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TEST Fujitsu Siemens Amilo M7405
Schlanker Rechner für Bürojobs
von Gerald Strömer am Di, 25.01.2005



Display dimmt automatisch die Leuchtstärke
Der verbaute Lithium-Ionen-Akku hält das Amilo M 7405 mehr als zwei Stunden abseits der Steckdose am Leben. Bei unserem Testgerät ging nach exakt 2 Stunden und 15 Minuten das Licht aus. Das ist für eine Centrino-Notebook nicht übermäßig viel, reicht aber locker, um die tägliche Zug- oder S-Bahn-Fahrt auf Arbeit zu überbrücken. Nutzt

Bild: Thomas Laddach
Das Amilo M 7450 zeichnet sich durch schlichtes, klares Design aus.
man die Stromsparfunktionen (Display- und Festplattenabschaltung, Standby-Mode) optimal aus, sollte eine deutlich höhere Akkulaufzeit drin sein.

Ein maßgeblicher Grund für das vergleichsweise schlechte Abschneiden in Sachen Akkulaufzeit ist auch das Energie fressende Display. Bei Unterbrechung der Stromversorgung reduziert es normalerweise seine Leuchtstärke auf etwa 50 Prozent des Normalwertes. Unsere Akkutests liefen aber mit manuell auf 100 Prozent gebrachter Leuchtstärke. Im Normalbetrieb wird die Akkulaufzeit also allein schon aus diesem Grund spürbar höher ausfallen.

Wer sich durch die automatische Abdunkelung gestört fühlt, kann sie im BIOS abschalten.

Ein Gigabyte RAM garantiert entspanntes Arbeiten
Das 15zöllige XGA-Display des Amilo M 7405 stellt maximal 1024 x 768 Pixel dar. Das ist im Vergleich zu hoch auflösenden

Bild: Thomas Laddach
Beide RAM-Bänke sind mit 512-MByte-Modulen belegt.
Multimediageräten nicht viel, reicht aber für klassische Office-Jobs vollkommen aus. Das Display ist ziemlich sehr leuchtstark, verringert aber bei Abziehen des Netzkabels die Leuchtstärke automatisch auf rund 50 Prozent.

Die Darstellung ist klar, gut ablesbar und vergleichsweise kontrastreich, aber natürlich weit von Über-TFTs wie den Sony X-Black-Displays entfernt.

Für das Arbeiten selbst ist das Notebook mit einem Pentium M 735 von Intel ausgerüstet. Der 1,7 GHz schnelle Prozessor der Dothan-Generation arbeitet einer einem Board mit Intel-i855GME-Chipsatz und sorgt für genügend Power unter der Haube. Der Arbeitsspeicher ist bei unserem Testgerät auf die Familien-spezifische Maximalgrenze von 1024 MByte ausgebaut, obwohl 512 MByte für die allermeisten Nutzer locker ausreichen.

Das verschafft dem Notebook vor allem in Grafikanwendungen wie Photoshop genügend Luft, um entspannt arbeiten zu können. Normale Desktopapplikationen wie Word, Excel & Co stellen für das Notebook dagegen überhaupt keine Herausforderung dar.

Grafikchip taugt nicht für 3D-Spiele
Eines sollte man sich vor dem Kauf dieses Notebooks unbedingt vergegenwärtigen: Mit dieser Maschine kann man nicht spielen. Zumindest keine Spiele, die den Zusatz „3D“ nicht nur zum Schein tragen und die halbwegs modern sind.

Die Grafikdarstellung übernimmt der im Mainboardchipsatz integrierte Intel Extreme Graphics 2. Er verfügt über keinen eigenen Videospeicher, kann aber bis zu 64 MByte aus dem Arbeitsspeicher für sich reservieren. Unser Testgerät wurde uns mit 16 MByte angeliefert – in Hinblick auf das verbaute Gigabyte RAM ein unpassender Wert. Unser Versuch der Umstellung auf die vom

Bild: Thomas Laddach
Hier erkennt man gut die zum User hin geneigte Basiseinheit.
Chipsatz her möglichen 64 MByte scheiterte allerdings an fehlenden Einstellmöglichkeiten im BIOS. Schade, denn die Bereitstellung von 64 statt 16 MByte sollte in den meisten Anwendungen mit hoher Grafiklast mehr Leistung bringen.

Auf Grund des integrierten Grafikchips zieht das Notebook dafür mit 20,4 Watt aber auch wesentlich weniger Strom als ein Gerät mit separatem Grafikchip von ATI oder Nvidia. Und in Verbindung mit dem fehlenden Lüfter eines separaten Grafikchips und der mit nur 4.200 Umdrehungen pro Minute drehenden Festplatte ist das Amilo M 7405 auch angenehm leise und schlägt in dieser Hinsicht viele stärkere und schnellere Multimedia-Notebooks.

40-GByte-Platte reicht fürs Office
Hirn und Speicherzentrale unser Testgerätes war eine 40 GByte große Toshiba-Festplatte. Mit angenehm niedrigem Betriebsgeräusch und ordentlicher Leistung erfüllte die Festplatte klaglos ihren Dienst. Für reine Office-Jobs ist ihre Kapazität völlig ausreichend bemessen. Wer

Bild: Thomas Laddach
Silbern abesetzte Seiten sorgen für einen schlankes Look.
allerdings zu den digitalen Jägern und Sammlern gehört und gern sein halbes MP3-Archiv oder diverse Filme mit sich herumschleppt, wird sehr schnell an die Grenzen des Machbaren stoßen. Abhilfe schafft – wie immer – der Anschluss einer externen Festplatte via USB 2.0 und Firewire oder die Auslagerung auf optische Medien.

Unser Amilo M 7405 integrierte einen DVD-Brenner von QSI, der mit bis zu vierfacher Geschwindigkeit DVD-Medien beschreibt. Laut Aussage von Fujitsu-Siemens werden die neuen Gerät aber mit Dual-Layer-DVD-Brennern ausgelifert, die normale Plus-/Minus-Medien mit bis zu 8facher und Dual-Layer-Medien mit mindestens 2,4facher Geschwindigkeit beschreiben sollen.

WLAN gehört zur Grundausstattung
Wie es sich für ein Centrino-Notebook gehört, ist das Amilo M 7405 mit einer Wireless-LAN-Lösung von Intel bestückt. Die Pro/Wirelesse 2200BG überträgt nach dem 802.11b- und -g-Standard, was im 802.11g-Standard einer Datenrate von 54 MBit/s – also maximal 6,75 MByte/s – entspricht. Das WLAN-Modul lässt sich übrigens mit einem im Frontbereich angebrachten Schieschlater an- und ausschalten.


Bild: Thomas Laddach
Die Tastatur hat einen angenehmen Druckpunkt, federt aber ziemlich.
Für die Verbindung zum Firmennetzwerk oder zum DSL-Router sorgt eine mit maximal 100 MBit/s übertragende Netzwerkkarte von Realtek. Und das integrierte 56K-Modem garantiert auch auf abgelegenen Alpenhöfen eine Verbindung ins Internet.

Außerdem bietet das Amilo M 7405 drei USB-2.0- und eine Firewire-Schnittstelle sowie einen S-Video-Anschluss. Ein eher ungewöhnliches Detail ist der S/PDIF-Ausgang im 3,5-Millimeter-Klinkenformat.

Hotline hilft auch Samstags weiter
Zwei Jahre Garantie gibt Fujitsu-Siemens dem Amilo mit auf den Weg. Lange genug, um alle eventuell auftretenden Fehlerchen dreimal zu

Bild: Thomas Laddach
Hinten links finden sich nur Modem- und LAN-Anschluss.
bemerken. Wem das als nicht ausreichend erscheint, kann den Garantiezeitraum nach dem kauf kostenpflichtig bei FSC erweitern lassen.

In der Garantieleistung ist zudem ein kostenloser Pickup-&-Return-Service enthalten. Im Schadensfall wird das Notebook dann kostenfrei bei einer von Ihnen definierbaren Adresse abgeholt und nach der Reparatur auch kostenfrei wieder zugestellt.

Wir waren zumindest in unserem Test sehr zufrieden mit dem von Fujitsu-Siemens gezeigten Kundenservice. Schon allein die auch am Samstag und am frühen Abend erreichbare Hotline ist ein Punkt, der für FSC spricht.

Fazit

Bild: Thomas Laddach
USB 2.0 und Firewire ermöglichen den Anschluss peripherer Hardware.
Das Fujitsu-Siemens Amilo M 7405 ist ein verlässlicher Begleiter im Büroalltag. Das schlanke Notebook hat mehr als genügend Leistung für klassische Office-Anwendungen und kommt auch mit anspruchsvolleren Anwendungen gut zurecht.




 


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Kategorie:
Office-Notebooks

Testergebnis
Office-Notebooks
Fujitsu Siemens Amilo M7405
befriedigend
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

flaches, leichtes Design
geringe Akkulaufzeit
kleine Festplatte
labberige Tastatur



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