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TEST Fujitsu-Siemens Amilo Pi1536
Solides Widescreen-Notebook mit Dual-Core
von Ronald Tiefenthäler am Mi, 12.04.2006



Brillantes und neutrales aber nicht sehr helles 15,4“-Breitbild-Display

Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pi1536: Geringe Grundhelligkeit, aber neutrales und brillantes LCD.
Das 15,4-zöllige Breitbilddisplay des Amilo Pi1536 besitzt ein populäres 16:10-Format und überrascht im Klassenvergleich gleich beim ersten Betrachten mit leuchtenden und satten Farben. Die Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten ist hingegen weniger aufregend und darf mittlerweile als durchaus klassenüblich gelten. Das WXGA-Display des Amilo Pi1536 präsentiert sich als Vertreter der Crystal-View-Technologie und spiegelt ergonomisch bedenklich heftig. Dafür bietet das Panel aber eine sehr gute und recht neutrale Bildwiedergabe bei den im Test

Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pi1536: Im Klassenvergleich geringe Blickwinkelabhängigkeit.
verwendeten Referenzfotos. Die Farben reproduziert das 15,4-Zoll-LCD recht satt, wirkt dabei aber nicht unnatürlich. Die Wiedergabe problematischer Hauttöne bei den Portraitfotos gelingt dem WXGA-Display trotz der hohen Farbsättigung ebenfalls sehr gut. Allerdings ist im Vergleich zu LCDs der früher getesteten Amilo-Serie beim neuen Notebookdisplay ein leichter grauweißer Schleier auszumachen. Die Blickwinkelabhängigkeit ist im direkten Vergleich zu so manch anderem LCD-Display überraschend gering. Eine recht homogene Helligkeitsverteilung rundet den subjektiv sehr positiven Bildeindruck des Displays des Amilo Pi1536 ab.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pi1536: Gibt von allen Seiten...
Bei unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung erleben wir eine kleine Überraschung. Zwar wirkt das LCD im direkten Sichtvergleich zum Toshiba Satellite A100-169 subjektiv beträchtlich heller, unsere Messungen bescheinigen dem LCD des Amilo Pi1536 aber „nur“ eine durchschnittlichen Leuchtdichte von 104,8 cd/m² im Netz- und etwas höhere 107,2 cd/m² im Akkubetrieb. Der Hersteller des Panels Quanta Display Inc. spezifiziert das verbaute Widescreen-LCD QD15TL02 zwar mit 160 cd/m², allerdings rangiert der Monitor des Amilo Pi1536 nach unseren Messungen mit knapp über 100 cd/m² nur noch im unteren Mittelfeld dieser Notebookklasse. Dafür

Bild: Notebookjournal.de/RT
...noch immer eine recht ansehnliche Figur ab.
präsentiert sich das Notebookdisplay mit einer durchschnittlichen Helligkeitsabweichung von rund 21 Prozent zwischen dem linken mittleren Messsegment mit 97,4 cd/m² und dem oberen mittleren Bildquadrat mit 117,8 cd/m² als im Vergleich recht homogen und ausgewogen ausgeleuchtet. Die Messung bestätigen so unseren subjektiven Bildeindruck von der sehr ausgewogen wirkenden Helligkeitsverteilung des Amilo Pi1536. Wer mit der Tendenz zu Lichtreflexionen und Spiegelungen des Crystal-View-LCDs leben kann, wird mit dem guten, ausgewogenen Allroundbildschirm des Amilo Pi1536 durchaus zufrieden sein.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pi1536: Ohne Fernbedienung und mit lediglich drei USB-2.0-Ports.
Auf der Kommunikations- und Multimediaseite bietet das Amilo Pi1536 etwas weniger als die teilweise üppiger ausgestattete Konkurrenz. Zwar integriert das Pi1536 als waschechtes Centrino-Duo-Notebook auch Intels neues Wireless-LAN-Modul 3945ABG, mit dem der Anwender dank Unterstützung aller drei WLAN-Standards (IEEE 802.11a/b/g) auch außerhalb Europas die Vorteile der drahtlosen Kommunikation nutzen kann, auf eine komfortable kabellose Bluetooth- und Infrarotunterstützung muss man beim Pi1536 allerdings verzichten. Dafür offeriert das Amilo M1437G bei entsprechender Infrastruktur in der Firma oder daheim via des integrierten Gigabit-LANs kabelgebunden ein zusätzliches Geschwindigkeitsplus. Die kleinen Stereolautsprecher werden auch beim Amilo Pi1536 im Bassbereich durch einen Mini-Subwoofer an der Geräteunterseite unterstützt. Das Klangbild der Lautsprecher-Combo ist vergleichsweise gut gelungen, Wunder sollte der Anwender aber trotz High-Definition-Audio-Codec nicht erwarten. Wer höhere Ansprüche an die Klangqualitäten des Amilo Pi1536 hegt, kann aber dank einem mit dem Kopfhörerausgang kombinierten S/PDIF-Port (optisch) den Anschluss an die Heimkinoanlage bewerkstelligen.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pi1536: Mit DVI-Anschluss, aber ohne PCMCIA-Slot.
Schade – kleinere Gimmicks wie die von den Vorgängermodellen gewohnte drahtlose Fernbedienung im Scheckkartenformat und CyberLink’s InstantOn, womit das Notebook auch als CD-Spieler ohne ein Booten des Betriebssystems verwendet werden kann, sind beim Amilo Pi1536 wahrscheinlich dem Rotstift zum Opfer gefallen. Bei den ansonsten klassenüblichen Schnittstellen ist ein DVI-Port für den Anschluss hochwertiger externer Monitore und der zukunftsweisende ExpressCard-Slot besonders herauszuheben. Das Amilo Pi1536 verfügt über keinen VGA-Ausgang, daher liegt dem Amilo ein passender DVI-VGA-Konverter bei. Das zum bisherigen PCMCIA-Standard nicht kompatible ExpressCard-Format unterstützt das Amilo M1437G mit den beiden verfügbaren Kartenbreiten. Sowohl die kleine schmale ExpressCard/34 mit einer Breite von 34 Millimetern als auch die größere L-förmige ExpressCard/54 mit 54 Millimetern Breite können verwendet werden. Einen PCMCIA-Karten-Slot integriert das Amilo Pi1536 leider nicht. Daher werden wohl einige Anwender noch etwas warten müssen, bis die angekündigten TransferCards (Adapterkarten) für den neuen Slot verfügbar sind. Etwas mager fällt auch die Anzahl der verfügbaren USB-2.0-Ports beim Pi1536 aus. Lediglich drei der unverzichtbaren Anschlüsse kann der Anwender beim Amilo nutzen. Dafür lädt ein 4in1-Kartenleser (MMC/SD/Memory Stick (Pro)) auch zur Nutzung aktueller Flashspeicher ein.


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Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Fujitsu-Siemens Amilo Pi1536
gut
Test vom 28.06.2006



PRO KONTRA

Touchpad via Zusatztaste abschaltbar
Schiebeschalter für WLAN
Drehregler für Lautstärke
flotte Dual-Core-Kernkomponenten
schneller DDRII-533-RAM
viel Massenspeicher
integrierter Double-Layer-DVD-Brenner
leises Betriebsgeräusch
geringe seitliche Blickwinkelabhängigkeit
gute Brillanz und satte Farben
neutrale Farbwiedergabe
homogene Ausleuchtung
integrierter Bass-Subwoofer
DVI-Anschluss
rund 3,2 Kilogramm schwer
empfindliche Lackierung
kein klassisches Tastaturlayout
sehr starke Erwärmung
spiegelndes Display
kein Bluetooth & Infrarot
geringe Grundhelligkeit des Displays
nur drei USB-Schnittstellen
kein PCMCIA-Kartenslot



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