Mit seinem Gewicht von genau vier Kilogramm inklusive Akku sowie den Ausmaßen 40,8 x 28,9 cm bei einer Höhe von 3,7 cm an der Vorderseite und 5 cm an der Rückseite ist das im schlichten silber-schwarz gehaltene Amilo Xi 1546 wahrlich nichts für die Damenhandtasche. Das wuchtige Gehäuse ist akzeptabel verarbeitet, gibt bei Druck auf die Handballenauflage aber unter leisem Knirschen etwas nach. Dies gilt ebenfalls für den 1,4 cm dicken Displaydeckel, welcher selbst bei leichtem Druck großflächige Bildstörungen verursacht und sich leicht verwinden lässt. Doch die beiden Scharniere halten das große Display fest an seinem Platz, lassen es bei Erschütterung dennoch für wenige Sekunden deutlich nachschwingen.
Entgegen den bisherigen Erfahrungen mit Notebooks aus dem Hause Fujitsu Siemens Computers ist die Tastatur unseres Probanden dieses Tests erstaunlich hochwertig. Sie biegt sich bei Druck kaum durch, liegt flach auf dem Untergrund und bietet ein angenehmes, nicht klapperndes Tippgefühl. Viel Umgewöhnung verlangen jedoch die sehr schmal geratenen "Punkt"-, Return- sowie die Cursor- und einige andere Tasten im rechten Bereich der Tastatur. Als nicht minder gewöhnungsbedürftig dürfte sich die Position der Fn-Taste ganz links unten auf dem Tastenfeld erweisen. So landet der linke kleine Finger des Tippenden schon mal auf dieser Taste und nicht - wie gewünscht - auf STRG. Abgesehen davon erfüllen die Fn-Tastenkombinationen ohnehin recht wenige Funktionen: Neben dem Dimmen des Displays lassen sich dessen Bild auf einen über den DVI-Ausgang angebundenen Monitor schalten, die Soundkarte deaktivieren oder das Amilo Xi 1546 in den Standby-Modus versetzen. Allerdings bekommt der Benutzer keinerlei Information darüber, was er mit dem Drücken einer Tastenkombination bewirkt. Ein OSD (On Screen Display) wäre hier wünschenswert.
Es ist auch möglich, die Lautstärke der Soundausgabe über eine solche Tastenkombination zu regulieren, hierfür empfiehlt sich jedoch eher das kleine Rädchen an der linken Geräteseite. Warum sich die Lautstärke auf zwei Weisen einstellen lässt bleibt fraglich. Den Sound mit Hilfe des analogen Rädchens mal so richtig aufzudrehen klingt übrigens beachtlich gut, was dem integrierten Subwoofer zu verdanken ist. Dieser verleiht den Stereolautsprechern auch bei hoher Lautstärke einen satten Klang. Fans von wirklich lauter, bassreicher Musik sollten trotzdem eher auf die integrierte S/PDIF-Buchse zurückgreifen, an der sich professionelle Audioperipherie anschließen lässt.
Das Touchpad mit integriertem Scrollfeld sowie den recht wabbelig geratenen Tasten lässt sich über einen kleinen Knopf oberhalb des Touchpads deaktivieren. Das umständliche Suchen nach der entsprechenden Tastenkombination bleibt daher zwar erspart, doch eine grell blau leuchtende LED signalisiert die Deaktivierung des Touchpads dauerhaft und sticht selbst bei einer hellen Umgebung ständig ins Auge. Deutlich dunkler und folglich erträglicher, aber keineswegs schwer zu erkennen, sind die ebenfalls blau leuchtenden Status-LEDs unterhalb des Displays. Zwischen diesen LEDs und der Tastatur befinden sich vier, bei unserem Gerät nicht frei konfigurierbare Funktionstasten, beispielsweise zum Starten von Cyberlink Power Cinema und Outlook Express, sowie der Netzschalter mit einer blauen Status-LED. Diese Tasten sind sehr flach geraten und lassen sich aus diesem Grund mit weichen Fingern schwierig betätigen.
Dank einem Firewire- und vier USB 2.0- und Ports findet entsprechende Peripherie reichlich Anschluss am Amilo Xi 1546. Und auch zukunftsweisende Technologien wie ein Express-Card-Slot, ein DVI-Ausgang (ein VGA-Adapter ist dem Notebook beigelegt) und eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle sind ebenso an Bord wie ein 4-in-1-Kartenleser sowie ein inzwischen etwas nostalgisches 56k-Modem nach v.92-Standard. Die Kommunikation mit drahtlosen Netzwerken erfolgt über das integrierte WLAN-Modul Intel PRO/Wireless 3945 ABG oder den Kurzstreckenfunk Bluetooth, für welchen sich ein Modul der Ausführung Blue Core 2 + EDR in der umfangreichen Hardwareausstattung dieses Notebooks von Fujitsu Siemens befindet.