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TEST Fujitsu Siemens Amilo Pro V8010
Schneller Allrounder mit klappriger Tastatur
von Ronald Tiefenthäler am Di, 14.06.2005



Gehäuse- und Tastaturqualität lassen Wünsche offen
Fujitsu-Siemens' Amilo Pro V8010 ist ein Einstiegsnotebook mit guter Allroundleistung. Die wenig überzeugende Verarbeitungs- und Gehäusequalität und die klapprige Tastatur trüben den soliden Gesamteindruck. Ein brillantes, aber leuchtschwaches 15,1-zölliges XGA-Display lässt

Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pro V8010: Der Gehäusedeckel ist instabil und lässt sich eindrücken.

Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pro V8010: Schneller Allrounder mit klappriger Tastatur & top DVD-Brenner.
passables Arbeiten zu. Ein schneller 8facher NEC-DVD-Brenner brennt auch DL-Medien und ist das einzige Highlight des ansonsten nur durchschnittlich ausgestatteten, aber recht leistungsstarken Officenotebooks.

Mit rund 2,65 Kilogramm hält sich das Fujitsu-Siemens Amilo Pro V8010 beim Gewicht angenehm zurück und platziert sich damit im Mittelfeld der Officenotebook-Klasse. Beim Auspacken fällt sofort das labil wirkende und wenig Vertrauen einflößende Deckelgehäuse negativ auf. Im geschlossenen Zustand lässt sich der Notebookdeckel unter leichtem Druck ohne starkem Kraftaufwand recht deftig eindrücken. Da der Gehäusdeckel dem darunter liegenden und empfindlichen LCD-Display dadurch wenig Schutz bietet, ist auf Reisen und beim Verpacken in die immer zu engen Koffer mit dem V8010 durchaus Vorsicht angebracht, will man Beschädigungen des teuren LCDs ausschließen.

Auch der erste Eindruck beim Aufklappen enttäuscht. Die Rahmenkonstruktion des Displays erscheint labil und lässt sich beim Aufklappen und Neigen leicht verwinden, verfügt aber über recht stramme Deckelscharniere, die eine sichere

Bild: Notebookjournal.de/RT
Amilo Pro V8010: Schnörkelloses Design ohne Zusatztasten.
Arretierung des Displays in jedem gewünschten Winkel erlauben. Das schlichte Design und der konsequente Einsatz von viel Kunststoff vermitteln einen billigen Plastiklook, der lediglich durch die chromfarbene Einrahmung der unteren Gehäuseschale und die silberfarbenen Tasten des Touchpads ansprechend unterbrochen wird.

Beim ersten Kontakt mit der hellen und grau eingefärbten Tastatur zuckt man unwillkürlich fast zusammen. Das Eingabegerät erzeugt eine heftig scheppernde Geräuschkulisse und wirkt schwammig, die Tasten haben keinen festen oder federnden Druckpunkt. Die Tastatur lässt sich leicht durchdrücken und hinterlässt einen enttäuschenden Qualitätseindruck. Auch die Anordnung der Tasten ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die linke Steuerungs-Taste (“STRG") ist nach der ganz links positionierten Funktions-Taste („FN“) zu finden und auch nach längerem Arbeiten mit dem Amilo Pro V8010 ertappt man sich immer wieder beim Suchen nach der Entfernen-Taste ("Entf"). Die sitzt unüblicherweise oben nicht ganz auf der rechten Seite, sondern vor der

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Amilo Pro V8010: Optisch ansprechende, aber minderwertige Tastatur.
Pause-Taste („Pause“). Während das Synaptics-Touchpad eine zufrieden stellende Präzision fürs Navigieren des Mauszeigers bietet, könnten die beiden Touchpad-Tasten trotz kurzem Hub etwas leichtgängiger sein und ein weniger lautes Klickgeräusch beim Betätigen erzeugen. Fujitsu-Siemens täte gut daran, die Tastaturqualität durch Verwendung einer höherwertigen Eingabehilfe auf das Niveau gewohnter Markenqualität zu heben. Bisher hinterließen alle getesteten FSC-Notebooks einen mangelhaften Eindruck im Bezug auf die Tastatur. Wer sich also eines der günstigen Notebooks holt, sollte vorher genau schauen, ob die Tastatur den persönlichen Ansprüchen genügt.




 


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Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Fujitsu Siemens Amilo Pro V8010
gut
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

Überdurchschnittliche Leistungswerte dank schnellem 533er DDRII-RAM
Exzellenter 8facher NEC-DVD-Brenner mit Unterstützung für Double-Layer-Medien
Moderates Gewicht
Umfangreiche Schnittstellen
Stabiler Wireless-LAN-Betrieb
Vorbildliche Speicherslot-Lösung an der Geräteunterseite
gute Farbbrillanz des Displays
billig wirkende Gehäusematerialien
wenig stabile Deckelkonstruktion
klapprige und unpräzise Tastatur
lauter Lüfter und starke Erwärmung im Dauerbetrieb
leuchtschwaches Display mit ungleichmäßiger Helligkeitsverteilung
Treiberproblematik mit S-ATA Festplatte bei Neuinstallation des Betriebssystems



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