas zu hoch. Mir persönlich wäre das Notebook aber etwas zu groß und zu schwer, aber ich bin auch mein 14-Zoll-Gerät gewohnt.

Praxiseindruck: Marcus Samson (Mitarbeiter Call Center)
Das Notebook ist sehr leistungsstark, vor allem im 3D-Bereich. Im rechten Handballenbereich wurde das recht schwere Gerät allerdings sehr warm, 50°C machen keinen Spaß.

Bild: Notebookjournal.de/RT
FSC Amilo M1437G: Schwarz lockert das silberfarbene Gehäusedesign auf.
Die Tastatur war nach meinem Dafürhalten auch etwas klapperig. Insgesamt konnte mich das Amilo M1437G aber als bisher einzigstes Modell der Amilo-Familie trotz der hohen Wärmeentwicklung wirklich überzeugen. Der Hersteller scheint die Gehäusequalität in Hinblick auf Verwindungssteifigkeit und Verarbeitung optimiert zu haben, auch das Display hinterließ einen sehr positiven Eindruck. Das neue Amilo ist kein Leichtgewicht, aber diese leistungsstarke Maschine ist sicherlich nicht für die Handtasche gedacht. Mir beschwerte dieser Test jedenfalls schwere Lider und Augenringe beim Ausprobieren der 3D-Grafik, die konnte ich so schnell nicht kleinkriegen. ;)




 


Artikel-Bewertung
Noch keine Bewertung vorhanden
(Die Bewertung ist nur als registrierter Benutzer möglich)
Kommentare zum Artikel ( Antworten )
Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll

Testergebnis
Multimedia-Notebooks bis 16,4 Zoll
Fujitsu Siemens Amilo M1437G
gut
Test vom 28.06.2006



PRO KONTRA

günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis
via Taste abschaltbares Touchpad
WLAN über Schiebschalter an der Frontseite zu- und abschaltbar
brillantes WXGA-Display für neutrale Bildwiedergabe
ziemlich homogene Helligkeitsverteilung
ATI Mobility X700 garantiert flüssiges Spielen aktueller 3D-Spiele
kabellose Fernsteuerung mit vielen Steuermöglichkeiten
zukunftsweisender ExpressCard-Slot
integrierter Bass-Subwoofer
DVD-Brenner mit 8fach-Speed, verarbeitet auch DL-Medien
rund 3 Kilogramm schwer
einzelne Tasten sind etwas seiteninstabil
Tastatur biegt sich im oberen, linken Bereich durch
stellenweise störrisches Touchpad mit laut klickende Tasten
hohe Erwärmung bei Multimediasoftware und Spielen



 Artikel
 Galerie
 Datenblatt
 Testwerte


Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 1199 €

Service Hotline
0180 / 3777000 (Euro 0,09/Min)

Links zum Hersteller
Homepage
Websupport