Fujitsu Siemens Computers (FSC) präsentiert mit dem Amilo M3438G ein leistungsfähiges 17-Zoll-Notebook mit 1.440 x 900
Pixeln Auflösung. Das M3438G bietet mit Nvidias Geforce Go 6800 eine echte Grafikrakete mit satten 256 MByte Video-RAM und dank RAID-Unterstützung mit zwei 80-GByte-HDDs wahlweise besonders hohe Datensicherheit oder sehr hohe Festplatten-Performance.
Das Amilo M3438G von FSC bringt rund 3,9 Kilogramm Lebendgewicht auf die Waage. Die silberfarbige Hülle wirkt vom LCD-Deckel und der Gehäuseoberschale her wie ein verbreitertes M1437G-Gehäuse, hat aber eine andere Anordnung der Schnittstellen als das kleinere
Amilo-Pendant. Gleich ausgefallen sind die schwarze LCD-Umrahmung, die schwarze Kunststoffeinlage auf der oberen Gehäuseschale mit den beiden integrierten Lautsprechern, die silberfarbenen Zusatztasten und der runde, beim FSC Amilo M3438G blau illuminierte Ein- und Ausschaltknopf.
Fujitsu Siemens verzichtet auch beim Amilo M3438G auf teures Metall und setzt stattdessen auf günstige, aber stabile Kunststoffelemente, die selbst diesem voluminösen Notebook eine passable Stabilität verleihen. Knarzgeräusche bleiben beim Umgang mit dem Amilo M3438G zwar nicht aus, aber beim
Halten mit einer Hand an einem der beiden vorderen Ecken des Gehäuses verwindet sich die Gesamtkonstruktion erstaunlich wenig – das Handgelenk dagegen um so mehr...
Die Tastatur des Amilo M3438G hat uns angesichts der Preisklasse nicht sonderlich überzeugt. Das Eingabegerät bietet zwar einen passablen Tastenanschlag, biegt sich aber in fast allen Bereichen stärker als üblich durch. Die M3438G-Tastatur gefällt uns weit weniger als die des kürzlich getesteten
FSC Amilo M1437G. Bei unserem Amilo M3438G saß auch die Leertaste derart schief auf der Unterkonstruktion, dass wir kurzerhand die Kunststofftaste vorsichtig abhoben, um sie korrekt zu montieren. Dabei mussten wir aber feststellen, dass die sehr dünnen Kunststofftaste in sich verzogen war und daher kein gerades Erscheinungsbild zu erreichen war. Auch die rechten Cursor-Tasten zeigen ein ähnliches Erscheinungsbild und sitzen recht locker auf der Unterkonstruktion. Das vermittelt nicht gerade ein sicheres Schreibgefühl. Zusätzlich zur Verschiebung der linken
Fn-Taste vor die linke
Strg-Taste ist auch die
Entf-Taste auf einen anderen Platz gerutscht: Sie findet sich unterhalb der rechten
Shift-Taste. Damit sind anfänglich Vertipper vorprogrammiert, aber nach einer kurzen Umgewöhnungsphase sollte dies kein größeres Problem mehr darstellen.
Das Touchpad des Amilo M3438G besitzt eine optisch schön markierte vertikale Scroll-Leiste und entspricht mit den breitflächigen Pad-Tasten und kurzem Hub dem
Amilo-M1437G-Pendant.
Mit zunehmender Erwärmung stieg die Neigung zum selbstständigen Abgleiten ebenso wie beim kleinen Bruder. Das Betätigungsgeräusch der Touchpad-Tasten ist ebenfalls relativ laut. Eine direkt über dem Touchpad befindliche Zusatztaste dient zum Abschalten der Pad-Fläche, was beim Betrieb einer externen Maus sehr hilfreich ist.
Alles in allem gefällt uns die Verarbeitungsqualität beim Amilo M3438G recht gut. Die Tastatur ist für ein Gerät dieser Preisklasse allerdings unangemessen, hier sollte FSC künftig qualitativ hochwertigere Hardware verbauen. Vor allem, da die Tastatur bisher bei
jedem FSC-Test Anlass zur Kritik war.